Gedenken an die Opfer des Attentats vom 19. Februar 2020

Gedenken an die Opfer des Attentats vom 19. Februar 2020

 

 

Neun Hände,

neun Kerzen,

neun Mal unvorstellbares Leid,

neun Mal ungeheiltes Leid.

 

In diesem Sinn war es in der Zeitung zu lesen, vom Bruder eines Ermordeten. Es sei, sagt er, noch schlimmer geworden: der Schmerz, die Trauer, die Leere – es sei schlimmer geworden im ersten Jahr nach dem Attentat.

So schnell heilt die Zeit keine Wunden. Zuerst einmal zieht sie einen Tag für Tag und jeden Tag aufs Neue hinein in den Schrecken und das Entsetzen, das das Leben der Angehörigen seit dem Attentat begleitet.

Deshalb ist auch eine andere Art der Begleitung wichtig. Es ist vielleicht nur ein kleines Zeichen, nur eine kleine Hilfe. Und trotzdem ist es eine Herzensangelegenheit der Schulgemeinschaft der Lindenauschule, den Angehörigen mit diesen Worten und diesem  Bild ihre Solidarität und ihr Mitgefühl zu bekunden.

 

Am 19. Februar 2020 wurden in unserer Stadt Hanau Menschen aus Fremdenhass ermordet. An einem Tag. In einer Nacht. Töchter und Söhne von Eltern. Brüder und Schwestern einer Familie. Mütter und Väter von Kindern.

Keiner ist vergessen und ihre Namen sind:

 

Ferhat Unvar

Mercedes Kierpacz

Sedat Gürbüz

Gökhan Gültekin

Hamza Kurtović

Kaloyan Velkov

Vili Viorel Păun

Said Nesar Hashemi

Fatih Saraçoğlu

 

Ihre Namen zu lesen und zu hören, erschüttert immer wieder. Quälende Fragen geben keine Ruhe: Warum? Was wäre gewesen, wenn? Wie konnte nur…?

Ihre Namen zu lesen und zu hören, hilft uns aber auch, weil sie uns mahnen:

Wir sollen hinschauen, wo sich Unrecht einschleicht und Fremdenhass  breitmacht.

Wir brauchen Geschick und Mut, um jeden Funken von Hass und Gewalt auszutreten, bevor wieder ein Feuer um sich greift.

Wir brauchen die Sehnsucht nach Zusammenhalt, um aufzustehen für ein friedliches Miteinander in unserer Stadt, in all unseren Städten und Dörfern.

 

Frieden – Schalom – Salam den Toten, den verletzten Seelen der Angehörigen und unserer Zukunft.

 

 

WOHIN NACH DEM HAUPTSCHULABSCHLUSS

WOHIN NACH DEM HAUPTSCHULABSCHLUSS

Liebe Schülerinnen und Schüler,

liebe Eltern,

liebe Erziehungsberechtigte,

 

im Sommer verlasst ihr die Schule mit dem Hauptschulabschluss. Wisst ihr denn schon wie es weitergehen soll? Wenn ihr euch noch nicht sicher seid, dann schaut euch unsere Videos auf der Homepage der Lindenauschule an. Dort findet ihr Informationen über die verschiedenen Möglichkeiten, die ihr mit dem Hauptschulabschluss habt.

Mit und ohne Hauptschulabschluss

 

Wohin nach dem Hauptschulabschluss?

 

Berufsausbildung

 

 

 

Bei Fragen könnt ihr euch gerne an das Team der Jugendwerkstatt wenden! Hier die Kontaktdaten:

 

IGS

Karin Güntsche:

Mail: guentsche@jugendwerkstatt-hanau.de; Handy: 015253500505

Sabine Siemon

Mail: siemon@jugendwerkstatt-hanau.de, Handy: 017642779428

 

PuSCH

Angela Büchner

Mail: buechner@jugendwerkstatt-hanau.de; Handy: 01738163676

 

VB9

Katja Darimont-Weis

Mail: darimont-weis@jugendwerkstatt-hanau.de, Handy: 017645743593

 

Mit freundlichen Grüßen

 

Das Team der Jugendwerkstatt

Wünsche der Schulsselsorge zum Jahreswechsel

Wünsche der Schulsselsorge zum Jahreswechsel

Liebe Schülerinnen und Schüler, liebe Kolleginnen und Kollegen und alle Mitarbeitenden in allen Bereichen!

Mit diesen Worten wollen wir von der Schulseelsorge allen eine gesegnete Zeit wünschen bis wir uns wiedersehen im neuen Jahr, also das tun, was wir sonst im Schulgottesdienst machen. Dieses Jahr ist vieles anders und besonders, und wir sind gezwungen uns danach zu richten. Corona ist uns aufgezwungen und viel Trauer durch die Terror Ereignisse im Februar in Hanau und im Herbst an unserer Partnerschule in Conflans. Das hat das Jahr phasenweise sehr düster gemacht. Und wo Dunkelheit ist, da braucht es auch Licht.

Und das gibt es auch. Es gibt auch Anderes und Besonderes, z.B. einen selbstgemalten Adventskalender im Forum unserer Schule. Gemalt haben ihn die Schülerinnen und Schüler der Jahrgangsstufe 10 im katholischen Religionsunterricht. Ich habe mich sehr gefreut zu sehen, wie viele mit lebendigen Augen dort gestanden und die Bilder betrachtet haben. Und eine große Freude war es mir selber die Bilder zu sehen und die Texte zu lesen. Da habe ich gelacht, geschmunzelt und gestaunt und ausnahmslos vor allen Bildern mit Bewunderung davor gestanden. Gedacht habe ich zweierlei: erstens, die, die da gemalt haben, haben das sehr, sehr gut gemacht und zweitens habe ich gedacht: das ist ja wie Glückswichteln. Glückswichteln ist federleicht, weil es nichts mit Sachen zu tun hat. Glückswichteln ist, anderen einen Moment zu ermöglichen, in dem es so wie es ist, einfach gut ist. Vor ein paar Tagen habe ich erlebt, wie ein Schüler dafür gesorgt hat, dass die Würde einer Mitschülerin nicht verletzt wird und dafür brauchte er nur ein paar Worte – das war grandios. Wie gesagt, das ist federleicht, aber manchmal auch ganz schön schwer. Das ist allerdings kein Grund, nicht mit zu machen.

Auf jeden Fall hat es viel mit Weihnachten zu tun. Weihnachten ist so eine Art Glückswichteln Gottes. Die alten Geschichten vom Kind in der Krippe, dem Stern, den Hirten, den Tieren, den Eltern und Königen, die Kerzen, die Geschenke, all das steht für eine einzige Botschaft, nämlich das Gott will, dass es immer wieder hell wird in unserem Leben und das er für uns da ist, uns hilft, tröstet und anlächelt, wenn wir es denn zulassen. Ansonsten ist alles nur Deko, aber das ist es eben nicht.

Es ist Gottes Segen zu unserem Lebensweg – und der mag für alle in den nächsten drei Wochen und im neuen Jahr ein guter werden.

Das wünschen wir der ganzen Schulgemeinschaft von Herzen – viele Momente, in denen das Glück bei Euch und Ihnen vorbeischaut. Gottes Segen und Friede sei mit Euch.

Adventskalender an der Lindenauschule

Adventskalender an der Lindenauschule

Seit vielen Jahren findet an der Lindenauschule in Hanau-Großauheim am letzten Schultag ein Gottesdienst vor den Weihnachtsferien statt. Dieses Jahr lässt sich diese schöne Tradition aufgrund der Corona-Pandemie leider nicht fortführen.

Trotz allem entschlossen sich die Schülerinnen und Schüler des katholischen Religionskurses im Jahrgang 10 dazu, gerade in diesen schwierigen Zeiten ein weihnachtliches Zeichen zu setzen und in der Integrierten Gesamtschule etwas Wärme und eine festliche Stimmung zu verbreiten. Es entstand ein eigens gestalteter Adventskalender zu dem Thema „Mitten im Leben. Ein Neuaufbruch…unsere adventliche Zeit: Hoffnung und Freude“.

So bastelten sie „Weihnachtstürchen“ in Form von Bildern mit lustigen aber auch nachdenklichen Motiven. Diese wurden in der Pausenhalle der Schule, dem sogenannten „Offenen Info“, aufgehängt und schmücken diese seither mit einem weihnachtlichen Glanz. Von Adventskränzen und Winterlandschaften bis hin zu Bildern vom Hanauer Weihnachtsmarkt ist alles dabei. Besonders die dazugehörigen Texte regen viele Schülerinnen und Schüler zum Nachdenken an.

In den Motiven des Adventskalenders spiegelt sich die Vorfreude auf Weihnachten aber auch die Hoffnung und die Zuversicht der Jugendlichen wider, dass die frustrierende und deprimierende Zeit der Pandemie auch irgendwann ein Ende haben wird.

Unterstützt wurde das Adventskalender-Projekt von Hannah Ehlers, der angehenden Pastoralassistentin der Großauheimer katholischen Pfarrgemeinde St. Jakobus.

Steffen Schleicher

Gedenken an die Ermordung des Lehrers Samuel Paty

Gedenken an die Ermordung des Lehrers Samuel Paty

Am Nachmittag des 16. Oktober 2020 wurde der Lehrer Samuel Paty aus der französischen Partnerstadt Hanaus, Conflans Sainte-Honorine, in der Nähe seiner Schule ermordet.

Die Betroffenheit der Schülerschaft, des Kollegiums sowie der Schulleitung der Großauheimer Lindenauschule anlässlich dieses schrecklichen Ereignisses ist groß und nach wie vor ungebrochen. In den vergangenen Wochen konnten sich die Schülerinnen und Schüler gemeinsam mit ihren Lehrkräften viel Zeit für die Aufarbeitung dieses mörderischen Anschlages nehmen. Im Unterricht wurden die grausame Tat und ihre Hintergründe thematisiert und die Jugendlichen setzten sich intensiv mit den Themen Meinungsfreiheit, Rassismus und Gewalt auseinander.

Seit 1969 besteht nun schon die Schulpartnerschaft zwischen der Lindenauschule und dem Collège du Bois dʼAulne in Frankreich und es finden regelmäßig Schüleraustausche statt. Um der Familie des Opfers Beileid zu wünschen und Anteilnahme auszudrücken, haben Schülerinnen und Schüler der Jahrgänge 5-13 Beiträge zu einem Kondolenzbuch geleistet. Dafür wurde jeder Klasse eine Seite zur Verfügung gestellt, die sie individuell gestalten konnte. So sind viele verschiedene Beiträge der Kinder und Jugendlichen, sowohl in Text- als auch in Bildform, zusammengekommen. Darüber hinaus haben auch Menschen außerhalb der Schulgemeinde ihrer Trauer und ihrem Mitgefühl Ausdruck verliehen und eine Seite für das Kondolenzbuch gestaltet. Alle Beiträge wurden schließlich zusammengefasst und – ergänzt um ein an die Opferfamilie adressiertes Vorwort auf Deutsch sowie Französisch – zu einem Buch gebunden.

Ursprünglich war geplant, dass der Ortsvorsteher von Hanau-Großauheim, Reiner Dunkel, dieses Kondolenzbuch persönlich im französischen Conflans übergeben sollte. Da sich dieses Vorhaben aber aufgrund der Corona-Pandemie nicht zeitnah realisieren lässt, lud der Schulleiter der Lindenauschule, Dr. Hermann Alig, am Dienstag, dem 15. Dezember, zu einem Treffen ein, bei dem das Kondolenzbuch übergeben werden sollte. Anwesend waren neben Hermann Alig und Jörn Schachtner von der Schulleitung der Oberbürgermeister der Stadt Hanau, Claus Kaminsky, der Ortsvorsteher von Hanau-Großauheim, Reiner Dunkel, die Stadtverordnetenvorsteherin Beate Funck, ihr Stellvertreter Wolfgang Schaffert sowie Hubert Wenzel, der Vorsitzende des Partnerschaftskomitees Großauheim e. V.

Hermann Alig übergab das Kondolenzbuch an Hubert Wenzel, der das Kondolenzbuch dann postalisch nach Conflans schicken wird. OB Claus Kaminsky bedankte sich bei allen Beteiligten für das Erstellen des Buches und betonte, wie wichtig und richtig diese Geste der Anteilnahme ist. „Wenn die Schule nicht der Ort ist, an dem wir den Wertekanon unserer Gesellschaft vermitteln, wem überlassen wir dann das Feld?“, merkte der SPD-Politiker an.

Für die Lindenauschule als „Schule ohne Rassismus / Schule mit Courage“, war es eine besondere Verpflichtung, der Ermordung des Lehrer Samuel Paty mit diesem Kondolenzbuch zu gedenken und so ihre Anteilnahme auszudrücken. Auch in Zukunft will die Schule die Erinnerung an diesen Mordanschlag wachhalten. Nur so kann dafür gesorgt werden, dass Rassismus, Terror und Gewalt in unserer Gesellschaft keine Zukunft haben.

 

Schülerinnen und Schüler der Lindenauschule beginnen Briefpatenschaft mit der Martin Luther Stiftung

Schülerinnen und Schüler der Lindenauschule beginnen Briefpatenschaft mit der Martin Luther Stiftung

In diesem Jahr ist nichts mehr so wie es einst war. Die Corona-Pandemie wirkt sich auf alle Bereiche des schulischen Lebens aus – auch die Arbeit des Wahlpflichtkurses 2 der Lindenauschule „Jung hilft/trifft Alt“ ist leider stark eingeschränkt. Um die älteren Menschen zu schützen, mussten viele Veranstaltungen abgesagt oder auf das nächste Jahr verlegt werden. Doch es wird (anders) weitergehen. Besondere Zeiten erfordern besondere Maßnahmen. Und so haben es sich die Schülerinnen und Schüler der 9. Jahrgangsstufe zur Aufgabe gemacht,  Brieffreundschaften mit den Bewohnerinnen und Bewohnern des Alten- und Pflegeheims Martin-Luther-Stiftung in Hanau zu führen. Angestoßen hat das Projekt Sascha Lippert, Pflegedienstleiter im Haus am Brunnen. „Ein Lächeln auf die Gesichter der älteren Menschen zu zaubern, ist das Wichtigste, was man in Zeiten von Einschränkung und Einsamkeit machen kann“, sagt Lippert.

Die Schülerinnen und Schüler schreiben jeweils zu zweit einen Brief an die Senioreninnen und Senioren, in dem sie sich vorstellen und über sich berichten. Insgesamt 15 Seniorinnen und Senioren freuen sich schon sehr auf den Briefkontakt. Ende November werden vermutlich die ersten Briefe in der Einrichtung eintreffen. Der Briefkontakt soll dauerhaft Bestand haben.

Angedacht ist auch ein kleines Weihnachtsgeschenk, das gemeinsam mit der Schülerinnen und Schülern der Praxis und Schule-Klasse (kurz: PuSch) des neunten Jahrgangs gebastelt und schließlich den älteren Herrschaften kurz vor Weihnachten übergeben werden soll. Die Planungen laufen hier auf Hochtouren.

Steffen Schleicher-WPK2 Lehrer der Lindenauschule

Die beste Vorleserin der Lindenauschule ist Lotte Gieles (6e)

Die beste Vorleserin der Lindenauschule ist Lotte Gieles (6e)

Am 02.12.2020 fand der Vorlesewettbewerb der 6. Klassen an der Lindenauschule statt. Die sechs besten VorleserInnen bzw. deren VertreterInnen wurden zuvor in spannenden Klassenentscheiden aus 160 SchülerInnen gewählt. Die diesjährige Gewinnerin Lotte Gieles (6e) konnte die Jury (Claudia Neumann, Anne Meyer-Adams, Steffen Koch und Kim Bodtke) mit ihrer heiteren und unterhaltsamen Lesung aus „Mein Leben voller Feenstaub und Konfetti“ von Emma Flint überzeugen. Platz 2 ging an Leonie Hack (6b) und Platz 3 an Joakim Endlich (6f). Den vierten Platz teilten sich Eray Tekin (6a), Mustafa Baykan (6c) und Dominik Haufer (6d). Alle TeilnehmerInnen durften sich zum Schluss ein Buchgeschenk des Fördervereins aussuchen.

Wir wünschen Lotte Gieles viel Glück und Erfolg beim Regionalentscheid, der zu Beginn des kommenden Jahres stattfinden wird.

Schweigeminute an der Lindenauschule

Schweigeminute an der Lindenauschule

Am Montag, dem 09. November 2020, wurde es ganz still an der Integrierten Gesamtschule in Hanau-Großauheim.

Die Schulgemeinde gedachte im Rahmen einer Schweigeminute den jüdischen Mitbürgerinnen und Mitbürgern aus Großauheim, die bei der Reichspogromnacht am 9. November 1938 aus ihren Häusern und ihrer Heimatstadt vertrieben wurden. Viele mussten auswandern oder wurden in Konzentrationslagern umgebracht.

Die alljährlich am 09. November stattfindende Gedenkveranstaltung am Hans Gruber Platz, zu der die Schule gemeinsam mit dem Großauheimer Ortsvorsteher Reiner Dunkel und dem Lokalhistoriker Dr. Manfred Greb sonst immer einlädt, durfte aufgrund der Corona-Pandemie dieses Jahr nicht stattfinden.

Umso wichtiger war es, den jüdischen Mitbürgerinnen und Mitbürgern Respekt und Aufmerksamkeit zu schenken und das Geschehen der Reichspogromnacht wieder in Erinnerung zu rufen.

„Gewalt und Terror ist nicht Vergangenheit. Es ist unsere Gegenwart. Die Ermordung unseres Lehrerkollegen in unserer Partnerschule in Conflans und nicht zuletzt die Ermordung unserer Mitbürger in der Hanauer Innenstadt am 19. Februar hat unser Leben hart mit Trauer und Ratlosigkeit getroffen“, so der evangelische Schulpfarrer Eckhard Kleppe. Er lud im Rahmen der Schweigeminute alle dazu ein, weit ab jeder Gleichgültigkeit und mit aufrichtigem Herzen der Opfer von Gewalt und Terror sowie deren Angehörigen zu gedenken.

Es ist der Schulgemeinde der Lindenauschule auch zukünftig eine Herzensangelegenheit, die Erinnerungskultur zu pflegen und dem 09. November zu gedenken. Schließlich gilt es, wachsam zu sein, damit Gewalt und Terror in unserer Gesellschaft jetzt und in Zukunft keinen Platz bekommen.

 

 

Julia Völker

Schülerinnen und Schüler als Autoren

Schülerinnen und Schüler als Autoren

In diesem Jahr ist vieles anders als gewohnt – und so fand auch der traditionelle Fabulierwettbewerb der Stadt Hanau leider nicht statt.

Deshalb haben sich die Deutschlehrerinnen und -lehrer der 8. Jahrgangsstufe der Großauheimer Lindenauschule kurzerhand für einen schulinternen Wettbewerb entschieden. Sie wollten die Schülerinnen und Schüler zum Schreiben motivieren und dadurch auf positive, fantasievolle Gedanken bringen – in dieser aufgrund der Corona-Pandemie besonderen Zeit ein wichtiges Anliegen.

Die Achtklässlerinnen und Achtklässler hatten sich gut vorbereitet. Sowohl im Unterricht wie auch daheim versuchten sie sich als Autoren und ließen ihrer Fantasie beim Schreiben freien Lauf. Schließlich verfassten sie eindrucksvolle Texte zum Thema „Hanau ist bunt“. Ob Märchen, Krimi, historischer Roman oder Fantasy – alles war erlaubt!

Anschließend kam den Deutschlehrkräften die schwierige Aufgabe zu, die Arbeiten zu beurteilen. Kriterien für die Bewertung waren u. a. die Umsetzung des Themas, die Originalität der Handlung, der Erzählstil und das sprachliche Ausdrucksvermögen. Folgende Schülerinnen und Schüler  konnten mit ihren Geschichten besonders begeistern:

A-Kurs:           1. Platz:           Darina Shpigalskikh (8e)

  1. Platz: Jannis Fiedler (8e)
  2. Platz: Jonathan Schleicher (8f)

B-Kurs:           1.Platz:            Anush Khanna  (8a)

  1. Platz: Sladjana Petkovic (8c)
  2. Platz: Salma Baya (8f)

 

Ihre Auszeichnungen erhielten die  jungen Autorinnen und Autoren, selbstverständlich unter Einhaltung der coronabedingten Hygienemaßnahmen, am Freitag, dem 30. Oktober 2020. Die drei Bestplatzierten jeden Kurs-Niveaus konnten sich über tolle Bücher freuen, die dank einer Spende des Freundes- und Förderkreises der Integrierten Gesamtschule angeschafft worden waren.

Der Fabulierwettbewerb für die Schülerinnen und Schüler der C-Kurse steht noch aus, er wurde auf die Zeit vor Weihnachten verschoben.

Ein herzliches Dankeschön gilt an dieser Stelle allen Teilnehmerinnen und Teilnehmern für ihre zum Teil sehr persönlichen Geschichten, in denen sie wichtige Aspekte wie Diskriminierung und Mobbing thematisierten. Vielen Dank auch an alle beteiligten Deutschlehrkräfte für die Organisation und Durchführung des schulinternen Wettbewerbs. Er hat eine schöne Abwechslung in den schulischen Alltag gebracht.

Julia Völker

Sauberkeitspaten der Lindenauschule wieder in Aktion

Sauberkeitspaten der Lindenauschule wieder in Aktion

Auch in Corona-Zeiten und unter Einhaltung der Hygienemaßnahmen waren die Sauberkeitspaten der Lindenauschule in Hanau-Großauheim wieder unterwegs. Dieses Mal im Einsatz: die Jahrgangsstufe 5 der Integrierten Gesamtschule. Die Klassen 5a (Frau Schneider) und 5d (Frau Körner und Begleitlehrer Herr Winterscheid) säuberten Teile der Großauheimer Waldsiedlung von Müll und teilweise weggeworfenen und entsorgten Autoreifen. Dabei unterstützten sie die Abfallentsorgung der Stadt Hanau mit Müllzangen, Mülltüten und Handschuhen sowie das Grünflächenamt beim Abtransport. Die Aktion erwies sich wieder als ein voller Erfolg: Ungefähr eine halbe Tonne Abfall fiel bei dieser Reinigungsaktion leider wieder an.

Mit dem Projekt der „Sauberkeitspaten“ setzt die Umweltschule ein Zeichen für den Natur- und Umweltschutz. In regelmäßigen Abständen werden festgelegte Gebiete rund um die Schule von Müll befreit. An dem Projekt der Umweltschule sind Schülerinnen und Schüler der 5. Jahrgangsstufe beteiligt. Doch auch ältere Schülerinnen und Schüler der PuSch-Klasse (Praxis und Schule Klasse) der Jahrgangsstufe 9 nehmen an dieser Müllsammelaktion teil.

Auch die Schülerinnen und Schüler der Gymnasialen Oberstufe möchten einen Beitrag leisten und zugleich Vorbilder für die jüngeren Schülerinnen und Schüler der Schulgemeinde sein. In Koordination mit der Schülervertretung und den Lehrkräften sowie in Absprache mit dem Grünflächenamt des Hanauer Stadtteils Großauheim wurde vereinbart, dass die Jugendlichen ab sofort zwei Mal in der Woche den Lindenaupark von Müll befreien.

 

Steffen Schleicher

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