Wie funktioniert eigentlich ein Handyakku?

Wie funktioniert eigentlich ein Handyakku?

Schülerinnen und Schüler des 11. Jahrgangs der Lindenauschule im Laborpraktikum an der Frankfurter Goethe-Universität

Diese und viele andere Fragen können die Schülerinnen und Schüler des 11. Jahrgangs der Großauheimer Lindenauschule nun ohne Probleme beantworten.

In den vergangenen zwei Wochen nahmen die vier 11. Klassen mit ihren Chemielehrkräften Frau Buschjost, Herr Kretschmann, Frau Morgenroth und Herr Schnitzer an einem jeweils zweitägigen Laborpraktikum im Institut für Anorganische und Analytische Chemie der Johann Wolfgang Goethe-Universität in Frankfurt teil.

Zum Thema „Überall Elektronen und Redoxprozesse“ erhielten die Schülerinnen und Schüler interessante Einblicke in die Welt der angewandten Chemie. In Kleingruppen untersuchten sie beispielsweise ein Handyakku hinsichtlich seines Aufbaus und seiner chemischen Zusammensetzung. Anschließend fertigten sie mit Hilfe eines handelsüblichen Edelstahltopfkratzers einen eigenen Akku, der nach dem Laden einen kleinen Motor betreiben konnte.

Besonders eindrucksvoll in Erinnerung blieb den Schülerinnen und Schülern das Thermitverfahren zum Schweißen von Eisenbahnschwellen, die Herstellung von pyrophorem Eisen, das sich an der Luft entzündet und glühend zu Boden rieselt, sowie die Herstellung von farbigem Glas in der Mikrowelle.

Das Laborpraktikum war für alle Teilnehmenden ein voller Erfolg – so spielen einige der Lernenden nach dieser rundum gelungenen Veranstaltung sogar mit dem Gedanken, nach ihrem Abitur Chemie zu studieren.

 

Alexandra Morgenroth

Lindenauschule beim Regionalwettbewerb von „Jugend debattiert“ würdig vertreten

Lindenauschule beim Regionalwettbewerb von „Jugend debattiert“ würdig vertreten

Am Mittwoch, dem 04. März 2020, fand der Regionalwettbewerb „Jugend debattiert“ in der Otto-Hahn-Schule in Hanau statt. Ein nicht ganz gewöhnlicher Tag, denn es war auch der Tag der zentralen Trauerfeier für die Opfer des rassistischen Anschlags in Hanau vom 19. Februar. Die Anreise wollte dementsprechend gut geplant sein, denn um die Mittagszeit wurde der öffentliche Nahverkehr nahezu eingestellt und die Innenstadt abgeriegelt.

In den vergangenen Tagen hatten sich Louis Hein (Klasse 11B) und Paul Heugabel (Klasse 11C) intensiv auf die Debattenfragen für den Regionalwettbewerb vorbereitet.

Im Wettbewerb der Sekundarstufe II traten dann Schülerinnen und Schüler aus sechs Gymnasien und Gesamtschulen aus Hanau, Maintal sowie Großkrotzenburg gegeneinander an, um in zwei Qualifikationsdebatten möglichst viele Punkte zu erzielen. Nur die vier Personen mit den meisten Punkten werden die Finaldebatte bestreiten, welche bei erfolgreichem Abschluss das Erreichen der nächsten Wettbewerbsrunde, die Landesqualifikation Hessen Süd, ermöglicht.

Die erste Qualifikationsdebatte wurde zur Frage „Sollen Jugendliche sich selbst verpflichten, ihre tägliche Handyzeit zu begrenzen?“ geführt. Darüber, dass es gut sei, die eigene Handynutzung zeitlich zu begrenzen und im Griff zu behalten, herrschte schnell Einigkeit. Ob Jugendliche dies in Eigenverantwortung gut bewerkstelligen könnten, darüber gingen die Meinungen auseinander. Die Übernahme der Kontrolle wurde hierbei den Eltern angetragen, da die Selbstkontrolle zum Beispiel durch Applikationen im Smartphone nicht effektiv funktioniere, wie die eigenen Erfahrungen der Debattanten mit ihrem Handy zeigten.

Gestärkt durch die Rückmeldung und Ratschläge der Jury ging es in die zweite Qualifikationsdebatte zum Thema: „Soll die Stadt Hanau den Klimanotstand ausrufen?“ Hierbei stellte sich die Maßnahme des Klimanotstandes selbst als Hürde heraus und die Debatte drehte sich schnell um das Umsetzen wirksamer Klimaschutzmaßnahmen in den Kommunen. Dass das Problem des Kampfes gegen den Klimawandel auf Bundesebene und EU-weit schnell angegangen werden müsse, darüber bestand allgemeiner Konsens.

Nach den Qualifikationsrunden erwarteten die zwölf Schülerinnen und Schüler der Sekundarstufe II gespannt das Ergebnis. Im Wettbewerbsbüro wurden die Juryergebnisse gesammelt und ausgewertet. Wer wird wohl die meisten Punkte bekommen haben und in das Finale einziehen? Bei dem insgesamt ausgeglichenen Bewerberfeld schien alles möglich… Für Paul Heugabel und Louis Hein reichte es an diesem Tag leider nicht ins Finale. Beide können jedoch sehr stolz auf ihre Leistung sein und sind um eine wertvolle Erfahrung reicher. Louis bemerkte nach einer Runde im Wettbewerb, er habe noch nie an so einer guten Debatte teilgenommen. Am Ende belegte Paul den 8. Platz und Louis den 9. Platz.

Für euer Engagement im Wettbewerb möchte ich mich herzlich bedanken!

Ein riesengroßes Dankeschön geht auch an unsere Jurymitglieder Frau Engelhardt und Herrn Schachtner, die sich bereit erklärt haben, die Lindenauschule im Regionalwettbewerb als Juror/in zu unterstützen! Frau Engelhardt hat sich darüber hinaus freiwillig als Jurorin für die Finaldebatte zur Verfügung gestellt! Chapeau!

Sandra Hartmann

Elternsprechtag an der Lindenauschule

Elternsprechtag an der Lindenauschule

Am Freitag, dem 28. Februar 2020, veranstaltete die Lindenauschule in Hanau-Großauheim wieder ihren jährlich stattfindenden Elternsprechtag.

Von 15 bis 18 Uhr standen die Lehrkräfte der Schule nach einem gestaffelten Zeitplan für Beratungsgespräche mit den Eltern zur Verfügung. Um lange Wartezeiten zu vermeiden, wurden die Eltern gebeten, sich zu einem festen Termin voranzumelden und die Gesprächszeit nach Möglichkeit auf 10 Minuten zu beschränken.

Schülerinnen und Schüler der Schülervertretung und des 12. Jahrgangs verkauften belegte Brötchen und Kuchen, den Eltern zur Verfügung gestellt hatten, sowie Frühlingsblumen, die dankenswerterweise von der Alzenauer Gärtnerei Engelhard gespendet wurden. Der Erlös soll neuen schulischen Projekten wie beispielsweise der zeitnah beginnenden Schmetterlings-Arbeitsgruppe zugutekommen. Im Rahmen dieser Arbeitsgruppe soll auf der Streuobstwiese der Integrierten Gesamtschule ein Schmetterlings- und Wildbienensaum angelegt werden. Die Schülerinnen und Schüler freuen sich sehr, mit den Einnahmen hier einen Beitrag leisten zu können.

Insgesamt stieß der Elternsprechtag auf große Resonanz. Zahlreiche Eltern – zum Teil auch mit ihren Kindern – fanden an diesem Freitagnachmittag den Weg in die Lindenauschule und tauschten sich sowohl mit den Klassenlehrerinnen und -lehrern als auch mit den Fachlehrkräften über die schulischen Leistungen ihrer Kinder aus. Es zeigte sich wieder, dass diese Veranstaltung eine zentrale Bedeutung für eine gute Zusammenarbeit zwischen Lehrkräften und Eltern besitzt – und davon profitieren letztlich alle Beteiligten.

 

Julia Völker

Lindenauschule gedenkt Opfern des Attentats von Hanau

Lindenauschule gedenkt Opfern des Attentats von Hanau

Die Lindenauschule in Hanau-Großauheim gedachte am Mittwoch, dem 26. Februar, den Opfern des rassistisch motivierten Anschlages der vergangenen Woche. Dazu versammelten sich Schülerinnen und Schüler, die Mitglieder der Schulleitung, Lehrkräfte sowie weitere Angestellte der Schule ohne Rassismus morgens um 9:30 Uhr in der Lindenauhalle. Auch der Ortsvorsteher der Hanauer Stadtteile Großauheim und Wolfgang, Reiner Dunkel, nahm an der Gedenkfeier teil.

Der Schulleiter der Lindenauschule, Dr. Hermann Alig, begrüßte die Anwesenden in der prall gefüllten Halle und übergab das Wort an den evangelischen Pfarrer Eckhard Kleppe. Gemeinsames Leben funktioniere nur dann, wenn alle zusammenstehen und sich an der Hand nehmen würden. Wir Menschen könnten nur gemeinsam in dieser Welt, in dieser Stadt, in dieser Schule bestehen. Umso wichtiger sei es, am unfassbaren Leid vieler Menschen, auch Mitgliedern der Schulgemeinde, Anteil zu nehmen und Gefühle wie Trauer, Wut, Angst, Mitleid und Ohnmacht zu teilen. „Dort, wo Hass ist, muss Liebe werden“, mahnte Pfarrer Kleppe. Das zu realisieren, sei die große Aufgabe eines jeden Menschen.

Zum Zeichen der Trauer und in tiefer Verbundenheit zu den Familien der Opfer entzündeten Schülerinnen und Schüler des 11. Jahrgangs für jedes namentlich genannte Opfer eine Kerze.

Anschließend nahmen sich alle Anwesenden an den Händen und gedachten im Rahmen einer Schweigeminute der Opfer des Anschlages vom 19. Februar – ein starkes Zeichen des Zusammenhaltes in der Gemeinschaft.

„Wir alle sind Schüler Hanaus, Kinder Deutschlands“ – Mit diesen Worten setzte der Schulsprecher, Boran Düzgün, ein klares Statement gegen Rassismus, Ausgrenzung und Gewalt. Er erinnerte daran, dass Schülerinnen und Schüler der Lindenauschule unter dem Motto „Hanau ist bunt – wir sind es auch!“ erst vergangene Woche Plakate und Poster gestaltet haben und betonte, dass es wichtig sei, jetzt als eine Gemeinschaft zusammenzustehen.

Pfarrer Kleppe schloss die Gedenkfeier mit den bekannten Worten: „Einer trage des anderen Last.“ Dadurch werde die Last zwar nicht leichter, aber keiner sei allein.

 

 

Der Schulwettbewerb „Jugend debattiert“ an der Lindenauschule

Der Schulwettbewerb „Jugend debattiert“ an der Lindenauschule

Am Mittwoch, dem 12. Februar 2020 fand im Klausurraum der Lindenauschule der Schulwettbewerb „Jugend debattiert“ für die 11. Jahrgangsstufe statt. Louis Hein (11B) und Paul Heugabel (11C) qualifizierten sich mit ihrer Debattierleistung für den diesjährigen Regionalwettbewerb am 04. März an der Otto-Hahn-Schule.

 

Es ist schon eine kleine Tradition, dass die Schülerinnen und Schüler der Jahrgangsstufe 11 im Januar in den Fächern Deutsch und Politik&Wirtschaft (POWI) die Kunst des Debattierens erlernen. Zum Abschluss der Unterrichtsreihe absolviert jede/r Schüler/in eine Debatte und der/die Klassensieger/in wird ermittelt.

Beim Schulwettbewerb galt es nun herauszufinden, wer von den vier Klassensiegerinnen und -siegern die Jury am meisten überzeugen, und in die nächste Runde, den Regionalwettbewerb, einziehen kann. Zakaria Kaddour (11A), Louis Hein (11B), Paul Heugabel (11C) und Marijana Miljus (11D) führten in Anwesenheit aller Schülerinnen und Schüler des Jahrgangs 11 sowie der gleichzeitig wohlmeinenden und kritischen Jury, bestehend aus den Deutsch und POWI-Lehrerkräften Frau Sauerwein, Frau Lukas, Herrn Wunderlich und Herrn Schachtner, zwei Debatten.

In der ersten Debatte ging es um die Frage: Sollen Jugendoffiziere der Bundeswehr auch an unserer Schule für den Dienst in der Bundeswehr werben?

Dass Werbung für die Bundeswehr an Schulen ein heikles Thema ist, wurde in der Debatte schnell klar. Die Bundeswehr stehe aufgrund zahlreicher Vorfälle im Verdacht, zunehmend eine Armee zu sein, in der der demokratische Grundkonsens verlassen werde und Gewaltverherrlichung und politisch extreme Haltungen an der Tagesordnung seien. Gleichzeitig sei die Bundeswehr ein Arbeitgeber, der vielfältige Möglichkeiten zur persönlichen Weiterentwicklung biete, bei dem gute Gehälter gezahlt und Pensionsansprüche erworben werden könnten. Beide Seiten waren sich darin einig, dass gegen Informationsveranstaltungen der Bundeswehr wenig einzuwenden sei, denn, für die Bildung eines eigenen Urteils sei es von Vorteil, bereits in der Schule über die Bundeswehr Bescheid zu wissen und sie nicht nur als Arbeitgeber, sondern auch als die nationale Armee kennenzulernen. Eine Werbung sei jedoch von der Informierung zu unterscheiden, da dabei gerade keine kritische, mehrdimensionale Betrachtung ermöglicht werde, sondern Jugendliche lediglich einseitig ermuntert würden, bei der Bundeswehr anzuheuern.

Nachdem die Debattierenden Rückmeldung und Tipps für die Vervollkommnung ihres Debattierstils erhalten hatten, wurde die zweite, entscheidende Debatte zum Thema: Soll in der Schule ein Fach „Ökologisches Verhalten“ eingeführt werden? eingeläutet.

Da in Bezug auf den Gegenstand, das ökologische Verhalten selbst, bei allen Debattierenden Einigkeit herrschte, d. h. alle auf dem Standpunkt standen, dass dieses zu fördern und zu praktizieren sei, drehte sich die Debatte im engeren Sinne um die Frage der Umsetzung. So wurde argumentiert, dass alle Kinder und Jugendlichen durch ein eigenes Schulfach „Ökologisches Verhalten“  in den Genuss der Umweltbildung kommen sollten. Nicht alle Lernenden hätten, so wie an unserer Schule, die Gelegenheit, sich in einem Ökoseminar intensiv mit dem Thema auseinanderzusetzen. Auf der anderen Seite wurde der Zeitfaktor betont, es dauere lange, Lehrpläne zu entwickeln und Lehrkräfte für dieses neue Fach auszubilden. Was wir aber in der Sache gerade nicht hätten, sei Zeit, sondern es müsse sofort gehandelt werden. Zudem gäbe es zahlreiche weitere Möglichkeiten, das Leben im Einklang mit der Natur zu erlernen, nicht zuletzt könnten sich auch die bestehenden Schulfächer selbst verstärkt um die Umweltbildung kümmern.

 

Ein herzliches Dankeschön geht an Timuçin Sen aus der Klasse 11B, welcher beide Debatten als Zeitwächter begleitet hat.

 

Den Schulsiegern Louis Hein und Paul Heugabel wünsche ich im Namen der Schulgemeinde viel Erfolg und gutes Gelingen beim Regionalwettbewerb von Jugend debattiert!

 

 

Sandra Hartmann

Der 7. Jahrgang der Lindenauschule erlernt das Skifahren im Chiemgau

Der 7. Jahrgang der Lindenauschule erlernt das Skifahren im Chiemgau

Auch in diesem Jahr fuhr der 7. Jahrgang  der Lindenauschule in Hanau- Großauheim  zum Skifahren nach Aschau im Chiemgau. Begleitet von ihren Klassenlehrerinnen und Klassenlehrern konnten die  160 Schülerinnen und Schüler  Bewegungsabläufe und Techniken im Bereich des Abfahrts – und Langlaufs kennenlernen. Bedingt durch die anfangs ungünstigen Wetterbedingungen  wurde kurzerhand ein Ausflug nach Rosenheim ins Eislaufstadion organisiert . So  konnte die gesamte Gruppe unter der Anleitung ihrer Lindenau – Sportlehrer zusätzlich Erfahrungen im Schlittschuhlaufen sammeln. Auch ein Besuch des Priener Erlebnisbades gehörte zum diesjährigen Programm. Dann besserte sich das Wetter und Loipen und Pisten wurden wieder befahrbar.  So stellte auch in diesem Jahr wieder der Ausflug nach Hochkössen in Österreich einen Höhepunkt dar, denn dort konnten  die  Schülerinnen und Schüler das Panorama der hochalpinen Bergwelt in 1600m Höhe bestaunen  –  für die meisten ein ganz neues Erlebnis.  Am Abend standen Fimvorführungen auf dem Programm, es wurden Gesellschaftsspiele gespielt, Turniere veranstaltet, eine Nachtwanderung unternommen, am Lagerfeuer Punsch getrunken und zum Abschluss in der Disko getanzt.

Das speziell auf Schülergruppen ausgelegte Aktivsporthotel in Aschau bot den geeigneten Rahmen für die schöne Fahrt. Nach sieben abwechslungsreichen Tagen kamen die Klassen glücklich und mit den unterschiedlichsten Ski- Erfahrungen wieder in Großauheim an.

Die Winterwanderwoche gehört zum festen Schulprogramm der Lindenauschule.

Jahrgang 12 der Lindenauschule im Hessischen Landtag

Jahrgang 12 der Lindenauschule im Hessischen Landtag

Am 31. Januar 2020 unternahm der zwölfte Jahrgang der Lindenauschule in Hanau-Großauheim eine Exkursion in den Hessischen Landtag nach Wiesbaden, um Politik vor Ort hautnah zu erleben, zu verstehen und den Föderalismus anschaulich gemacht zu bekommen.

Die Schülerinnen und Schüler erhielten zu Beginn einen einführenden Vortrag über die Landtagsgebäude, die Aufgaben des Landtags und das hessische Wahlrecht sowie die Bedeutung des Föderalismus.

Im Anschluss nahmen sie auf der Besuchertribüne des Plenarsaals Platz und hörten sich die Argumente der verschiedenen Fraktionen zum Antrag der AFD: „Rechtmäßige Verwendung von Steuergeldern durch staatlich subventionierte, gemeinnützige Vereine der freien Wohlfahrtspflege – Prüfung aller Vereine der Arbeiterwohlfahrt in Hessen“ an. Hierbei ging es vor allem um die Frage, wie die hessische Politik mit der Arbeiterwohlfahrt nach deren Skandalen um Postenvergaben und Privilegien für einzelne Politiker umgehen solle, und, ob andere aufsichtsführende Gremien versagt hätten. Die von den Abgeordneten lebhaft geführte und durch Zwischenrufe „versüßte“ Debatte erinnerte viele eher an eine Inszenierung; auch nach der Plenarsitzung war keine konstruktive Lösung in greifbarer Nähe. Sicherlich auch deshalb, weil dieser Antrag wegen der Mehrheitsverhältnisse und seines Inhalts schon im Vorhinein keine Aussicht auf Erfolg hatte.

Im Anschluss an die lebhafte Debatte wurden die Schülerinnen und Schüler von Abgeordneten aller (!) sechs im Landtag vertretenen Parteien empfangen: Heiko Kasseckert (CDU), Christoph Degen (SPD), Jörg-Uwe Hahn (FDP), Markus Hofmann (Die Grünen), Walter Wissenbach (AFD) und Elisabeth Kula (Die Linke) beantworteten geduldig die vielen Fragen der Jugendlichen, z. B. über den Alltag und das Berufsbild des Politikers, die Gefahr des Rechtsextremismus, die innerparteiliche Konsensfindung und die Arbeitsweise des Parlaments. Hierbei erfuhr der Jahrgang, dass – gerade nach dem Anschlag auf den Regierungspräsidenten Lübcke im Juni 2019 – Angriffe auf deren Eigentum und Beleidigungen in den sozialen Medien zunähmen. Jeder einzelne sei dazu aufgerufen, sich gegen Extremismus, egal welcher Couleur, entschieden entgegenzustellen, sei es im Sportverein, auf der Straße oder beim Gespräch im Familienkreis. Jörg-Uwe Hahn erklärte, dass innerhalb der Plenardebatten nicht die tatsächliche Arbeit des Parlaments stattfände, sondern diese Debatten eher eine Inszenierung seien. Die Abgeordneten versuchten dort, durch Aussagen, die von den Medienvertretern veröffentlicht würden, ins Gespräch zu kommen oder im Gespräch zu bleiben. Hinter geschlossenen Türen sei man an einer Konsensfindung bemüht, arbeite effektiv zusammen und ringe mit Argumenten um Antworten für eine Verbesserung des Lebens der hessischen Bürgerinnen und Bürger.

Die Exkursion stand sinnbildhaft für das Leitbild der Lindenauschule „Verantwortung – Demokratie – Handeln“ und stieß bei allen Beteiligten auf große Resonanz.

  1. Seidel

Sauberkeitspaten der Lindenauschule wieder im Einsatz

Sauberkeitspaten der Lindenauschule wieder im Einsatz

Am Montag, dem 03. Februar 2020, startete die Lindenauschule im Rahmen des Projekts „Sauberkeitspaten“ die nächste Müllsammelaktion. Dieses Mal zum Einsatz kam die Klasse 5c in Begleitung Ihrer Lehrerinnen und Lehrer. Professionell ausgestattet und voller Tatendrang durchforsteten die Schülerinnen und Schüler das Gebiet rund um die Lindenauschule. Die Müllsäcke füllten sich schnell. Zigarettenpackungen, Feuerwerkskörper, gebündelte Zeitungsstapel, diverse Plastikartikel, Fahrradreifen, einen Weihnachtsbaum sowie elektronische Haushaltsgeräte u.v.m. wurden eingesammelt und in Teamarbeit zurück zur Schule getragen. Die Aktion erwies sich wieder als ein voller Erfolg. Auch wenn bei weitem nicht die ganze Schulumgebung von Müll befreit werden konnte, wurden an diesem Tag stolze 58,6 kg eingesammelt. Hierfür gebührt den fleißigen Schülerinnen und Schülern ein großes Lob.

Katrin Huth

Lindenauschule verabschiedet stellvertretenden Schulleiter

Lindenauschule verabschiedet stellvertretenden Schulleiter

Nach einem geselligen Sektempfang fanden sich die Mitglieder der Schulleitung sowie die vielen (auch ehemaligen) Kolleginnen und Kollegen am Donnerstag, den 30. Januar 2020, im Forum der Integrierten Gesamtschule ein, um Dirk Eckrich zu verabschieden.

Nach einem musikalischen Beitrag von Schülerinnen, Schülern und Lehrkräften und der Begrüßung der zahlreich erschienenen Gäste durch Schulleiter Hermann Alig begann das vielfältige und sorgfältig geplante Programm.

Der Schulleiter skizzierte kurz den beruflichen Werdegang Eckrichs und betonte in seiner Rede, dass dieser in seinen 20 Dienstjahren an der Lindenauschule die Schule maßgeblich geprägt und er stets gerne mit ihm zusammengearbeitet habe. Alle hier Anwesenden, so Alig, wüssten, was sie an dem stellvertretenden Schulleiter verlieren würden. Getreu dem Motto „Einmal Lindenauer, immer Lindenauer“ hoffe er auf ein Wiedersehen. Für seinen Wechsel an die Friedrich-August-Genth-Schule in Wächtersbach und seine dortige Tätigkeit als Schulleiter wünschte er Eckrich alles Gute und überreichte im Anschluss an seine Dankesworte einen schönen Blumenstrauß.

Stellvertretend für den Personalrat bedankte sich Sebastian Gerlach bei Dirk Eckrich für sein großes Engagement und dafür, dass er stets ein offenes Ohr für das Kollegium sowie die Anliegen des Personalrats hatte. Für seine Zukunft als Schulleiter wünschte er ihm alles erdenklich Gute.

Nach einem weiteren musikalischen Beitrag der Lehrkräfte Uli Zahn an der Violine und David Hoffmann am Klavier würdigten die Fachvorsteher der Fachschaften Mathematik und Sport das Engagement des zukünftigen Schulleiters, der die Integrierte Schule auch mit seiner Menschlichkeit entscheidend geformt habe.

Auch Vertreter des Pädagogischen Ausschusses, des Schulelternbeirats sowie des Vereins der Freunde und Förderer der Lindenauschule e.V. richteten Worte des Danks an Dirk Eckrich.

Schließlich ergriff Eckrich selbst das Wort und betonte, dass ihn Vieles an der Lindenauschule stolz mache und er den Lindenau-Spirit, wie er es nannte, vermissen werde. Darunter verstehe er die Bereitschaft, Vorhaben gemeinsam zu planen und engagiert umzusetzen. Es sei wichtig, diesen Spirit an junge Kolleginnen und Kollegen weiterzugeben, um die Herausforderungen der Zukunft meistern zu können. Außerdem bedankte sich Eckrich ei dem Schulleitungsteam, dem Kollegium, den Sekretärinnen, den Objektbetreuern, dem Personalrat sowie bei seiner Ehefrau und seiner Familie für all die Unterstützung in den vergangenen Jahren.

Ebenfalls verabschiedet wurden die beiden Referendare Vanessa Stehrenberg und Daniel Schneider, die an der Lindenauschule erfolgreich ihren Vorbereitungsdienst beendet haben. Als Dankeschön überreichte Schulleiter Alig ihnen ebenfalls Blumensträuße.

Zum Abschluss sang der Kollegenchor das Stück „Lean on me“ und Dirk Eckrich lud alle anwesenden Gäste ein, sich im Foyer der Schule an einem vielfältigen Buffet zu stärken und miteinander ins Gespräch zu kommen.

Julia Völker

Mitreißendes Neujahrkonzert der Lindenauschule

Mitreißendes Neujahrkonzert der Lindenauschule

Beim traditionellen Neujahrskonzert der Lindenauschule in Hanau-Großauheim konnten die zahlreichen Musikgruppen der Schule mit Schwerpunkt Musik einem begeisterten Publikum ihr Können präsentieren.

Eröffnet wurde das Konzert von der Bläserklasse des 5. Jahrgangs mit populären und volkstümlichen Melodien. Für die Zuhörerinnen und Zuhörer in der gut gefüllten Lindenauhalle ist es immer wieder beeindruckend, wie die Kinder, die erst seit wenigen Monaten ihre Instrumente spielen, schon mehrstimmig und harmonisch musizieren und zum Erfolg der Konzerte beitragen können. Die vielversprechende Entwicklung dieses Projektunterrichts zeigte sich in den eindrucksvollen Beiträgen der Bläserklasse des 6. Jahrgangs mit einer Afrika-Suite und schließlich des Orchesters, das mit einem James-Bond-Medley das Konzert fulminant abschloss.

Zum breitgefächerten musikalischen Angebot der Integrierten Gesamtschule gehören auch die Wahlpflichtkurse Musik, die von der 7. bis 10. Klasse angewählt werden können und sich bei den Schülerinnen und Schülern großer Beliebtheit erfreuen. Die beachtlichen Ergebnisse des Unterrichts können die Schülergruppen in den Konzerten zu Gehör bringen. In diesem Konzert waren die Wahlpflichtkurse der Jahrgänge 7 und 8 zu hören, die mit großem Engagement Hits wie No Roots oder Someone you loved interpretierten.
Aus der Unterrichtsarbeit entstanden war auch der Beitrag des Musik-Leistungskurses des 12. Jahrgangs, mit dem die Oberstufenschülerinnen und -schüler in einem eigenen, überzeugenden  Arrangement des berühmten Kanons in D von Pachelbel mit von diesem inspirierten Popsongs ihr beachtliches musikalisches Können demonstrierten.

Fester Bestandteil der Konzerte sind die Auftritte der AGs, wie der Gitarren-AG, die Hejo, spann den Wagen an und Mad World musizierte, des Schulchors, der gefühlvolle Balladen wie Boulevard of Broken Dreams zu Gehör brachte und der Schulband, die mit außergewöhnlich begabten Solosängern das Publikum mit Songs wie Call Out My Name oder Gone Gone Gone begeisterte.

Dieses mitreißende und runde Programm entfachte langanhaltenden Beifall, den die Mitwirkenden und ihre musikalischen Leiterinnen und Leiter Frau Krüger, Frau Walther, Herr Blaumeiser, Herr Hoffmann, Herr Veciana und Herr Zahn glücklich und dankbar entgegennahmen.

 

Ulrike Walther

Durch die weitere Nutzung der Seite stimmen Sie der Verwendung von Cookies zu. Weitere Informationen

Die Cookie-Einstellungen auf dieser Website sind auf "Cookies zulassen" eingestellt, um das beste Surferlebnis zu ermöglichen. Wenn du diese Website ohne Änderung der Cookie-Einstellungen verwendest oder auf "Akzeptieren" klickst, erklärst du sich damit einverstanden.

Schließen