Seniorenbüro der Stadt Hanau und die Lindenauschule bieten wieder Smartphone- und Internetseminare an

Seniorenbüro der Stadt Hanau und die Lindenauschule bieten wieder Smartphone- und Internetseminare an

An zwei Nachmittagen im März boten Schülerinnen und Schüler der Lindenauschule im Rahmen des Projekts „ Jung hilft Alt“ Smartphone- und Internetseminare für Ältere im Seniorenbüro der Stadt Hanau an. Dieses erfolgreiche Projekt gibt es schon seit über 14 Jahren. Im Rahmen des Wahlpflichtunterrichts 2 und der Schulseelsorge der Schule wurden die Schülerinnen und Schüler der Jahrgangsstufe 9 und10 intensiv auf das Thema „älter werden“ vorbereitet. Dabei spielte der Aspekt „jung sein- alt werden“ eine prägende Rolle in der Vorbereitung.

Vor dem Einsatz der Lehrtätigkeit wurden die Jugendlichen- im Rahmen des Unterrichts für die Seminare geschult. Sie setzten sich mit den bevorstehenden Aufgaben intensiv auseinander, klärten mögliche Fragen der Senioren zu Tablet, Smartphone, I- Phone und Internet. Sie übten in Rollenspielen und besprachen ihre Aufgaben auch unter dem Aspekt Ehrenamt. Dieter Rohrbach, ehrenamtlicher Mitarbeiter im Seniorenbüro, stand als PC- Kursleiter allen Kleingruppen mit Rat und Tat zur Seite. Das Gesamtprojekt wird geleitet von Karin Dunkel, Seniorenbüro Hanau.

Während der Seminare traten die jungen „Lehrkräfte“ kompetent, mit großem Einfühlungsvermögen und Geduld auf, so dass alle viel lernen konnten. Nicht nur die technischen Details, sondern auch praktische Tipps rund um das Smartphone standen im Vordergrund. Zum Schluss waren nahezu alle Fragen geklärt und die Seniorinnen und Senioren hatten sich viel neues Wissen angeeignet. Auch der Austausch unter den Generationen wurde lebhaft gepflegt. Mit viel Freude und Erfolgserlebnissen ging man auseinander. Eine weitere Zusammenarbeit für die Zukunft ist geplant.

Für den WPK 2 Unterricht und die Schulseelsorge der Lindenauschule

Steffen Schleicher

Hannah Roth gewinnt den Regionalwettbewerb „Jugend debattiert“ in der Sekundarstufe II

Hannah Roth gewinnt den Regionalwettbewerb „Jugend debattiert“ in der Sekundarstufe II

Der Aschermittwoch, 06.03.2019 hielt dieses Jahr einige schöne Überraschungen für die Schüler*innen der Lindenauschule bereit. An diesem Nachmittag fand der Regionalwettbewerb „Jugend debattiert“ in der Otto-Hahn-Schule Hanau statt.

In der vergangenen Woche hatten sich Boran Düzgün und Hannah Roth, beide aus der Klasse 11B intensiv auf die Debattenfragen des Regionalwettbewerbs vorbereitet. Hannah Roth ist dankenswerterweise für die leider verhinderte Leonie Stadtmüller als Debattantin für die Lindenauschule eingesprungen und hat diesen Nachmittag für sich zu einem Erlebnis der besonderen Art werden lassen.

Im Wettbewerb der Sekundarstufe II traten Debattant*innen aus sechs Gymnasien und Gesamtschulen aus Hanau, Maintal sowie Großkrotzenburg gegeneinander an, um in zwei Qualifikationsdebatten möglichst viele Punkte zu erzielen, denn nur die vier Schüler*innen mit den meisten Punkten bestreiten die Finaldebatte, welche bei erfolgreichem Abschluss das Erreichen der nächsten Wettbewerbsrunde, die Landesqualifikation Hessen Süd, ermöglicht.

Sehr wohltuend war die Anwesenheit von zehn Schüler*innen der Klasse 11B, die unsere Debattant*innen umsorgten, betreuten, Nervosität niederkämpften und immer wieder Mut zusprachen. Der Klassen- und POWI Lehrer der 11B, Herr Ille hatte ein wachsames Auge auf seine Schüler*innen, jurierte jedoch zusammen mit Frau Hartmann in den Wettbewerbsrunden parallel ablaufende Debatten. Schüler*innen der eigenen Schule dürfen aus Gründen einer möglichen Bevorzugung, nicht von den schuleigenen Juror*innen beurteilt werden.
Die Macher von „Jugend debattiert“ haben sich in diesem Jahr für wahrhaft akrobatisch formulierte Wettbewerbsfragen entschieden und auch die Herausarbeitung von Maßnahmen stellte in den Qualifikationsdebatten eine nicht zu unterschätzende Herausforderung dar.

So erzielte die erste Debattenrunde zur Frage: „Sollen mehr fremdsprachige Filme ohne deutschsprachige Synchronisation gezeigt werden?“ bei den Beteiligten und Zuschauern vor allem den Effekt, den Luxus der deutschen Synchronisationskultur vielleicht erstmals wahrzunehmen und zu würdigen.

In der zweiten Runde lauerte der Zungenbrecher für die, von den Debattant*innen angestrebten, korrekten Zielsätze, denn es galt nun eine gut durchdachte Maßnahme zur Frage zu entwickeln: „Sollen Kommunen für Gärten, Grünflächen und Gewerbegebiete eine biodiversitätsfreundliche Gestaltung vorschreiben?“ Hierbei waren sowohl politische Sachkenntnis als auch Einsichten über die menschliche Natur nötig, denn: wie lassen sich Menschen zu einer Verhaltensänderung am besten bewegen? – Oder: soll man das pflanzliche wilde Wuchern vorschreiben oder belohnen, wer wuchern lässt?

Völlig fasziniert standen die Lindenauer nach den Qualifikationsdebatten auf dem Flur vor dem Wettbewerbsbüro und hörten freudig die Kunde, dass sowohl Boran Düzgün als auch Hannah Roth die Finaldebatte des Regionalwettbewerbs erreicht hatten. Besser konnte es wirklich nicht laufen! Nun galt es für Hannah und Boran, die Unterlagen noch einmal zu sortieren und ein vorerst letztes Mal Konzentration aufzubauen, um die entscheidende Debatte zu bestreiten. Diesmal sollte debattiert werden: „Sollen Bürger per Losverfahren zur Mitarbeit im Gemeinderat verpflichtet werden?“

In der anschließenden Siegerehrung fand das überragende Abschneiden der beiden Debattant*innen der Lindenauschule ihren vorläufigen Höhepunkt. Boran Düzgün ist mit seinem tollen vierten Platz als Nachrücker für die Landesqualifikation am 11. April 2019 qualifiziert und Hannah Roth kommt als Siegerin des Regionalwettbewerbs zunächst in den Genuss der Teilnahme am Regionalsiegerseminar vom 27. – 29. März in Bad Homburg und ist für die Landesqualifikation Hessen Süd am 11. April 2019 direkt qualifiziert.

Im Namen der Schulgemeinde wünsche ich Boran vor allem glückliche Umstände, damit der Wettbewerb weitergeht & Hannah ein lohnendes Seminar und viel Erfolg bei der Landesqualifikation Hessen Süd!

Sandra Hartmann

Von der Vertreibung böser Geister & dem praktischen Wert des Unterrichts in Poesie – Der Schulwettbewerb „Jugend debattiert“ an der Lindenau

Von der Vertreibung böser Geister & dem praktischen Wert des Unterrichts in Poesie – Der Schulwettbewerb „Jugend debattiert“ an der Lindenau

Am Mittwoch, den 20.02.2019 fand im Forum der Lindenauschule der Schulwettbewerb „Jugend debattiert“ für die 11. Jahrgangsstufe statt. Boran Düzgün, 11B und Leonie Stadtmüller, 11A qualifizierten sich mit ihrer Debattierleistung für den Regionalwettbewerb am 06.03.2019 in der Otto-Hahn-Schule.

Es ist schon eine kleine Tradition, dass die Schüler/innen der Jahrgangsstufe 11 im Januar in den Fächern Deutsch und POWI die Kunst des Debattierens erlernen. Zum Abschluss der Unterrichtsreihe absolviert jede/r Schüler/in eine Debatte und der/die Klassensiegerin wird ermittelt.
Beim Schulwettbewerb galt es nun, aus den drei Klassensieger/innen, wiederum die beiden Besten zu ermitteln. Leonie Stadtmüller, 11A, Boran Düzgün, 11B, Adrian Sandor, 11C und Iman El Hamdaoui, 11A führten in Anwesenheit aller Schüler/innen des Jahrgangs 11 sowie der gleichzeitig wohlmeinenden und kritischen Jury aus den Deutsch oder POWI Lehrer/innen Frau Cordovan, Frau Stolzenburg, Herrn Bodtke und Herrn Wunderlich zwei Debatten.
In der ersten Debatte ging es um die Frage: „Soll privates Silvester Feuerwerk verboten werden?“ Mit viel Enthusiasmus wurde das private Silvesterfeuerwerk verteidigt, da zum Beispiel die Vertreibung böser Geister, einem traditionellen Zweck des Feuerwerks, weiterhin möglich bleiben sollte. Auch könnten einige wenige, welchen kein sachgemäßer Gebrauch von Feuerwerkskörpern beizubringen sei, nicht Anlass für die Bestrafung der großen Mehrheit sein. Dem hielten die Gegner von privatem Silvester Feuerwerk die vernichtenden Stickoxid-Belastungen, die Schädigungen von Alten, Kranken, Kindern und Tieren entgegen. Ein offizielles Feuerwerk zum Jahreswechsel, organisiert von öffentlichen Trägern, wie beispielsweise der Gemeinde, reiche aus.
Nachdem die Debattierenden Rückmeldung und Tipps für die Vervollkommnung ihres Debattierstils erhalten haben, wurde die zweite, entscheidende Debatte zum Thema: Soll ein Schulfach „Praktische Lebensführung“ eingeführt werden?“ gestartet. Mit dem originalen Ausspruch des Philosophen Seneca: „Non vitae sed scholae discimus“ (Nicht für das Leben, sondern für die Schule lernen wir) brachten sich die Fürsprecher eines neuen Schulfachs „praktische Lebensführung“ in Stellung. Da die Jugendlichen immer mehr Zeit in der Schule verbrächten, müssten Lehrer/innen auch weiterführende Aufgaben übernehmen und so auch lebenspraktisches Wissen vermitteln. Ein Schulfach „Praktische Lebensführung“ solle während der 9. Und 10. Klassenstufe unterrichtet werden. Vertreter der Gegenposition gaben jedoch zu bedenken, dass die älteren Generationen, beispielsweise die eigenen Großeltern und Eltern bewiesen, dass es keine negativen Folgen habe, die Einweisung in die Lebensführung den Eltern zu überlassen.
Ein herzliches Dankeschön geht an Cansu Aydin aus der Klasse 11B, welche beide Debatten als Zeitwächterin begleitet hat!

Den Schulsieger/innen Boran Düzgün und Leonie Stadtmüller wünsche ich im Namen der Schulgemeinde viel Erfolg und gutes Gelingen beim Regionalwettbewerb von Jugend debattiert!

Sandra Hartmann

Vortrag für die Jahrgangsstufe 10 der Lindenauschule: Die Reichspogromnacht in Großauheim 1938

Vortrag für die Jahrgangsstufe 10 der Lindenauschule: Die Reichspogromnacht in Großauheim 1938

Wie schon im vergangenen November– damals vor den Grundkursen 12 des Faches Geschichte der Lindenauschule- hielt Dr. Manfred Greb, Lokalhistoriker in Großauheim, einen beeindruckenden Vortrag zur Reichspogromnacht 1938 in Großauheim.

Die Schüler erfuhren vom Schicksal des Großauheimer Juden Heinrich Hirschmann, über sein Leid, aber auch Vergebung der Schuld – und waren gebannt. Hirschmanns Leben steht exemplarisch für das Schicksal millionenfacher Entrechtung, Enteignung, Flucht und Deportation deutscher, aber auch europäischer Juden. Als einziges Mitglied seiner Familie konnte Heinrich Hirschmann der Deportation durch seine Emigration 1938 in die USA entkommen.

Als Henry Hirschmann und US Soldat kam er nach dem Krieg nach Großauheim zurück. Sein weiteres Leben war nicht durch Rachsucht, trotz der Ermordung vieler seiner Familienangehörigen, sondern durch Versöhnung und Hilfsbereitschaft geprägt. Seine späteren Besuche in Großkrotzenburg und Großauheim waren gekennzeichnet durch den Willen zur Versöhnung mit den Deutschen.

Nach Dr. Grebs Appell, dass die Nachfolgegeneration nicht an den Geschehnissen der NS-Zeit Schuld trägt aber eine Verantwortung für das weitere Verhalten und Handeln in Zukunft hat, schloss die Veranstaltung, die viele Schüler_innen zum Nachdenken anregte.

Als „Schule ohne Rassismus“ plant die Lindenauschule weitere Veranstaltungen zu diesem und weiteren Themen.

Steffen Schleicher

Generationentreffen im Seniorenbüro: Schüler*innen unterstützen im Umgang mit Smartphone & Co.

Unter dem Motto „Jung hilft Alt“ erhalten Seniorinnen und Senioren kostenfreie Unterstützung beim Umgang mit neuen Medien, wie Smartphone, Computer, Tablet und Co. Mehr als 20 Schülerinnen und Schüler der Lindenauschule in Großauheim helfen Einsteigern und Fortgeschrittenen an zwei Seminartagen bei der Erkundung der Welt des Internets oder bei der Handhabung des (neuen) Smartphones. Sie beantworten mit Geduld und Kompetenz gerne auch die individuellen Fragen der Seniorinnen und Senioren. Die Teilnahme ist kostenfrei.
Das erste Seminartreffen findet am Donnerstag 7. März, und das zweite Treffen am Donnerstag, 21. März, (jeweils von14.30 bis 16 Uhr) im Seniorenbüro (Steinheimer Straße 1, 1. OG) statt. Vorbereitet werden die Schülerinnen und Schüler von Steffen Schleicher, katholischer Religionslehrer und für die Schulseelsorge der Lindenauschule verantwortlich, in Kooperation mit dem Seniorenbüro, Karin Dunkel und den Ehrenamtlichen der Projektgruppe „Jung hilft Alt“(Uta Frederking und Dieter Rohrbach). Anmeldung möglichst bis 4. März beim Seniorenbüro, Tel. 06181 66820-0/-50 oder per E-Mail an karin.dunkel@hanau.de.

Pressemitteilung des Seniorenbüros der Stadt Hanau

I.A. S. Schleicher

Lindenauschüler informieren sich über Freiwilligendienste

Lindenauschüler informieren sich über Freiwilligendienste

Am Donnerstag, d. 14. Februar hatten die Schülerinnen und Schüler der Jahrgangsstufe 12 die Möglichkeit, sich über Freiwilligendienste im In- und Ausland zu informieren.
Zu diesem Zweck waren Frau Weigand und Herr Linsner von „Volunta“ an die Lindenauschule gekommen.

Volunta hilft als Tochtergesellschaft des Deutschen Roten Kreuzes bei der Beratung, Bewerbung und Vermittlung von Stellen für die Absolvierung eines freiwilligen sozialen, ökologischen oder kulturellen Jahres in Deutschland und weltweit.

Die Schülerinnen und Schüler zeigten sich interessiert an den Möglichkeiten, die ein Freiwilligendienst bietet, und konnten alle diesbezüglichen Fragen klären.

Beste Bedingungen beim Skifahren für Lindenau-Schülerinnen und Schüler

Beste Bedingungen beim Skifahren für Lindenau-Schülerinnen und Schüler

Auch in diesem Jahr strahlte die Sonne vom Himmel, als die 145 Schüler des 7. Jahrgangs mit ihren Klassenlehrerinnen und Klassenlehrern sieben Tage in Aschau im Chiemgau verbrachten. Tief verschneit bot die Landschaft eine reizvolle Kulisse beim Erlernen der unterschiedlichen Fertigkeiten des Abfahrt- und Skilanglaufs. Angeleitet von ihren Lindenau-Skilehrern übten die Schüler ganztags die entsprechenden Bewegungsabläufe und Techniken auf der Piste bzw. Loipe. Ein Höhepunkt bildete der Ausflug ins Skigebiet von Hochkössen, wo die Schüler ( überwiegend zum ersten Mal in ihrem Leben ) in 1600m Höhe das Panorama der hochalpinen Bergwelt bestaunen konnten.

Die abwechslungsreiche Abendgestaltung bestand aus Spiele spielen, einer Nachtwanderung, Aprés Ski bei Fackellicht, Film schauen und ausgelassenem Tanzen in der Disko.

Den passenden Rahmen für die gelungene Fahrt bot das speziell auf Schülergruppen ausgelegte Aktivsporthotel in Aschau.

Nach dieser ereignisreichen Woche kamen die sechs Klassen glücklich und mit den unterschiedlichsten Ski-Erfahrungen wieder in Großauheim an.

Die Winterwanderwoche gehört zum festen Schulprogramm der Lindenauschule.

 

Für die Fachschaft Sport

 

S. Schleicher

„Die Süße Blonde von der Tribüne“ gewinnt das Neujahrs-Volleyball-Turnier der Oberstufe an der Lindenauschule

„Die Süße Blonde von der Tribüne“ gewinnt das Neujahrs-Volleyball-Turnier der Oberstufe an der Lindenauschule

Bereits zum 16x spielten am 29.01.2019 die Oberstufenschüler der Lindenauschule aus Großauheim bei ihrem Volleyballturnier gegeneinander. 7 Mannschaften waren am Start, um den Sieger zu küren. Die Zuschauer erlebten 21 Spiele Knall auf Fall, die alle mit großem Einsatz der Spielerinnen und Spieler stattfanden. Als alle Mannschaften gegeneinander gespielt hatten, setzte sich nach Punkten knapp eine Mannschaft durch, die auch wegen des originellen Namens einen Preis verdient hätte: „Die Süße Blonde von der Tribüne“, hinter dem sich der Grundkurs des Jahrgangs 13 von Frau Ehnert versteckte, gewann das Turnier. Den 2. Platz konnte sich der Leistungskurs, ebenfalls aus dem 13. Jahrgang, von Herrn Noe ergattern.

Neujahrskonzert der Lindenauschule

Neujahrskonzert der Lindenauschule

Es ist mittlerweile eine schöne Tradition, dass die Lindenauschule mit einem Neujahrskonzert ins neue Jahr startet.
So fanden sich dann auch am 31. Januar wieder zahlreiche Gäste ein, um sich in der vollbesetzten Mehrzweckhalle der Lindenauschule von den zahlreichen Beiträgen der Musikerinnen und Musiker begeistern zu lassen.
Die Bläserklasse 5b begrüßte die Anwesenden musikalisch mit dem Lied „Jingle Bells“. Zwei Schülerinnen der Klasse hatten das Publikum vorab in einer kleinen Ansprache darauf hingewiesen, dass es sich bei dem Lied um kein ausgesprochenes Weihnachtslied handele, man es also auch noch gut am 31. Januar spielen könne. Dass das Lied nur aus fünf Tönen besteht, erleichterte den jungen Musikerinnen und Musikern das Einüben des Stücks, denn die Mädchen und Jungen der 5b haben mit dem Spielen der verschiedenen Blasinstrumente erst im Rahmen des Profilklassen-Unterrichts der Lindenauschule im August 2018 begonnen. Der Auftritt beim diesjährigen Neujahrskonzert war demnach der erste Auftritt der 5b, den die Klasse bravourös meisterte.
Herr Eckrich, der kommissarische Schulleiter der Lindenauschule, begrüßte nach dem musikalischen Auftakt offiziell die Mitglieder der Schulgemeinde, die Eltern und Freunde der Schülerinnen und Schüler und weitere Gäste. Auch Herr Reiner Dunkel, Ortsvorsteher von Großauheim/Wolfgang und Herr Stadtrat Heinz Münch waren unter den Gästen und überbrachten Grußworte.
Nun stimmten Frau Walther und Herr Veciana als Fachsprecher der Fachschaft Musik das Publikum auf das Programm ein und leiteten über zum nächsten Auftritt: Die 5b zeigte mit einem Kinderlieder-Medley erneut ihr Können.
Anschließend rockte die Gitarren-AG unter Leitung von Herrn Uli Zahn mit den Stücken „We will rock you“ und „Guantanamera“ die Halle und der Schulchor gab mit „Price Tag“, „Blue Moon“ und „New Age“ drei moderne Stücke zum Besten.
Der Wahlpflichtkurs des Jahrgangs 7 schloss sich mit „In my blood“ und „Human“ an.
Es folgte der Auftritt von Schülerinnen und Schülern des Musik-Leistungskurses und des Grundkurses des Jahrgangs 12, die in einer Eigenkomposition das „Sonnet 18“ von William Shakespeare gekonnt musikalisch umsetzten.
Die Schulband „Lindenau Music Lovers“ schloss sich stimmgewaltig mit vier modernen Stücken an, bevor es in die Pause ging, in der vom Elternbeirat Speis´und Trank angeboten wurde.
Im zweiten Teil des Konzerts trat zunächst die Bläserklasse 6b mit drei Stücken auf.
Der Jahrgang 9 war ebenfalls mit einem Kurs aus dem Wahlpflichtunterricht vertreten und spielte zwei moderne Stücke und auch der Jahrgang 13 führte mit Schülerinnen und Schüler des Grund- und Leistungskurses zwei Lieder auf.
Nun wurde es voll auf der Bühne und auch im hinteren Teil der Mehrzweckhalle: Das Orchester der Lindenauschule spielte ein Stück aus dem 16. Jahrhundert, das Giovanni Gabrieli für die Aufführung in der Markuskirche in Venedig komponiert hatte. Das Prinzip der venezianischen Mehrchörigkeit, das Gabrieli sich für sein Stück zu Nutzen machte, wurde auch bei der Aufführung in der Mehrzweckhalle der Lindenauschule genutzt, indem sich das Orchester auf zwei gegenüberliegende Standorte in der Halle verteilte und so ein beeindruckendes Klangerlebnis erzielte.
Den krönenden Abschluss des Abends bildete das Stück „Unchain my heart“ von Joe Cocker, das von allen beteiligten Musikerinnen und Musikern gemeinsam dargeboten wurde.
Das Publikum bedankte sich hierauf mit einem langen und begeisterten Applaus bei den Akteuren.
Der besondere Dank der gesamten Schulgemeinde der Lindenauschule geht an die Mitglieder der Fachschaft Musik, die mit ihrem Einsatz dieses wunderbare Konzert ermöglicht haben und an weitere musikbegeisterte Kolleginnen und Kollegen, die auf verschiedene Arten zum Gelingen des Abends beigetragen haben.

Frau Marita Reusch und drei ReferendarInnen verabschiedet

Frau Marita Reusch und drei ReferendarInnen verabschiedet

Am vergangenen Freitag wurde Frau Marita Reusch in einer feierlichen Verabschiedung in den Ruhestand entlassen.
Nach einer Gesangeinlage des Kollegenchors der Lindenauschule begrüßte der kommissarische Schulleiter Dirk Eckrich die Anwesenden und ehrte Frau Reusch für ihr langjähriges Engagement und ihre Schaffenskraft, schließlich habe sie der Lindenauschule lange Jahre treue Dienste erwiesen: Im August 2019 hätte sie ihr 25-jähriges Dienstjubiläum an der Lindenau begehen können.
Auch die Fachsprecherinnen und Fachsprecher der Fachschaften Religion/Ethik, Gesellschaftslehre und Deutsch sowie die Vorsitzende des Personalrats der Lindenauschule Frau Hartmann würdigten Frau Reusch in ihren Beiträgen und mit diversen Geschenken, die ihr das Ankommen im „Unruhestand“ erleichtern sollen.
Des Weiteren wurde die ehemalige Referendarin Frau Melanie Rosenberger verabschiedet, die im Februar ihre neue Stelle antreten wird.
Frau Melanie Gebert und Herr Matthias Schreiber, die ebenfalls ihren Vorbereitungsdienst an der Lindenauschule erfolgreich beendet haben, wurden in Abwesenheit verabschiedet, da beide bereits Termine an ihren neuen Wirkungsstätten wahrnehmen mussten.
Zum Abschluss gab es noch einen musikalischen Leckerbissen: Die Lehrer Sebastian Barwinek und Uli Zahn spielten für Frau Reusch „A parting glass“.
Im Anschluss lud Frau Reusch zu einem Imbiss ein.
Neben dem Kollegium und weiteren Mitgliedern der Schulgemeinde waren auch etliche ehemalige Kollegen der Lindenauschule erschienen, sodass sich alle beim anschließenden Imbiss, zu dem Frau Reusch eingeladen hatte, ausgiebig miteinander austauschen konnten.

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