Tag der offenen Tür an der Lindenauschule

Tag der offenen Tür an der Lindenauschule

Am 15. November 2025 lud die Lindenauschule in Hanau-Großauheim erneut zum traditionellen „Tag der offenen Tür“ ein – und zahlreiche Familien folgten dieser Einladung.

Gleich zu Beginn sorgte die Bläserklasse 6b unter der Leitung von Frau Heyer für einen stimmungsvollen Auftakt. Anschließend begrüßte Schulleiter Dr. Hermann Alig die Gäste offiziell und gab einen kurzen Ausblick auf das vielseitige Programm, das im Anschluss von Alejandro Veciana ausführlicher erläutert wurde.

Viele Viertklässlerinnen und Viertklässler sowie angehende Oberstufenschülerinnen und -schüler nutzten gemeinsam mit ihren Eltern die Gelegenheit, die Integrierte Gesamtschule mit ihrer gymnasialen Oberstufe aus nächster Nähe zu erleben. Bei geführten Rundgängen konnten sie nicht nur die Fachräume besichtigen, sondern auch einen Eindruck von der pädagogischen Arbeit und den Lernmöglichkeiten der Schule gewinnen. Zahlreiche Lehrkräfte standen währenddessen für Gespräche bereit.

Besonders großes Interesse galt den Projektklassen des fünften Jahrgangs – darunter Bläserklasse, MINT-Klasse und NaWi-Klasse. Ebenso präsentierten sich Schulseelsorge, Bibliothek, Berufswegeplanung und Jugendwerkstatt. An den Ständen der Fachschaften erhielten Besucherinnen und Besucher Einblicke in den Unterrichtsalltag und konnten Fragen direkt an die Lehrkräfte richten.

Auch das praktische Ausprobieren kam nicht zu kurz: Ob Keyboard spielen, naturwissenschaftliche Experimente, ein Mitmach-Angebot der orientalischen Tanzgruppe oder der beliebte „Lindenau Ninja Parcours“ in der Mehrzweckhalle – für jedes Kind war etwas dabei. Zusätzlich lockten die Experimentalshow der Chemiefachschaft und ein Experimentierangebot zur Bionik.

Musikalisch blieb es ebenfalls abwechslungsreich: Die Bläserklassen der Jahrgänge 5 und 6 sowie die Gitarren-AG sorgten für Unterhaltung und zeigten eindrucksvoll, welchen Stellenwert Musik an der Lindenauschule einnimmt.

Oberstufenleiter Tom Dedina stellte in einer informativen Präsentation das Konzept der gymnasialen Oberstufe vor, die seit 1995 Teil der Schule ist. Er betonte, dass der Unterricht in der Einführungsphase (Jahrgang 11) bewusst im Klassenverband stattfindet, um eine stabile Grundlage für die anschließende Qualifikationsphase zu schaffen.

Im Foyer konnten sich die Gäste über die Pädagogische Ganztagsbetreuung, das Mensaangebot, die GemüseAckerdemie, die Schulimkerei und den Förderverein informieren. Zudem wurden selbst gebastelte Adventskränze, kreative Schülerarbeiten und Produkte der Schulimkerei zum Verkauf angeboten. Für ein abwechslungsreiches kulinarisches Angebot sorgte der Schulelternbeirat.

Der Tag der offenen Tür stieß auf große Begeisterung. Die vielen Besucherinnen und Besucher, die an diesem Samstagvormittag ihren Weg nach Großauheim fanden, machten die Veranstaltung zu einem vollen Erfolg und bestätigten erneut die Bedeutung dieses Tages für die Schulgemeinschaft wie auch für zukünftige Schülerinnen und Schüler.

 

Julia Völker

Lindenauschüler erinnern am 10. November 2025 an ihre jüdischen Mitbürger aus Großauheim

Lindenauschüler erinnern am 10. November 2025 an ihre jüdischen Mitbürger aus Großauheim

Am 10. November 2025 versammelten sich zahlreiche Bürgerinnen und Bürger am Hans-Gruber-Platz in Hanau-Großauheim, um an ihre jüdischen Mitbürgerinnen und Mitbürger zu erinnern, die am 9. und 10. November 1938 Großauheim verlassen mussten. Die Gedenkveranstaltung fand an der dort seit 2015 bestehenden Gedenktafel für die ehemaligen jüdischen Einwohnerinnen und Einwohner des Stadtteils statt.

Eingeladen hatte der Großauheimer Ortsvorsteher Reiner Dunkel gemeinsam mit Schülerinnen und Schülern der Jahrgangsstufe 10 der Lindenauschule, die im Rahmen ihrer katholischen Religionskurse die Veranstaltung vorbereitet und gestaltet hatten.

Unter den Teilnehmenden befanden sich neben Mitgliedern des Ortsbeirats Großauheim auch Vertreterinnen und Vertreter der katholischen und evangelischen Kirchengemeinden Klara und Franziskus, Manfred und Christa Greb – die Initiatoren der Gedenktafel –, sowie Martin Hoppe, Fachbereichsleiter für Kultur, Stadtidentität und Internationale Beziehungen der Stadt Hanau.

Auch die Gesellschaft für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit Hanau e. V. war vertreten, unter anderem durch Pfarrer Heinz Daume und – für alle Anwesenden besonders erfreulich – Oliver Dainow, den Geschäftsführer der Jüdischen Gemeinde.

Während der Gedenkfeier verlasen Schülerinnen und Schüler der Lindenauschule Kurzbiografien von fünf jüdischen Frauen und Männern aus Großauheim. Ihre Schicksale – von Entrechtung über Emigration bis hin zur Deportation und Ermordung – machten die Gräuel der NS-Zeit eindrücklich spürbar. Zum Gedenken wurden Kerzen entzündet, und das jüdische Gebet El Male Rachamim wurde in deutscher Übersetzung gemeinsam gesprochen. Dieses Gebet erinnert an die Verstorbenen der Shoa und nennt Orte des Massenmords.

In ihrer Ansprache mahnte Schulpfarrerin Lisa Henningsen zu wachem Bewusstsein auch in der Gegenwart:

„Wegsehen, Ausgrenzen und Falschinformationen sind keine Phänomene der Vergangenheit – sie können auch heute wieder Menschen stigmatisieren und ausgrenzen.“

Zum Abschluss dankte Ortsvorsteher Reiner Dunkel den Schülerinnen und Schülern für ihr Engagement:

„Ihr habt diesen Menschen heute wieder ein Gesicht gegeben und ihnen durch euer Gedenken ihre Würde zurückgegeben. Gerade in dieser politisch unruhigen Zeit ist diese Erinnerungskultur von unschätzbarem Wert.“

Auch die Jugendlichen selbst betonten die Bedeutung des Projekts:

„Es war uns eine Herzensangelegenheit, diese Veranstaltung mitzugestalten“, sagte eine Schülerin. „Wir möchten ein Zeichen setzen, dass Rassismus und Antisemitismus keinen Platz in unserer Gesellschaft haben dürfen.“

Die Lindenauschule, die den Titel „Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage“ trägt, sieht in solchen Projekten einen wichtigen Beitrag zur aktiven Erinnerungsarbeit und zur Stärkung demokratischer Werte.

Steffen Schleicher

Lindenauschüler und Bewohner des „Haus am Brunnen“ erleben einen kreativen Nachmittag

Lindenauschüler und Bewohner des „Haus am Brunnen“ erleben einen kreativen Nachmittag

Ein Nachmittag voller Farbe, Lachen und Begegnungen: Der Wahlpflichtkurs „Jung hilft/ trifft Alt“ der Jahrgangsstufe 10 der Lindenauschule in Hanau besuchte erneut seinen langjährigen Kooperationspartner, das Haus am Brunnen der Martin-Luther-Stiftung in Hanau-Großauheim. Gemeinsam mit den Bewohnerinnen und Bewohnern gestalteten die Jugendlichen einen Kreativnachmittag, der eindrucksvoll zeigte, wie bereichernd das Miteinander von Jung und Alt sein kann.

Bereits im Vorfeld hatte Sascha Lippert, Koordinator der Zentralen Ausbildung der Martin-Luther-Stiftung, den Kurs an der Lindenauschule besucht. In einem anschaulichen Vortrag informierte er die Schülerinnen und Schüler über Themen wie Demenz, Alzheimer und das Älterwerden. Viele Bewohnerinnen und Bewohner des Hauses leben selbst mit Demenz – was den Alltag und die Kommunikation oftmals erschwert. Für die Jugendlichen war dieser Einblick eine wertvolle Vorbereitung, um mit Geduld, Einfühlungsvermögen und Offenheit auf die Seniorinnen und Senioren zuzugehen.

Am Tag des Treffens war alles liebevoll vorbereitet: Die jeweiligen Räume des Hauses am Brunnen waren für das gemeinsame kreative Arbeiten geschmückt und mit Bastel- sowie Malmaterialien ausgestattet. Farben, Pinsel, Papier und Leinwände lagen bereit, und die Stimmung war von Anfang an herzlich und offen. Schnell fanden sich kleine Gruppen zusammen – Jugendliche und Senioren Seite an Seite.

Mit viel Freude und Fantasie wurde gemalt, ausgeschnitten, geklebt und gestaltet. Dabei entstanden nicht nur farbenfrohe Kunstwerke, sondern auch viele herzliche Gespräche und bewegende Begegnungen. Die Jugendlichen hörten aufmerksam zu, wenn die Bewohnerinnen und Bewohner aus ihrem Leben erzählten, und brachten selbst neue Ideen und frische Energie in die Runde.

Kristina Kiraly, die den Nachmittag organisiert hatte, und ihre engagierten Mitarbeiterinnen begleiteten das Treffen mit großem Einsatz und Herzblut.

„Es ist immer wieder schön zu sehen, wie schnell Jung und Alt zueinanderfinden, wenn sie gemeinsam kreativ werden“, betonte Kiraly. „Unsere Bewohnerinnen und Bewohner genießen solche Begegnungen sehr – sie bringen Lebensfreude, Bewegung und menschliche Nähe.“

Auch die Jugendlichen zeigten sich beeindruckt. Viele gaben an, dass sie durch das Projekt gelernt hätten, älteren Menschen mit mehr Verständnis und Respekt zu begegnen. „Am Anfang war ich etwas unsicher“, erzählte eine Schülerin, „aber dann habe ich gemerkt, wie offen und freundlich alle sind. Es war ein richtig schöner Nachmittag.“

Die Zusammenarbeit zwischen der Lindenauschule und der Martin-Luther-Stiftung besteht bereits seit fast 15 Jahren. Neben regelmäßigen Besuchen wie diesem Kreativnachmittag finden im Laufe des Jahres weitere gemeinsame Aktionen statt – etwa eine Adventsfeier oder kleine musikalische Veranstaltungen.

Zum Abschluss wurden die entstandenen Kunstwerke stolz präsentiert – viele sollen nun die Flure und Aufenthaltsräume des Hauses schmücken.

Diese herzliche Begegnung zwischen den Generationen zeigte erneut, wie wertvoll und lebendig die Kooperation zwischen der Lindenauschule und dem Haus am Brunnen ist. Das Projekt „Jung hilft/ trifft Alt“ schafft Brücken zwischen Jung und Alt – mit Herz, Kreativität und echtem Miteinander.

Ein herzliches Dankeschön an Kristina Kiraly, ihr Team, Sascha Lippert und die engagierten Schülerinnen und Schüler für diesen gelungenen Tag!

 

Steffen Schleicher

Fabulierwettbewerb 2025

Fabulierwettbewerb 2025

Schülerinnen und Schüler der Jahrgangsstufe 8 schreiben zum Thema „Wenn die Nachteulen schlafen gehen – Frühmorgens in Hanau“

Fantasie, Sprachgefühl und ein Hauch Hanau: Auch in diesem Jahr beteiligte sich die Lindenauschule Hanau-Großauheim wieder am Fabulierwettbewerb der Stadt Hanau.
Der traditionsreiche Schreibwettbewerb, der 2025 bereits zum 38. Mal ausgetragen wird, stand diesmal unter dem Thema „Wenn die Nachteulen schlafen gehen – Frühmorgens in Hanau“.

Ziel des Wettbewerbs ist es, Schülerinnen und Schüler zum kreativen Schreiben mit lokalem Bezug zu motivieren. Zugelassen sind alle Erzählformen – von Märchen über Fabeln bis hin zu modernen Kurzgeschichten.
Die Texte dürfen maximal fünf handgeschriebene oder zwei getippte Seiten umfassen und müssen einen Bezug zur Stadt Hanau enthalten.

An der Lindenauschule ist der Wettbewerb fester Bestandteil des Deutschunterrichts im Jahrgang 8. Alle Schülerinnen und Schüler der A- und B-Kurse verfassen eigene Geschichten, die anschließend zunächst innerhalb der Kurse bewertet werden.
Dabei gelten dieselben Kriterien wie beim Wettbewerb der Stadt: Themenbezug, Spannungsaufbau, sprachliche Gestaltung und Kreativität.

Die jeweiligen Kurssiegerinnen und Kurssieger traten am 07.11.25 im Schulentscheid im Forum der Lindenauschule gegeneinander an. In einer entspannten, aber feierlichen Atmosphäre präsentieren sie ihre Geschichten vor Mitschülerinnen, Mitschülern und Lehrkräften.
Eine Jury aus vier Lehrkräften bewertet die Beiträge und kürt die besten drei Texte, die anschließend für den städtischen Wettbewerb eingereicht werden.

Kurssiegerinnen und Kurssieger 2025:
Lea Perkunic (8 b), David Malfeld (8 e), Delila Demirtas (8 a), Soumia Gros (8 a), Emma Krebs (8 d), Junis Quintina Endlich (8 b)

Gewinnerinnen und Gewinner des Schulentscheids:
1. Platz: Emma Krebs (8 d)
2. Platz: Lea Perkunic (8 b)
3. Platz: Junis Quintina Endlich (8 b)

Alle drei Gewinnerinnen überzeugten mit fantasievollen Geschichten, die sich thematisch rund um Zeitreisen, Begegnungen mit den Brüdern Grimm und Science-Fiction-Elemente drehen.
Sie verbanden historische Bezüge mit kreativen Zukunftsvisionen – eine Mischung, die sowohl sprachlich als auch inhaltlich die Jury begeisterte.

Die drei prämierten Geschichten werden nun beim städtischen Fabulierwettbewerb Hanau 2025 eingereicht. In den vergangenen Jahren konnte die Lindenauschule bereits mehrfach Platzierungen erzielen – und die Chancen stehen auch diesmal gut.

„Unsere Schülerinnen und Schüler zeigen jedes Jahr, wie viel Fantasie und sprachliches Talent in ihnen steckt. Der Wettbewerb ist ein schönes Beispiel dafür, wie lebendig Deutschunterricht sein kann“, so die betreuenden Lehrkräfte des Jahrgangs 8.

Laufend Gutes tun!

Laufend Gutes tun!

Im festlich geschmückten Forum der Großauheimer Lindenauschule fand am 24. Oktober 2025 die feierliche Spendenübergabe des diesjährigen Sponsorenlaufs statt. Zum zehnten Mal hatte die Schule den beliebten Lauf organisiert, bei dem Schülerinnen und Schüler mit sportlichem Einsatz Gutes tun.

Organisatorin Hannah Siefert, die bei der Planung und Durchführung des Laufs tatkräftig von Miriam Ehnert unterstützt wurde, begrüßte die Gäste und erinnerte an die Entwicklung des Sponsorenlaufs, der sich in zehn Jahren zu einem festen Bestandteil des Schullebens entwickelt hat. Für den musikalischen Rahmen sorgte die Lehrerband der Integrierten Gesamtschule, und die Klasse 6a begeisterte mit einer akrobatischen Einlage.

Trotz ungewohnter Bedingungen – erstmals regnete es am Sponsorenlauftag – gingen über 400 Schülerinnen und Schüler an den Start. Gemeinsam liefen sie 6.283 Runden, rund 2.513 Kilometer, fast die Strecke bis nach Athen. Selbst Schulleiter Dr. Hermann Alig schnürte die Laufschuhe und lief mit.

Als beste Klasse wurde die 6f ausgezeichnet, die sich über einen Ausflug in die Eissporthalle freuen darf. Auch Bürgermeister Dr. Maximilian Bieri gratulierte persönlich und lobte die sportliche und soziale Leistung der Schulgemeinschaft – nicht ohne zu versprechen, im nächsten Jahr selbst mitzulaufen.

Begleitet von Trommelwirbel verkündete Dr. Bieri den diesjährigen Spendenbetrag von 4.449,77 Euro. Der symbolische Scheck ging an die Lebenshilfe Hanau e.V. für inklusive Sportangebote sowie an die Fachschaft Sport der Lindenauschule für neues Sportmaterial.

In die Gesamtsumme eingeflossen sind auch die großzügigen Spenden der Sparkasse Hanau und der Frankfurter Volksbank Rhein/Main eG, die den Sponsorenlauf damit zusätzlich unterstützt und zum Erfolg der Aktion beigetragen haben.

Silvia Brand von der Lebenshilfe nahm den Scheck entgegen, während Nils Noe, Fachsprecher der Fachschaft Sport, den anderen Teil in Empfang nahm. Beide bedankten sich herzlich für die großzügige Unterstützung und das Engagement der Schulgemeinschaft.

Zum Abschluss betonte Dr. Alig, dass die Schule im kommenden Jahr auf der neuen Sportanlage „noch schneller und besser“ laufen werde. Ein gemeinsames Abschlussfoto aller Beteiligten rundete den Vormittag ab und zeigte: Der Sponsorenlauf der Lindenauschule ist weit mehr als ein sportliches Ereignis – er steht für Gemeinschaft, Engagement und Freude an Bewegung.

 

Julia Völker

Lindenauschülerinnen und -schüler erleben nachhaltige Bildung in der Rhön

Lindenauschülerinnen und -schüler erleben nachhaltige Bildung in der Rhön

Die Seminarfahrt der Jahrgangsstufe 11 nach Oberelsbach verbindet Natur, Nachhaltigkeit und Teamgeist

Vom 20. bis 24. Oktober 2025 unternahmen die 11. Klassen der Lindenauschule Hanau ihre traditionelle Seminarfahrt ins UNESCO-Biosphärenreservat Rhön. Ziel war die Umweltbildungsstätte Rhöniversum in Oberelsbach, wo die Schülerinnen und Schüler eine erlebnisreiche Woche mit Workshops, Exkursionen und praktischen Projekten rund um Nachhaltigkeit und Teamarbeit verbrachten.

Bereits die Anreise am Montagvormittag verlief entspannt, bevor die Klassen nach dem Check-In gleich mit unterschiedlichen Programmen starteten. Im Mittelpunkt stand das Prinzip „Lernen durch Erleben“ – anschaulich, praxisnah und mit viel Eigenaktivität.

Nachhaltig denken: „Ecopolicy“

Im kybernetischen Planspiel Ecopolicy schlüpften die Jugendlichen in die Rolle einer Regierung und versuchten, ihr virtuelles Land in eine nachhaltige Zukunft zu führen. Dabei galt es, ökologische, soziale und wirtschaftliche Ziele in Balance zu bringen.
„Am Anfang war es total schwierig, die Zusammenhänge zu durchschauen – aber irgendwann hat man richtig gemerkt, wie alles miteinander verknüpft ist“, berichtete eine Schülerin aus der 11A begeistert.
Das Spiel vermittelte systemisches Denken und zeigte eindrucksvoll, wie komplex nachhaltige Politik sein kann.

Praktisch handeln: „Brezel & Butter“

In der Lehrküche wurde selbst geknetet, gerührt und geschüttelt: Beim Modul Brezel & Butter lernten die Schülerinnen und Schüler den Weg vom Getreidekorn bis zur fertigen Brezel kennen. Nach einer Einführung in Hygiene und Getreidesorten stellten sie Brezeln und Butter eigenhändig her – ganz ohne Maschinen.
„Ich hätte nie gedacht, dass man Butter einfach durch Schütteln von Sahne machen kann“, meinte ein Schüler aus der 11B lachend.
Das Ergebnis konnte sich sehen – und schmecken – lassen: frische Laugenbrezeln mit hausgemachter Butter und Frischkäse.

Artenvielfalt spielerisch begreifen: „Biodiversität erleben“

Im Workshop Biodiversität erleben stand das Thema biologische Vielfalt im Mittelpunkt. Mit dem Escape-Spiel Next Exit Biodiversity tauchten die Schülerinnen und Schüler in eine spannende Rätselgeschichte rund um den Schutz bedrohter Tier- und Pflanzenarten ein. Nur wer im Team gut zusammenarbeitete, konnte die Codes entschlüsseln und das übergeordnete Rätsel lösen.
Auf diese Weise lernten die Jugendlichen spielerisch, wie eng ökologische Zusammenhänge miteinander verflochten sind und welche Rolle der Mensch beim Erhalt der Artenvielfalt spielt.
„Das war echt spannend – man musste logisch denken, aber auch kreativ sein“, erzählte eine Schülerin aus der 11C begeistert.

Natur hautnah: „Moor & More“

Ein weiteres Highlight war die Exkursion Moor & More am Schwarzen Moor, einem der bekanntesten Hochmoore der Rhön. Nach einer Einführung im „Moor-Klassenzimmer“, in dem die Entstehung und Bedeutung dieses einzigartigen Ökosystems anschaulich erklärt wurde, erkundeten die Klassen das Moor auf einem Rundweg mit Holzbohlen.
Eine Gruppe erlebte die Wanderung bei strömendem Regen – und machte daraus ein besonderes Naturerlebnis. Trotz nasser Kleidung und Wind blieb die Stimmung fröhlich.
„Das war richtig abenteuerlich – man hat gespürt, wie lebendig die Natur hier ist“, meinte ein Schüler aus der 11B anschließend.
Während der Führung wurde deutlich, wie wichtig Moore für den Klimaschutz sind und wie empfindlich dieses Ökosystem auf menschliche Eingriffe reagiert.

Geschichte trifft Natur: „Das Grüne Band – vom Todesstreifen zum Biotop“

Im Rahmen des Projekts Das Grüne Band beschäftigten sich die Schülerinnen und Schüler mit der ehemaligen innerdeutschen Grenze, die mitten durch das heutige Biosphärenreservat Rhön verläuft.
Während früher Zäune und Sperranlagen die Menschen trennten, ist dort heute ein einzigartiger Lebensraum für seltene Tier- und Pflanzenarten entstanden.
Bei einer geführten Wanderung erfuhren die Jugendlichen, wie sich die Natur in den ehemaligen Grenzstreifen zurückerobert hat und warum das „Grüne Band“ heute ein Symbol für Versöhnung und ökologisches Bewusstsein ist.
„Es war beeindruckend zu sehen, wie aus einem Ort der Trennung ein Stück lebendige Natur geworden ist“, sagte eine Schülerin aus der 11C nachdenklich.

Gemeinsam stark: „Mut & Team“

Beim Workshop Mut & Team drehte sich alles um Vertrauen, Kommunikation und Zusammenhalt. In verschiedenen Kooperations- und Vertrauensübungen mussten die Gruppen kreative Lösungen finden und gemeinsam Aufgaben meistern.
Je nach Wetter und Gruppe fanden die Aktivitäten drinnen oder im Freien statt – von kniffligen Teamspielen bis zu kleinen Outdoor-Challenges, bei denen Mut, Strategie und gegenseitige Unterstützung gefragt waren. Besonders beliebt war die sogenannte Domino-Challenge, bei der die Schülerinnen und Schüler eine riesige Kettenreaktion mit begrenztem Material bauen sollten.
„Man musste sich gut absprechen, sonst hat gar nichts funktioniert – aber am Ende hat’s richtig Spaß gemacht, weil wir es zusammen geschafft haben“, erzählte eine Schülerin aus der 11D.
Der Workshop zeigte eindrucksvoll, dass Teamgeist und Vertrauen die Grundlage erfolgreicher Zusammenarbeit sind – in der Schule genauso wie im späteren Berufsleben.

Einblicke in regionale Produktion: Besuch der Kelterei Schloss Gebsattel

Ein weiterer Höhepunkt war der Besuch der Kelterei Schloss Gebsattel in Sondheim vor der Rhön. Dort erfuhren die Schülerinnen und Schüler, wie aus Äpfeln und anderen Früchten Säfte und Weine entstehen – von der Pressung über die Abfüllung bis zur Verkostung. Besonders beeindruckend war der Einsatz eines Roboters in der modernen Produktion.
Die Gruppen legten dabei entweder den Hin- oder den Rückweg zu Fuß zurück und genossen auf dem etwa einstündigen Spaziergang den weiten Blick über die herbstliche Rhönlandschaft.
„Der Weg war echt schön – frische Luft, tolle Aussicht und dann noch die spannende Führung, das hat sich richtig gelohnt“, meinte eine Schülerin aus der 11C.

Ortsrallye: Oberelsbach entdecken

Gleich zu Beginn der Woche erkundeten die Klassen in einer Ortsrallye den kleinen Rhönort Oberelsbach. Mit Zettel, Stift und offenen Augen lösten die Schülerinnen und Schüler Fragen rund um die Geschichte und Besonderheiten des Ortes sowie zum UNESCO-Biosphärenreservat Rhön.
Dabei kamen sie auch mit Einheimischen ins Gespräch und erfuhren, wie stark die Region vom Gedanken nachhaltiger Entwicklung geprägt ist.
„Man lernt einen Ort ganz anders kennen, wenn man selbst auf Entdeckungstour geht“, sagte ein Schüler aus der 11A.

Lernen im Biosphärenzentrum: Haus der Langen Rhön

Einige Gruppen nutzten ihre freie Zeit, um das Biosphärenzentrum Rhön – Haus der Langen Rhön zu besuchen.
Die interaktive Ausstellung vermittelte auf anschauliche Weise, wie die Rhöner Landschaft entstanden ist, wie Mensch und Natur hier seit Jahrhunderten zusammenwirken und welche Projekte zur nachhaltigen Entwicklung derzeit laufen.
Besonders beliebt waren die Mitmach-Stationen und die kurzen Informationsfilme im Medienraum.
„Das war richtig interessant – man versteht erst dort, warum die Rhön ein Biosphärenreservat ist“, berichtete ein Schüler aus der 11B.

 

 

Freizeit, Gemeinschaft und Abendprogramm

Auch die Abende boten reichlich Gelegenheit für Gemeinschaft und Entspannung. Nach den Programmen saßen die Klassen oft zusammen, unterhielten sich, spielten Gesellschaftsspiele und genossen die ruhige Atmosphäre der Rhön.
Am dritten Abend stand ein besonderes Erlebnis auf dem Programm: eine Nachtwanderung durch das Umland von Oberelsbach. Mit Taschenlampen ausgerüstet, erkundeten die Schülerinnen und Schüler die Umgebung bei Dunkelheit und erlebten die Natur aus einer ganz neuen Perspektive.
Der letzte Abend bildete den stimmungsvollen Abschluss der Fahrt: Bei einem Lagerfeuer mit Stockbrot, Musik und Tanz kamen alle Klassen noch einmal zusammen. In lockerer Atmosphäre blickten sie auf die gemeinsame Woche zurück und feierten den gelungenen Abschluss einer intensiven, lehrreichen Zeit.

Fazit

Die Seminarfahrt verband Bildung, Spaß und Naturerlebnis auf gelungene Weise. Durch praxisorientiertes Lernen und das Eintauchen in die Besonderheiten der Rhön wurden Themen wie Nachhaltigkeit, Umweltbewusstsein, Geschichte und Teamgeist lebendig vermittelt.
„Wir haben nicht nur viel gelernt, sondern auch als Jahrgang richtig zusammengefunden“, sagte eine Schülerin aus der 11A stellvertretend für viele.

Kooperation geht weiter

Kooperation geht weiter

Der Wahlpflichtkurs 10 „Jung trifft/hilft Alt“ der Lindenauschule besuchte kürzlich die Pflegeeinrichtung Haus am Brunnen der Martin-Luther-Stiftung in Hanau-Großauheim.

Bereits im Unterricht hatten sich die Schülerinnen und Schüler intensiv mit dem Thema „Alt werden“ auseinandergesetzt. Dabei spielten auch die Krankheitsbilder Demenz und Alzheimer eine wichtige Rolle. Einen besonders anschaulichen Einblick erhielten die Jugendlichen durch einen Vortrag von Sascha Lippert, Koordinator der zentralen Ausbildung der Martin-Luther-Stiftung, der im Unterricht zu Gast war.

Im Haus am Brunnen wurden die Schülerinnen und Schüler herzlich von Krisztina Kiraly, Leitung des Sozialen Dienstes, empfangen und durch die Einrichtung geführt. Anschließend ging es in die Wohnbereiche, wo die Jugendlichen die Bewohnerinnen und Bewohner kennenlernen konnten. Bei Kaffee und Kuchen entwickelten sich schnell lebhafte Gespräche, die auf beiden Seiten für Freude sorgten. Besonders beeindruckend war, mit welchem Einfühlungsvermögen und Respekt die Jugendlichen den älteren Menschen begegneten.

Die Zusammenarbeit zwischen der Lindenauschule und der Martin-Luther-Stiftung besteht bereits seit mehreren Jahren. Regelmäßig finden Gesprächsnachmittage, Spielenachmittage und gemeinsame Aktionen statt. Auch in diesem Schuljahr sind weitere Treffen geplant: Unter anderem ein Adventsnachmittag kurz vor Weihnachten sowie das gemeinsame Basteln von Adventsgestecken für die Bewohnerinnen und Bewohner

Die Kooperation soll den Schülerinnen und Schülern nicht nur einen wertvollen Einblick in das Leben älterer Menschen geben, sondern auch den Austausch zwischen den Generationen fördern – ein Gewinn für Jung und Alt gleichermaßen.

 

Steffen Schleicher

Lindenauschule erneut zur „Umweltschule“ ausgezeichnet

Lindenauschule erneut zur „Umweltschule“ ausgezeichnet

Die Lindenauschule in Großauheim wurde erneut als „Umweltschule – Lernen und
Handeln für unsere Zukunft“ ausgezeichnet. Damit würdigen das Hessische
Kultusministerium und das Umweltministerium das langjährige und vielseitige
Engagement der Schule im Bereich Umweltbildung und nachhaltiger Entwicklung. Die
feierliche Rezertifizierung fand in Hanau statt – Teil eines Rekordjahres mit 136
hessischen Schulen, die sich erfolgreich beworben haben und für die Lindenauschule
damit zum Heimspiel wurde. Dies wurde auch damit gewürdigt, dass die Bläserklasse
6b der Lindenauschule die Veranstaltung mit einem Auftritt eröffnen durfte. Wir danken
den Schülern, Schülerinnen und der Musiklehrerin Katrin Heyer für diesen
beeindruckenden Auftritt!
Die erneute Auszeichnung der Lindenauschule basiert auf zwei umfangreich
dokumentierten Projekten, mit denen die Schule ihr Engagement für Umweltschutz und
Nachhaltigkeit unter Beweis stellte.
Nachhaltiger Kartoffelanbau nach Vorbild der Aborigines
Im Rahmen des schuleigenen Ackerprojekts gingen Schülerinnen und Schüler der Frage
nach, wie sich der Ertrag einer Kartoffelernte steigern lässt, während gleichzeitig
Anbaufläche und Wasserverbrauch reduziert werden. Inspiriert von Anbaumethoden der
Aborigines entstand ein sogenannter „Kartoffelturm“. Dabei wachsen die
Kartoffelpflanzen platzsparend übereinander, wodurch weniger Fläche und Wasser
benötigt werden.
Das Ergebnis zeigte, dass der Wasserverbrauch tatsächlich geringer war, der Ertrag fiel
jedoch noch hinter dem klassischen Ackeranbau zurück. „Dieses Projekt hat bei den
Schülerinnen und Schülern ein vertieftes Verständnis ökologischer Zusammenhänge
geweckt. Nun wollen wir die Methode weiterentwickeln, um zukünftig noch bessere
Ergebnisse zu erzielen“, erklärt das betreuende Lehrerteam.
Vom Goldfischteich zum ökologischen Lebensraum
Auch der schuleigene Teich stand im Mittelpunkt eines weiteren Projekts. Schülerinnen
und Schüler untersuchten in einem anschaulichen Rollenspiel – festgehalten auf dem
schuleigenen YouTube-Kanal Lindenau for Life – die Rolle von Goldfischen im
Ökosystem. Dabei stellten sie fest, dass Goldfische aufgrund fehlender Fressfeinde die
Artenvielfalt stark einschränken.
Die Schule reagierte konsequent: Die verbliebenen Goldfische werden derzeit
umgesiedelt, um den Teich zu einem artenreichen ökologischen Lebensraum zu
entwickeln. Amphibien, Insektenlarven und heimische Pflanzen sollen dort künftig ihren
Platz finden. Der Teich ist inzwischen fest in das schuleigene Biologie-Curriculum integriert – jede Klasse nutzt ihn im Ökologieunterricht als anschaulichen Lernort im
Freien.
Blick in die Zukunft: Neue Projekte in Planung
Die Umweltschule-Rezertifizierung ist für die Lindenauschule kein Grund
stehenzubleiben. Bereits für die kommenden Monate sind neue Initiativen geplant: So
soll der Acker um ein eigenes Erdbeerfeld erweitert werden, auf dem Schülerinnen und
Schüler bereits im Frühsommer Erdbeeren ernten können. Zudem ist ein innovatives
Projekt zum Hydroponik-Anbau in Vorbereitung, bei dem Pflanzen ohne Erde in einer
nährstoffhaltigen Wasserlösung wachsen.
Auch über das Schulgelände hinaus übernimmt die Lindenauschule Verantwortung:
Geplant ist die Gründung eines Fairteilers, über den künftig Lebensmittel gerettet und
für die Schulgemeinschaft sowie die Stadtgesellschaft zur Verfügung gestellt werden
sollen. Informationen hierzu folgen noch über die Homepage der Schule und über Social
Media.
Nachhaltigkeit als gelebter Schulalltag
Mit ihren vielfältigen Projekten trägt die Lindenauschule aktiv dazu bei,
Umweltbewusstsein bei Kindern und Jugendlichen zu fördern. Praktische Erfahrungen
und gemeinschaftliches Handeln stehen dabei im Mittelpunkt – ganz im Sinne der
hessischen Initiative „Umweltschule – Lernen und Handeln für unsere Zukunft“.

 


Einstein auf der Spur

Einstein auf der Spur

Der A-Kurs Chemie der 10. Jahrgangsstufe von Herrn Uhrig hat im Juni 2025 mit großem Engagement ein Versuchsprojekt zum Thema „Teilchendiffusion“ durchgeführt. Dabei ging es um das Sichtbarmachen der Eigenbewegung von Molekülen in Flüssigkeiten und Gasen.

In Kooperation mit dem Chemiedidaktiker Philipp Meyer von der Universität Potsdam wurde ein neuartiges Experiment zur Teilchendiffusion erprobt, das die Bewegung von Teilchen in Flüssigkeiten sichtbar macht. Herr Meyer beschäftigt sich seit mehreren Jahren intensiv mit dem Thema Diffusion und den damit verbundenen Fehlvorstellungen. Für seine Arbeiten auf diesem Gebiet wurde er bereits mehrfach ausgezeichnet.

Der neue Schulversuch wurde im Unterricht unter Leitung von Herrn Uhrig durchgeführt und von den Schülerinnen und Schülern selbstständig ausgewertet. Die dabei gewonnenen Erkenntnisse wurden von Herrn Meyer aufbereitet und bildeten die Grundlage für einen wissenschaftlichen Artikel, der vor kurzem in der Journal of Chemical Education, einer international renommierten Fachzeitschrift für Chemiedidaktik, veröffentlicht wurde.

Durch die enge Zusammenarbeit erhielten die Schülerinnen und Schüler einen direkten Einblick in die Arbeitsweise universitärer Forschung: Zu Beginn des Projekts wurden Grundlagen der Diffusion wiederholt und eigene Hypothesen entwickelt. Anschließend führte Herr Uhrig den Versuch nach Anleitung des Potsdamer Chemiedidaktikers durch. Die Schülerinnen und Schüler werteten die dabei gewonnenen Daten sorgfältig aus, dokumentierten ihre Ergebnisse und nutzten dabei auch computergestützte Verfahren. Hierdurch gelangen sie zu einer Gleichung, die Diffusion mathematisch beschreibt und die unter anderem von keinem geringeren als Albert Einstein persönlich entwickelt wurde.

Für den Kurs war es eine besondere Erfahrung und besonders spannend, dass ihre Auswertungen Eingang in eine wissenschaftliche Veröffentlichung fanden und sie damit einen wichtigen Beitrag zur chemiedidaktischen Forschung leisten konnten.  Dies verdeutlichte nicht nur die Qualität der geleisteten Arbeit, sondern auch den immensen Wert einer engen Zusammenarbeit zwischen Schule und Universität. Am Ende waren sich alle einig: Das Projekt war eine spannende Abwechslung zum regulären Unterricht und ein voller Erfolg.

Marwin Uhrig

 

Foto: Die drei Bilder zeigen die Diffusion von Kaliumpermanganat im Verlauf von vier Stunden

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