Projekttag über den Start in die Berufswelt

Projekttag über den Start in die Berufswelt

Am 17. Januar 2023 fand zum ersten Mal nach längerer Coronapause wieder eine Berufs- und Ausbildungsmesse an der Lindenauschule statt. Dieser Projekttag bot damit Schülerinnen und Schülern der Jahrgangsstufen 9 und 10 die Möglichkeit, sich über den Start in die Berufswelt und weiterführende Schulen zu erkundigen.

Zahlreiche Betriebe aus der Region, wie Debeka, engelbert strauss, die Feuerwehr Hanau, das Klinikum Hanau sowie die Praxisklinik für Zahnmedizin, die Stadt sowie das Finanzamt Hanau und die Martin-Luther-Stiftung, die Sparkasse Hanau und Systeex Brandschutzsysteme hatten Vertreter entsandt und informierten am vergangenen Dienstag über Ausbildung und Bewerbungsverfahren. Zum ersten Mal waren dieses Jahr die Firmen Küchen aktuell, BG Security GmbH, die Asklepioskliniken  und die Bundeswehr dabei und erteilten den interessierten Schülerinnen und Schülern Auskunft über ihre Ausbildungsangebote sowie die damit verbundenen Chancen und Möglichkeiten.

Die Experten aus den verschiedenen Berufszweigen beantworteten die Fragen der Schülerinnen und Schüler. Diese reichten von den Anforderungen an die Zeugnisnoten für eine bestimmte Bewerbung bis hin zu den Verdienst- und Aufstiegsmöglichkeiten, die einzelne Firmen bieten. Dabei gaben aktuelle Auszubildende natürlich die wertvollsten Auskünfte und Hinweise für die zukünftigen Azubis.

Dieses Jahr hatten auch die anwesenden Vertreter der weiterführenden Schulen in Hanau (Eugen-Kaiser-Schule, Kaufmännische Schulen Hanau sowie Ludwig-Geissler-Schule) großen Zulauf. Im Mittelpunkt des Interesses standen dabei die Aufnahme-Modalitäten für diese Fachoberschulen. Bei Voluntas konnte man sich über Freiwilligendienste in der Umgebung sowie weltweit informieren und last but not least konnte auch die Lindenauschule ihre eigene gymnasiale Oberstufe vorstellen.

Der jährlich stattfindende „Projekttag“ war wieder ein voller Erfolg – bot er doch den Schülerinnen und Schülern der Jahrgangsstufen 9 und 10 die Möglichkeit, sich über die Ausbildung an weiterführenden Schulen und den Start in die Berufswelt zu informieren. Zahlreiche „giveaways“ der Unternehmen für die Schülerinnen und Schüler wie Kugelschreiber oder auch Zahnseide sollen Werbung für die entsprechenden Berufsfelder machen. Schließlich ist ein erfolgreicher Start ins Berufsleben von großer Wichtigkeit – und er will daher gut geplant sein!

 

Julia Völker

Sponsorenlauf 2022

Sponsorenlauf 2022

Im Juli des vergangenen Jahres hatten die Schülerinnen und Schüler der Lindenauschule in Hanau-Großauheim bei einem Sponsorenlauf einen Betrag von über 6600 Euro erlaufen. Diese stattliche Summe kam zustande, nachdem sich verschiedene Sponsoren zuvor bereit erklärt hatten, für jede gelaufene Runde der entsprechenden Schüler einen bestimmten Betrag für die städtischen Ukraine-Hilfsaktionen von „Hanau.engagiert“ zu spenden.

Beim Sponsorenlauf liefen 234 Schülerinnen und Schüler auf dem Sportplatz der Integrierten Gesamtschule fleißig Runde für Runde. Sie legten zusammen etwa 1400 Kilometer zurück und sorgten so dafür, dass ein vierstelliger Spendenbetrag zusammen kam.

Am Freitag, dem 13. Januar 2023, fand dann an der Lindenauschule die Siegerehrung des Sponsorenlaufes und die Spendenübergabe an die Hilfsorganisation Hanau.engagiert statt.

Nachdem die Lehrerband, bestehend aus Kathrin Heyer (Schlagzeug), Sebastian Saliger (Bass), Alejandro Veciana (Gesang und Gitarre) und Uli Zahn (Gitarre), die Veranstaltung musikalisch eröffnet hatte, begrüßte Frau Hannah Siefert, die Organisatorin des Sponsorenlaufs die anwesenden Schülerinnen und Schüler im Forum der Schule. Als Gäste begrüßte sie den Hanauer Bürgermeister Axel Weiss-Thiel, Schulleiter Dr. Hermann Alig, den Fachsprecher der Fachschaft Sport, Nils Noe, sowie Frau Zeitler und Frau Schreiber von „Hanau.engagiert“

Zu Beginn bedankte sich Frau Siefert bei den Läuferinnen und Läufern, die den stattlichen Betrag mit ihrem sportlichen Einsatz im Juli 2022 trotz der großen Hitze erlaufen haben. Weiterhin dankte sie allen Mitwirkenden, dem Kollegium, den Objektbetreuern der Schule und nicht zuletzt den Sponsoren-Firmen (wie beispielsweise Edeka oder Sketchers Hanau) für ihre Spenden.

Anschließend überreichte sie Urkunden und Preise an die erfolgreichsten Teilnehmerinnen und Teilnehmer des Sponsorenlaufes. Diese waren Nunzio Esposito (Rekordhalter mit 38 gelaufenen Runden), Noah Tschigor und Christian Costechi. Alle drei erliefen jeweils über 400 Euro Spendengeld. Auch die beste Klasse, die Klasse 6f mit Klassenlehrer Thilo Rachor, wurde mit einem Preis geehrt. Besonderer Dank geht an dieser Stelle an die Sparkasse Hanau-Steinheim für die Bereitstellung dieser Preise.

Axel Weiss-Thiel gratulierte den Preisträgerinnen und Preisträgerinnen und dankte ihnen für ihr Engagement. Die Spendenübergabe sei schon zur Tradition an der Lindenauschule geworden und er freue sich jedes Jahr, dabei zu sein. Es sei etwas Besonderes, sich für Menschen einzusetzen, denen es nicht so gut gehe. Auch Schulleiter Hermann Alig betonte, wie stolz er auf die Schülerschaft und deren erbrachte Leistung ist. Im Rahmen dieses 7. Sponsorenlaufes sei mit 6672,33 Euro der bisher höchste Betrag erlaufen worden.

Schließlich überreichte der Hanauer Bürgermeister gemeinsam mit dem Schulleiter die Schecks an Frau Zeitler von der Ukraine-Hilfe Hanau.engagiert sowie an Herrn Noe von der Fachschaft Sport. Beide bedankten sich herzlich bei allen Teilnehmerinnen und Teilnehmern. Frau Zeitler zeigte sich gerührt angesichts des hohen Betrags und erklärte, dass das Geld hauptsächlich zur Finanzierung von Deutschkursen für ukrainische Jugendliche verwendet werde. Die Fachschaft Sport, so Nils Noe, werde das Geld für die Anschaffung neuer Sportgeräte und für die Finanzierung von Klassenfahrten mit sportlichem Schwerpunkt nutzen.

Der Sponsorenlauf an der Lindenauschule ist mittlerweile zu einer festen Einrichtung geworden. Und so bereitet sich die Fachschaft Sport schon auf den nächsten Lauf im Frühjahr 2023 vor und hofft auf eine rege Teilnahme.

Die Veranstaltung zur Spendenübergabe endete mit viel Applaus und einem schönen Erinnerungsfoto.

 

Julia Völker

 

Schülerinnen und Schüler der Lindenauschule werden zu „Hackern“

Schülerinnen und Schüler der Lindenauschule werden zu „Hackern“

Die Schülerinnen und Schüler der Klasse 8f haben am 10.01.23 im Rahmen eines Projekttages an der „Hacker-School“ teilgenommen. Dabei wurden erste Erfahrungen mit der Programmiersprache HTML gesammelt und jede/r hat seine erste eigenen Website programmiert. Trotz anfänglicher technischer Hürden waren alle Schülerinnen und Schüler motiviert bei der Sache. Dabei wurden sie jeweils durch einen Instructor unterstützt, der mit ihnen gemeinsam per Zoom-Meeting in kleinen Gruppen Schritt für Schritt die Websites programmiert hat und stets für Rückfragen zur Verfügung stand. Die Schülerinnen und Schüler konnten hier auch ihre Vorerfahrungen aus dem MINT-Unterricht aus Klasse 5 und 6 einbringen und so jede/r eine erste kleine Website erfolgreich erstellen.

Nach der Präsentation der Ergebnisse haben die Instructor kurz ihren Werdegang vorgestellt, wie sie zum Thema Informatik gekommen sind und warum sie der Bereich interessiert. Viele von ihnen studieren oder studierten Informatik oder sind im Bereich Spieleentwicklung tätig.

Das Feedback der Schülerinnen und Schüler am Ende des Tages war durchweg positiv. Zwar war es etwas ärgerlich, dass bei einigen immer wieder die Internetverbindung abgebrochen ist, dennoch haben alle etwas von diesem Tag mitgenommen und wünschen sich eine Wiederholung.

Die „Hacker-School“ ist ein gemeinnütziges Projekt aus Hamburg mit dem Ziel, junge Menschen an die IT-Branche heranzuführen und zu zeigen, dass der IT-Bereich mehr als nur Zocken, Chatten und Bilderteilen ist. Hinter all diesen Anwendungen steckt eine eigene Programmiersprache, die wie z.B. Englisch oder Französisch gelernt und geübt werden muss. Fredric, einer der Instructoren und Leiter eines IT-Unternehmens, gab den Schülerinnen und Schülern als Schlusswort mit auf den Weg, dass die IT-Branche hervorragende Job-Perspektiven biete, dabei ein hohes Maß an Kreativität erlaube und durch die Vielfalt der IT-Branche (z.B. Softwareentwicklung, Websitegestaltung und vieles mehr) extrem viele Möglichkeiten eröffne, sich selbst zu verwirklichen.

Marwin Uhrig

„Friede den Menschen auf Erden“

„Friede den Menschen auf Erden“

Am Mittwoch, dem 21. Dezember 2022, feierte die Lindenauschule in Hanau-Großauheim wieder den schon traditionellen Gottesdienst vor den Weihnachtsferien. Viele Schülerinnen und Schüler sowie Lehrkräfte nahmen an diesem ökumenischen Gottesdienst im Forum der Integrierten Gesamtschule teil.

Der Gottesdienst stand unter dem Motto „Friede den Menschen auf Erden“: ein Thema, das sich wie ein roter Faden durch den von den Lehrkräften der Fachschaft Religion/Ethik organisierten Gottesdienst zog.

Wie jedes Jahr gestaltete die Schülerschaft der Lindenauschule auch dieses Mal wieder den Gottesdienst aktiv mit. Zu Beginn wurde eine PowerPoint-Präsentation mit eigens gestalteten Bildern von Schülerinnen und Schülern der Jahrgänge 10, 11 und 13 gezeigt, die die Besucher für das Thema des Gottesdienstes sensibilisieren sollten.

Die Schülerinnen und Schüler des Evangelischen Religionskurses im Jahrgang 12 verlasen nach der biblischen Erzählung von Kain und Abel ihre selbst verfassten Fürbitten.

In seiner Ansprache zum Abschluss des Gottesdienstes dankte Steffen Schleicher, Fachsprecher der Fachschaft Religion/Ethik, schließlich allen Mitwirkenden für die Gestaltung der Feier und wünschte allen Teilnehmerinnen und Teilnehmern frohe und gesegnete Weihnachtsfeiertage. Zum Abschluss des Gottesdienstes sang man gemeinsam das Lied „Wir sagen euch an den lieben Advent“ und verabschiedete sich nach der dritten Stunde in die lang ersehnten Weihnachtsferien.

 

 

Julia Völker

 

Blitzeis und „lexikalische Lücke“

Blitzeis und „lexikalische Lücke“

Eine Lesung zum Jahresausklang: Das schien den beiden Bibliothekslehrerinnen Dagmar Hofmann (Otto-Hahn-Schule) und Hannah Siefert (Lindenauschule) eine gute Idee. Die für ihre „Alles“-Reihe bekannte Autorin Kyra Groh hatte zugesagt, am 19.12. zunächst in den beiden ersten Stunden an der Otto-Hahn-Schule, in der fünften und sechsten Stunde an der Lindenau-Schule aus ihrem Jugendroman „Mein Leben als lexikalische Lücke“ zu lesen.

Mit Blitzeis hatte zum Zeitpunkt der Planung niemand gerechnet. Während am Morgen auf Hessens Straßen ein Verkehrschaos entstand, Busse und Bahnen in ihren Depots blieben und Fußgänger sich nur in Trippelschritten vorwärtsbewegten, gingen bei den Lehrerinnen erste E-Mails von Eltern ein, die ihre Kinder entschuldigten. Auch die in Frankfurt lebende Kyra Groh musste erleben, dass die von ihr ins Auge gefasste Bahn nicht kam. Dennoch schaffte sie unversehrt den Weg zur Otto-Hahn-Schule, wo sie pünktlich zum Unterrichtsbeginn in der Bibliothek erschien und wo sie von einer sehr reduzierten Klasse 9Ga und deren Deutschlehrerin Isabel Bennet sowie von der Klassenlehrerin Dagmar Hofmann in Empfang genommen wurde. Was zunächst bedauerlich schien, entpuppte sich dann jedoch als Vorteil. Die kleine Gruppe ermöglichte zwischen der 32-jährigen Autorin und ihrem jugendlichen Publikum einen persönlichen Austausch über Schreiberfahrungen, Tik Tok und das Kreuz mit unterschiedlichen Meinungen.

Nach einem Ortswechsel quer durch Hanau bei weiterhin schrecklichem Wetter, kam Frau Groh an der Lindenauschule an und wurde dort von Frau Siefert und deren Bibliotheksmentorinnen begrüßt. Nach kurzem Austausch mit den Bücherfans kamen vier Deutschkurse aus Jahrgangsstufe 9 ins Forum der Schule und kamen ebenso in den Genuss von Frau Grohs Lesung aus ihrem Buch „Mein Leben als lexikalische Lücke“ und dessen Protagonisten Benni und Jule. Die Schülerinnen und Schüler waren durch die Deutschkolleg*innen Herrn Bodtke, Frau Sauer, Frau Stephani und Frau Schneider gut vorbereitet worden und so kamen viele Fragen zum Autorendasein, den Identitätsproblemen, die die Schüler*innen gemeinsam mit den Protagonist*innen teilten und auch aktuelle Fragen zum Thema Fremdenfeindlichkeit. Nach der Lesung hatten die Schüler*innen noch die Gelegenheit eine Autogrammkarte zu ergattern oder nochmal eine Frage „unter 4 Augen zu stellen“.

Für die beiden Schulen war dies ein schönes kleines Weihnachtsgeschenk und wir bedanken uns recht herzlich bei Frau Groh für Ihr Kommen und die wunderbar schülergerechte Lesung!

VdK-Senioren besuchen die Lindenauschule

VdK-Senioren besuchen die Lindenauschule

Der Sozialverband VdK (Verband der Kriegsbeschädigten, Kriegshinterbliebenen und Sozialrenter Deutschlands e.V.) ist seit dem vergangenen Schuljahr ein fester Kooperations-partner der Lindenauschule in Hanau-Großauheim. Im Dezember besuchten mehrere ältere Angehörige des VdK die Integrierte Gesamtschule mit gymnasialer Oberstufe, um im Rahmen des Projektes „Schule heute – Schule früher“ den Unterricht der Zehntklässlerinnen und Zehntklässler zu begleiten.

Im Musikunterricht der 10. Klassen wurde gemeinsam gesungen und der aktuelle Unterricht hautnah miterlebt. Die Seniorinnen und Senioren, die teilweise seit 60 Jahren keine Schule mehr besucht haben, zeigten großes Interesse und waren erstaunt darüber, wie sich der Unterricht heutzutage verändert hat.

Anschließend fand ein gemütliches Beisammensein bei Kaffee und Kuchen in der festlich eingedeckten Mensa statt. Die Seniorinnen und Senioren befragten die Jugendlichen zum heutigen Schülerdasein und zur Organisation des Schulalltags. Danach erzählten die VdK- Seniorinnen und -Senioren über ihre eigene Schulzeit, über ihre Kindheit und Jugend. In Kleingruppen fand ein reger Austausch zwischen Jung und Alt statt.

Die Zehntklässlerinnen und Zehntklässler berichteten von langen Schultagen, vielen Prüfungen sowie der Herausforderung des „Homeschooling“ in Zeiten der Corona-Pandemie. All das habe dazu geführt, dass es weniger freie Zeit für Hobbys und Freundschaften gab. Die älteren Herrschaften zeigten sich verständnisvoll, da in ihrer Schulzeit weniger Fächer unterrichtet worden seien, woraus mehr Freizeit resultiert habe. Der Unterricht selbst sei jedoch deutlich strenger abgelaufen.

Der Nachmittag endete für die Senioreninnen und Senioren vom VdK mit vielen neuen Erlebnissen und Eindrücken zum aktuellen Schulalltag – auf weitere Aktionen und Veranstaltungen mit der Lindenauschule freuen sie sich schon jetzt.

 

Steffen Schleicher

 

Vorlesewettbewerb 2022/2023

Vorlesewettbewerb 2022/2023

„Wow! Ein Buch hat meine Fantasie erweckt!“ – rappte Eko Fresh 2019 zum Jubiläum des Vorlesewettbewerbs des Deutschen Buchhandels. Fantasie bei ihren Zuhörerinnen und Zuhörern weckte auch Alexandra Grzymala (Klasse 6c), Schülerin der Integrierten Gesamtschule in Hanau-Großauheim. Sie stellte der Jury ihre Textstelle aus dem Buch „Ruby Redfort – Dunkler als die Nacht“ von Lauren Child vor und überzeugte auch beim Vortrag der Passage aus dem Fremdtext „Tanz der Tiefseequalle“. Die Sechstklässlerin gewann den Schulentscheid des Vorlesewettbewerbs und setzte sich gegen die fünf Parallel-Klassensiegerinnen und -sieger durch.

„Wir sind glücklich, auch in diesem Jahr wieder am Wettbewerb teilgenommen zu haben und wünschen unserer Schulsiegerin Alexandra beim Stadtentscheid ganz viel Erfolg“, resümierten die Organisatoren Julia Schneider und Robin Winterscheid.

Die Schülerinnen und Schüler der Klassen 6a-f holten auch dieses Jahr ihre Lieblingsbücher hervor, übten fleißig und haben sich gegenseitig vorgelesen, um optimal vorbereitet zu sein auf den diesjährigen Vorlesewettbewerb. Denn nur wer wirklich klar und deutlich vorliest, wer richtig betont und es schafft, mit seinem Vortrag die Fantasie der Zuhörerinnen und Zuhörer zu erwecken, hat eine Chance auf den Schulsieg. Schulsiegerin Alexandra hat sich somit für die Teilnahme am Stadtentscheid qualifiziert. Neben Alexandra wird auch der Schüler Fernando Marinkovic aus der Klasse 6d die Lindenauschule beim Stadtentscheid vertreten. Er gewann den Schulentscheid in der Kategorie der inklusiv beschulten Kinder mit dem Förderschwerpunkt Lernen.

Bundesweit lesen jedes Jahr rund 600.000 Schülerinnen und Schüler der Jahrgangsstufe 6 beim Vorlesewettbewerb um die Wette. Er ist einer der größten und traditionsreichsten Schulwettbewerbe Deutschlands.

 

Julia Völker

Adventskalender an der Lindenauschule

Adventskalender an der Lindenauschule

Seit vielen Jahren findet an der Lindenauschule in Hanau-Großauheim am letzten Schultag vor den Weihnachtsferien ein Gottesdienst statt. Diese Tradition soll auch in diesen schwierigen Zeiten fortgesetzt werden. Um die Schulgemeinde thematisch schon einzustimmen, ein weihnachtliches Zeichen zu setzen und um in der Integrierten Gesamtschule etwas Wärme und eine festliche Stimmung zu verbreiten, entstand ein eigens gestalteter Adventskalender zum Thema Frieden auf Erden den Menschen (Lk 2,14).

So bastelten Schülerinnen und Schüler der evangelischen und katholischen Religionskurse der Jahrgänge 10, 11 und 13 „Weihnachtstürchen“ in Form von Bildern mit schönen, aber auch nachdenklichen Motiven. Diese wurden in der Pausenhalle der Lindenauschule aufgehängt und schmücken das sogenannte „Offene Info“ seither mit einem weihnachtlichen Glanz. Besonders die dazugehörigen Texte regen viele Schülerinnen und Schüler zum Nachdenken an.

Da die letzten Wochen vor den Weihnachtsferien geprägt sind von Hektik und Stress, stellen die Bilder eine willkommene Ablenkung im Schulalltag dar und stimmen auf die kommenden festlichen Tage ein.

In den Motiven des Adventskalenders spiegelt sich sowohl die Vorfreude auf Weihnachten als auch die Hoffnung und die Zuversicht der Jugendlichen wider, dass gerade in diesen politisch unruhigen Zeiten Frieden, Einigkeit, Freiheit und Nächstenliebe auf der Welt einkehren möge.

 

Steffen Schleicher

Schülerinnen und Schüler der Lindenauschule überreichen Adventsgestecke an Altenheim-Bewohner

Schülerinnen und Schüler der Lindenauschule überreichen Adventsgestecke an Altenheim-Bewohner

Im Rahmen des Wahlpflichtkurses „Jung hilft/trifft Alt“ bastelten Zehntklässlerinnen und Zehntklässler in den letzten Wochen schöne Adventsgestecke für Bewohnerinnen und Bewohner der Vereinten Martin Luther & Althanauer Hospital Stiftung. Angeleitet wurden sie hierbei von Heidi Lang, Betreuungskraft an der Integrierten Gesamtschule in Hanau-Großauheim. Von den Schülerinnen und Schülern wurde eine Menge Fingerspitzengefühl und Kreativität gefordert. Die Ergebnisse konnten sich sehen lassen und erfüllten die Schülerinnen und Schüler mit Stolz.

Aber auch die Bewohnerinnen und Bewohner freuten sich sehr über die selbst gebastelten Adventsgestecke, die sie am 01. Dezember überreicht bekamen. Im Bistro der Bernhard Eberhard Stiftung machten es sich Jung und Alt richtig gemütlich. Bei Kaffee und Kuchen wurde erzählt, gelacht und geschlemmt. Besonders interessant war der Austausch der Generationen über die Erlebnisse in Schulzeit und Jugend. Mit der Unterstützung von Birgit Streich, der Leiterin der Betreuung  Bernhard Eberhard, konnten alle die vorweihnachtliche Zeit genießen.

Im nächsten Jahr sollen weitere Aktionen stattfinden. In Planung sind ein Frühlingsfest, ein gemeinsamer Besuch auf dem Hanauer Wochenmarkt sowie ein Back- oder Spielnachmittag in der Einrichtung.

Begegnungen wie diese zeigen, dass ein Austausch zwischen den Generationen für beide Seiten bereichernd ist. Der Lindenauschule wird es auch in Zukunft ein großes Anliegen sein, Jung und Alt durch solche Projekte und Aktionen miteinander zu verbinden.

Steffen Schleicher

 

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