Endergebnis der Juniorwahl zur Bundestagswahl 2021 an der Lindenauschule

Endergebnis der Juniorwahl zur Bundestagswahl 2021 an der Lindenauschule

 

Endergebnis der Juniorwahl zur Bundestagswahl 2021 an der Lindenauschule
Anzahl der Wahlberechtigten 464
Anzahl der abgegebenen Stimmen 428
Davon ungültig   04
Gültige Stimmen   424
Wahlbeteiligung   92,2%
 

Von den gültigen Stimmen entfielen bei der Erststimme auf die Wahlkreiskandidat/innen:

 
Kandidat/innen: Stimmen Angaben in %
Dr. Leikert, Katja CDU 121 28,5%
Oehl, Jan Lennard, SPD 116 27,4%
Prof. Albrecht, Erich Willy, AfD 23 5,4%
Statz, Henrik Jan, FDP 59 13,9%
Bocklet, Marcus, GRÜNE 70 16,5%
Kuhne, Alexander Peter Paul Dieter DIE LINKE 29 6,8%
Clauß, Christian FREIE WÄHLER 3 0,7%
Dr. Haußels, Ralf dieBasis 2 0,5%
Dr. Rehbein, Peter Einzelbewerber 1 0,2%
Gesamtsumme 424 100%
 

Von den gültigen Stimmen entfielen bei der Zweitstimme auf die Parteien:

 

Partei Stimmen Angaben in %
CDU 77 18,5%
SPD 122 29,3%
AfD 21 5,0%
FDP 42 10,1%
GRÜNE 56 13,4%
DIE LINKE 36 8,5%
Tierschutzpartei 20 4,8%
DIE PARTEI 13 3,1%
FREIE WÄHLER 2 0,50%
PIRATEN 13 3,1%
NPD 5 1,2%
ÖDP 1 0,2%
V-Partei 0 0,0%
MLPD 0 0,0%
DKP 0 0,0%
dieBasis 1 0,2%
Bündnis C 0 0,0%
LKR 0 0,0%
Die Humanisten 1 0,2%
Gesundheitsforschung 0 0,0%
Team Todenhöfer 6 1,4%
Volt 1 0,2%
Gesamtsumme 417 99,8%

 

Am 16. und 17.September 2021 haben die Schüler*innen der GL Kurse 8,9,10 und die POWI Kurse der 11. und 12. Klassen die Kandidat*innen und Parteien zur Bundestagswahl 2021 gewählt. Insgesamt haben 424 Schüler*innen der Lindenauschule an der Juniorwahl zur Bundestagswahl 2021 teilgenommen. Eine beachtliche Zahl! Die Kurse haben sich in den drei vergangenen Wochen im GL bzw. POWI Unterricht mit der Bedeutung von Wahlen, dem Bundestag, dem Wahlverfahren und den Themen und Kandidat*innen zur Bundestagswahl beschäftigt.

Das Ergebnis der Juniorwahl zum Deutschen Bundestag an der Lindenauschule seht ihr oben. Viel Spaß bei der Auswertung im Unterricht! Wenn ihr erfahren wollt, wie die Juniorwahl zum Bundestag in Deutschland insgesamt ausgegangen ist, dann schaut auf folgende Seite: https://www.juniorwahl.de/juniorwahl-btw-2021.html

 

Den Mitwirkenden an der Vorbereitung und Durchführung der Juniorwahl danken wir ganz herzlich!

Da sind zum einen die engagierten GL und POWI Kolleg*innen:

Frau Colak, Frau Dussmann, Herr Dörr, Herr Ille, Herr Kröhnert, Herr Noe, Frau Schwab, Frau Stephani, Frau Walldorf, Frau Waniek und Herr Wunderlich

 

Ein ganz großes Dankeschön geht an die Schüler*innen, die durch ihre Dienste im Wahllokal eine faire und geheime Wahl ermöglicht haben und an den Wahlvorstand, der die Auszählung der Stimmen übernommen und das Endergebnis ermittelt hat!

Wir danken: Loretta Amadi, Simon Appel, Cemroz Demir, Mariam Et Taibi, Natalia Frey, Aurelio Cortazar Garcia, Sven Heidig, Marc Keller, Alina Kholodova, Annelie Nothing, Hanna Putii, Naomi Schmalkalt, Tina Vinzl und Marlene Wiener!

 

Manu Seidel & Sandra Hartmann

Lindenauschule begrüßt über 160 neue Fünftklässler

Lindenauschule begrüßt über 160 neue Fünftklässler

Am Dienstagmorgen, dem 31. August 2021, war es endlich soweit: nach sechs Wochen Sommerferien fand in der Mehrzweckhalle der Lindenauschule in Hanau-Großauheim die Aufnahmefeier für die neuen fünften Klassen der Integrierten Gesamtschule (IGS) statt.

Um die Hygieneauflagen in Zeiten von Covid-19 zu erfüllen, gab es zwei Einschulungs-veranstaltungen hintereinander. An den Einschulungsfeiern durften neben den Schülerinnen und Schülern jeweils zwei Angehörige, die Lehrerinnen und Lehrer sowie weiteres schulisches Personal teilnehmen. Die Anzahl der Gäste war so bemessen, dass der erforderliche Mindestabstand von 1,50 Metern sichergestellt war. Für die Kinder und ihre Begleitpersonen galt der Mindestabstand natürlich nicht; diese durften zusammensitzen.

Der Stufenleiter der Jahrgänge 5 und 6, Herr Steffen Koch, begrüßte die neuen Schülerinnen und Schüler sowie deren Erziehungsberechtigte und wünschte ihnen einen guten Start an der Lindenauschule. „Und jedem Anfang wohnt ein Zauber inne“ – mit diesem Zitat von Hermann Hesse begann er seine Ansprache an die neuen Schülerinnen und Schüler. Heute fange für die Fünftklässler etwas Neues an und Gefühle wie Vorfreude und auch Aufregung gehörten dazu, so Koch. Doch gemeinsam mit ihren Klassenlehrerinnen und -lehrern sowie den Patinnen und Paten sei er zuversichtlich, dass alles gut gemeistert werde. Der Stufenleiter skizzierte die Corona-bedingte veränderte Lebens- und Lernsituation und machte gleichzeitig Mut. „Wir alle an der Schule werden unser Bestes geben, um eventuell entstandene Lücken zu schließen“, so Koch.

Außerdem betonte der Stufenleiter, wie wichtig Respekt, Toleranz und Ehrlichkeit im alltäglichen Miteinander seien. „Vor allem aber wünsche ich mir, dass ihr euch wohlfühlt, Freunde findet und auf eure Leistung stolz seid – ganz unabhängig von eurem angestrebten Schulabschluss“, machte Koch deutlich.

Schließlich erfolgte die Einteilung der neuen „Lindenauer“ in die Klassen, wobei die unterschiedlichen Schwerpunkte (Naturwissenschaften, Musik, Sport) Berücksichtigung fanden Dazu wurden die Neulinge von den jeweiligen Klassenlehrerinnen und -lehrern an diesem aufregenden Tag namentlich aufgerufen. Insgesamt wurden sechs neue Klassen gebildet. Nachdem von jeder Klasse ein erstes Erinnerungsfoto geschossen worden war, suchten die neuen Fünftklässler ihre Klassenräume auf. Dort lernten sie ihre neuen Klassenlehrer sowie ihre Mitschülerinnen und Mitschüler kennen.

In der Zwischenzeit konnten sich die Eltern der neuen Fünftklässler über das organisatorische Konzept der IGS informieren; wobei das Angebot der Ganztagsbetreuung der Schülerinnen und Schüler im Vordergrund stand.

Für die Bewirtung aller Anwesenden war in Form von verschiedenen Kaltgetränken gesorgt.

Nach etwa eineinhalb Stunden wurden die neuen Fünftklässler von ihren Patinnen und Paten aus dem Jahrgang 10, die ihnen im kommenden Schuljahr unterstützend zur Seite stehen werden, zurück in die Mehrzweckhalle gebracht. Anschließend machten sie sich mit ihren Eltern und einer Fülle neuer Eindrücke auf den Heimweg.

Lindenauschule verabschiedet Lehrkräfte

Lindenauschule verabschiedet Lehrkräfte

Das Kollegium sowie die Schulleitung der Lindenauschule im Hanauer Stadtteil Großauheim fanden sich am Donnerstag, dem 15. Juni 2021, auf dem Schulhof ein, um die Lehrkräfte zu verabschieden, die zum Ende des Schuljahres die Lindenauschule verlassen.

Nach der Begrüßung der zahlreich erschienenen Gäste durch Schulleiter Dr. Hermann Alig begann das vielfältige und gut geplante Programm – aufgrund der Corona-Pandemie selbstverständlich unter den entsprechenden Auflagen und Hygieneanordnungen.

Zunächst wurde Frau Ilona Wettlaufer-Hackenbroich in ihren wohlverdienten Ruhestand  verabschiedet. Alig skizzierte den Lebenslauf der Kollegin und sprach ihr dann im Namen der Schulleitung und des Kollegiums seinen Dank für die geleistete Arbeit der vergangenen 24 Jahre aus. Im Anschluss überreichte er ihr im Namen des Landes Hessen ihre Urkunde über die Versetzung den Ruhestand.

Anschließend würdigten die Fachvorsteher der Fachschaften Biologie und Chemie die Kompetenz und das Engagement der zukünftigen Pensionärin. Stellvertretend für den Personalrat bedankte sich Sandra Hartmann bei Ilona Wettlaufer Hackenbroich für ihr großes Engagement und wünschte ihr für die Zukunft alles erdenklich Gute.

Die zukünftige Pensionärin fasste sich kurz und sprach allen Lindenauern ihren Dank für deren Kollegialität und Unterstützung sowie für die vielen anregenden Gespräche im Schulalltag aus. Sie gehe mit einem weinenden und einem lachenden Auge und werde die Schule auch etwas vermissen.

Schulleiter Herrmann Alig verabschiedete im Anschluss daran den Fachbereichsleiter des Aufgabenfeldes II, Herrn Jörn Schachtner. Er gehörte dem Team der Schulleitung über 3 Jahre an und unterstützte diese dabei tatkräftig. Nach insgesamt 19 Jahren Tätigkeit als Lehrkraft hat sich Jörn Schachtner nun ein neues Wirkungsfeld gesucht. Er wurde im März dieses Jahres zum Bürgermeister der Gemeinde Neuberg im Main-Kinzig-Kreis gewählt. Alig bedankte sich bei Herrn Schachtner für seine Arbeit an der Lindenauschule und wünschte ihm für seine neue Tätigkeit als Bürgermeister alles Gute und viel Erfolg.

Weitere Kolleginnen und Kollegen, die verabschiedet wurden, sind Dr. Maximilian Becker, Michael Wiese, Benedikt-Julian Behnke, Susanne Andersson sowie die Lehrkräfte Gülsah Yöntem, Lisa-Marie Lukas, Marc Schikora, Jovan Stochay und Feris Jakupovic. Sie alle haben ihren Vorbereitungsdienst an der Lindenauschule absolviert und zum Ende des Schuljahres abgeschlossen.

Nach 25 Jahren Tätigkeit an der Lindenauschule wurde auch der Objektbetreuer Karsten Oestreich verabschiedet. Er wechselt an eine andere Schule. Die anwesenden Gäste dankten ihm mit lang anhaltendem Applaus für seine gewissenhafte Arbeit in den vergangenen Jahren. Als sogenannter „Allrounder“ war er stets zur Stelle, wenn seine Hilfe benötigt wurde.

Umrahmt wurde der Abend von musikalischen Beiträgen der Kollegen Uli Zahn (Geige) und David Hoffmann (Klavier). Ihre Darbietungen wurden mit großem Applaus aufgenommen.

Im anschließenden geselligen Beisammensein stärkten sich die Gäste an einem reichhaltigen Buffet und nutzten die Gelegenheit für weitere Gespräche und Kontakte.

Lindenauschule informiert über Gymnasiale Oberstufe

In der Schullandschaft des Main-Kinzig-Kreises besitzt die integrierte Gesamtschule im Hanauer Stadtteil Großauheim mit einer voll ausgebauten Gymnasialen Oberstufe ein Alleinstellungsmerkmal.

Am Montag, dem 12. Juli 2021, fand an der Lindenauschule eine Informationsveranstaltung über die Gymnasiale Oberstufe statt – in dieser Zeit selbstverständlich unter Beachtung der aufgrund von COVID 19 notwendigen Hygieneauflagen der Stadt Hanau.

Viele interessierte Zehntklässlerinnen und -klässler anderer Schulen sowie die zukünftigen Oberstufenschülerinnen und -schüler der Lindenauschule nutzten die Gelegenheit, die Gymnasiale Oberstufe der Integrierten Gesamtschule kennenzulernen, und einen Einblick in das dortige Arbeiten zu bekommen.

Oberstufenleiter Thomas Dedina stellte im Rahmen einer kurzweiligen Präsentation das Konzept der gymnasialen Oberstufe vor, die im Jahre 1995 an die Schule angegliedert worden war. Er hob hervor, dass die sogenannte Einführungsphase (d. h. der Jahrgang 11) im Unterschied zu Oberstufen anderer Schulen auf Leistungsvorkurse verzichtet und den Unterricht mehrheitlich im Klassenverband erteilt, sodass mit zusätzlichen Unterrichtsstunden in den Hauptfächern eine solide Basis für die Qualifikationsphase (Jahrgänge 12/13) geschaffen werden kann.

Außerdem erläuterte er die Zulassungs- bzw. Versetzungsvoraussetzungen und stellte in diesem Zusammenhang auch kurz das veränderte Bewertungssystem vor. So gibt in der Sekundarstufe zwei ein Punktesystem von 0-15 Punkten, nach dem schulischen Leistungen bewertet werden.

Im Anschluss an seinen Vortrag stand Herr Dedina für Fragen aller Art zur Verfügung.

Es zeigte sich wieder, dass diese Veranstaltung eine wichtige Aufgabe erfüllt, wenn es darum geht, zukünftige Schülerinnen und Schüler über die Gymnasiale Oberstufe zu informieren und erste Fragen zu klären.

Verabschiedungsfeiern an der Lindenauschule

Verabschiedungsfeiern an der Lindenauschule

In zwei stimmungsvollen Feiern entließ die Lindenauschule in Hanau-Großauheim vergangene Woche ihre Haupt- und Realschülerinnen und -schüler.

Aufgrund der Corona-Pandemie bekamen die Absolventinnen und Absolventen ihre Zeugnisse jeweils in kleineren Gruppen überreicht. In der Mehrzweckhalle der Integrierten Gesamtschule fand die Zeugnisausgabe im Beisein der Klassenlehrerinnen und -lehrer, der Schulleitung, sowie der Eltern statt. Selbstverständlich wurde auf die Einhaltung der AHA-Regel (Abstand, Hygiene, Alltagsmaske) geachtet. Auch die zulässige Anzahl an Gästen, die einen negativen Coronatest vorweisen mussten, wurde eingehalten.

Zunächst wurden am Freitag, dem 09. Juli 2021, die Realschülerinnen und -schüler verabschiedet.

Durch das Programm führte die Rektorin Anke Ott, die sich über die zahlreich erschienenen Gäste freute und alle herzlich willkommen hieß. Für den neuen Lebensabschnitt wünschte sie den Schülerinnen und Schülern alles Gute und viel Erfolg.

Im Anschluss überreichten die Klassenlehrerinnen und -lehrer den 87 strahlenden Absolventinnen und Absolventen ihre Abschlusszeugnisse. 59 von ihnen erlangten den Qualifizierenden Mittleren Abschluss und weitere 28 erreichten den Mittleren Abschluss. Da viele Schülerinnen und Schüler ihre Schullaufbahn in der Gymnasialen Oberstufe fortsetzen, bleiben sie der Lindenauschule auch im nächsten Schuljahr erhalten. Darunter sind zwei Schülerinnen, deren hervorragend Leistungen ganz besonders zu erwähnen sind. Jahrgangsbeste mit einem Notendurchschnitt von 1,0 ist die Schülerin Pehchan Peg Kapoor. Die Schülerin Xhonsela Bekolli zog erst im Jahr 2018 nach Deutschland gezogen, erlernte schnell die deutsche Sprache und erzielte schließlich einen sehr guten Notendurchschnitt von 1,3 erzielte.

Die stolzen Absolventinnen und Absolventen der einzelnen Klassen stellten sich anschließend an die Zeugnisausgabe mit ihren Lehrkräften zum Gruppenfoto auf. Auch viele der anwesenden Eltern hielten diesen besonderen Tag fotografisch fest.

Am Dienstag, dem 13. Juli 2021, verabschiedete die Lindenauschule dann die Schülerinnen und Schüler der neunten Klassen.

Die Rektorin Anke Ott begrüßte am Vormittag die anwesenden Gäste in der Mehrzweckhalle der Schule. Schließlich richteten die Klassenlehrerinnen und -lehrer herzliche Worte an ihre Schülerinnen und Schüler und wünschten ihnen viel  Glück und Erfolg auf ihrem weiteren Lebensweg. Auch einige Schülerinnen und Schüler bedankten sich bei ihren Lehrkräften für die Unterstützung und ihr Engagement.

Die Absolventinnen und Absolventinnen konnten ihre Abschlusszeugnisse aus den Händen der Klassenlehrerinnen und -lehrer entgegennehmen. 56 Schülerinnen und Schüler erreichten den Qualifizierenden Hauptschulabschluss und werden mehrheitlich die zweijährige Berufsfachschule besuchen, um dort den Realschulabschluss zu erlangen. Außerdem gibt es noch zwei weitere Schüler, die sich über ihren berufsorientierten Abschluss freuen dürfen. Mit diesem Abschluss ist der Weg in einen Beruf oder über einen Bildungsgang zur Berufsvorbereitung zum Erwerb des Hauptschulabschlusses bereitet.

Im Anschluss an die Zeugnisausgabe wurden die stolzen Absolventinnen und Absolventen der einzelnen Klassen zusammen mit ihren Lehrkräften fotografiert. Auch die anwesenden Eltern bekamen die Gelegenheit, diesen besonderen Tag mit einem Erinnerungsfoto festzuhalten.

Die Schülerin Yasemin Yavuz (Notendurchschnitt 1,7 und damit Jahrgangsbeste), Marwin Morawic und Adela Dulau (Notendurchschnitt 1,8) sowie der Schüler Mhmed Hesen (1,9) bestanden den Hauptschulabschluss als Klassenbeste. Die Jahrgangsbeste wurde von der Rektorin Anke Ott geehrt und erhielt einen Buchgutschein.

Nun freuen sich erst einmal alle Absolventinnen und Absolventen auf die Sommerferien, an deren Ende die Weiterführung der schulischen Laufbahn oder der Beginn einer beruflichen Ausbildung stehen werden.

Lindenauschule belegt den 2. Platz des Nachhaltigkeitspreises der Stadt Hanau

Lindenauschule belegt den 2. Platz des Nachhaltigkeitspreises der Stadt Hanau

Die Lindenauschule im Hanauer Stadtteil Großauheim hat den 2. Platz des Nachhaltigkeitspreises im Bereich „Publikumspreis“ der Stadt Hanau gewonnen. Mit ihrem Projekt „Sauberkeitspatinnen und -paten“ konnte sie das Publikum überzeugen und sich diese Platzierung sichern. Seit Jahren engagiert sich die Schule im Bereich Umwelt und wurde regelmäßig mit dem Zertifikat „Umweltschule“ ausgezeichnet. Durch ihre Projekte möchte sie die Nachhaltigkeit und Umweltbildung in das Schulleben integrieren und eine entsprechende Schulkultur aufbauen. Mit dem Projekt „Sauberkeitspatinnen und -paten“, das seit 2019 durchgeführt wird, soll ein Teil Großauheims von Müll und Unrat befreit werden. Damit soll bei den Schülerinnen und Schülern ein Verständnis für die Umwelt und ein Verantwortungsbewusstsein für den Umweltschutz geweckt werden. Der eigene Stadtteil Großauheim steht dabei im Fokus der Arbeiten.

Im Laufe der letzten zwei Schuljahre säuberten mehr als 400 Schülerinnen und Schüler einen größeren Bezirk rund um die Integrierte Gesamtschule. Über fünf Tonnen Müll wurden dabei gesammelt und entsorgt. Alle 5. Jahrgangstufen und die „Praxis und Schule“-Klasse der Jahrgangsstufe 9 nahmen an den ganzjährigen Aktionen teil, die in Kooperation mit dem Großauheimer Grünflächenamt durchgeführt wurden. Im Rahmen dieser zweijährigen Patenschaft wurde Umwelterziehung gelebt und ein Bewusstsein für die Umwelt geschaffen.

Mit großem Stolz wurde der Preis von Ursula Pfeiffer-Jung und der stellvertretenden Schulleiterin Frau Sarah Stephani entgegengenommen. Das Preisgeld in Höhe von 300,00 € soll für Aktivitäten rund um den Schulhof verwendet werden.

Im kommenden Schuljahr soll die Zusammenarbeit mit dem Vogelschutz Großauheim erweitert und ausgebaut werden. Auch die Teich-AG und die Bienen-AG der Schule sollen weiter fortgeführt werden.

In der letzten Schulwoche sind die Schülerinnen und Schüler zweier 5. Klassen noch einmal als Sauberkeitspatinnen und -paten in ihrem Stadtteil unterwegs, bevor es in die wohl verdienten Sommerferien geht.

 

Lindenauschule entlässt ihre Absolventinnen und Absolventen

Lindenauschule entlässt ihre Absolventinnen und Absolventen

Am Freitag, dem 02. Juli 2021, verabschiedete die Lindenauschule in Hanau-Großauheim in einer kleinen akademischen Feier ihre Abiturientinnen und Abiturienten. Die arbeitsreichen Monate für 40 Schülerinnen und Schüler der Integrierten Gesamtschule mit Gymnasialer Oberstufe sind nun endlich vorüber. Nach der langen Zeit des Lernens und Büffelns für Prüfungen und Klausuren und den großen Einschränkungen in den letzten Monaten durch die COVID-Pandemie beginnt für die 40 Schülerinnen und Schüler, die sowohl die schriftliche als auch die mündliche Abiturprüfung bestanden haben, nun eine Zeit der Neuorientierung. Der Notendurchschnitt lag in diesem Jahr bei 2,45.

Nachdem der Fotograf die Gruppenfotos mit den einzelnen Tutorien zur Erinnerung an diesem besonderen Tag geschossen hatte, begrüßte Schulleiter Dr. Hermann Alig gegen 18 Uhr die anwesenden Schülerinnen und Schüler, deren Eltern und Angehörigen sowie die Lehrkräfte in der Mehrzweckhalle. Zu Beginn der akademischen Feier gratulierte er den Absolventinnen und Absolventen zum bestandenen Abitur und wünschte ihnen für ihre Zukunft alles erdenklich Gute. Er erinnerte an die zurückliegende Zeit im Distanzunterricht und übermittelte im Anschluss eine Videobotschaft des Hanauer Bürgermeisters Axel Weiss-Thiel, in welcher sich dieser mit Grußworten und besten Wünschen an die Abiturientinnen und Abiturienten wandte.

Musikalisch begleitet wurde die akademische Feier durch die Schülerinnen und Schüler des Musik-Leistungskurses, die zum Abschluss noch einmal ihr Können unter Beweis stellten.
Studienleiter Thomas Dedina lobte in seiner Ansprache das Durchhaltevermögen der Abiturienten und die Fähigkeit zur Selbstorganisation in diesen schwierigen Zeiten. Er richtete aber auch mahnende Worte an die Schulabgängerinnen und -abgänger, indem er an das rassistische Attentat vom 19. Februar vergangenen Jahres in Hanau erinnerte und dazu aufforderte, gegen Rechtsradikalität und aufkeimenden Faschismus in Deutschland einzutreten und Zivilcourage zu zeigen.

Den Höhepunkt des Nachmittags stellte die Übergabe der Abiturzeugnisse durch die jeweiligen Tutorinnen und Tutoren, Gunter Kretschmann (13A), Stefan Ille (13B) und Helen Büchner (13C) dar. Die Absolventinnen und Absolventen bekamen einzeln ihr Zeugnis überreicht, wobei die Tutoren die Übergabe traditionell mit einer kurzen Charakterisierung des Betreffenden verbanden und seine besonderen Eigenschaften hervorhoben.

Die drei Schülerinnen Sophie Grabau (Notendurchschnitt 1,1), Lovis Wolff (1,2) und Delenn Steude (1,5), die das Abitur als Jahrgangsbeste bestanden, wurden ausgezeichnet und erhielten jeweils Buchgutscheine. Ebenfalls ausgezeichnet für ihre Erfolge im Fach Physik wurden die Schüler Veron Baumann und Philipp Janke, die sich über eine einjährige Mitgliedschaft in der Deutschen Physikalischen Gesellschaft freuen durften. Darüber hinaus wurden die Schülerinnen und Schüler, die ihr soziales Engagement in der hiesigen Ganztagsbetreuung sowie in der Mitarbeit in der Schülervertretung unter Beweis gestellt haben von der Vorsitzenden des Fördervereins, Claudia Neumann, bzw. der Verbindungslehrerin Helen Büchner geehrt.

Die Abiturientin Lovis Wolff führte gekonnt durch das abwechslungsreiche Programm und auch die kurzweilige und launige Abiturientenrede von Schulsprecher und Absolvent Boran Düzgün begeisterte zum Abschluss der akademischen Feier.

Auch wenn die Vergabe der Abiturzeugnisse strengsten Auflagen und Hygieneanordnungen unterlag und die Teilnehmerzahl stark begrenzt war, herrschte zum Ende der Abschlussfeier doch eine gelöste Stimmung unter den Anwesenden. Die Schülerinnen und Schüler zelebrierten das Ende ihrer Schulzeit den Vorgaben entsprechend einfach „etwas anders“.

Die diesjährigen Abiturientinnen und Abiturienten der Lindenauschule:
Sadeed Ahmad, Yousra Ahmad, Acelya Apaydin, Cansu Aydin, Verón Baumann, Helena Bergmann, Leona Bernhard, Luca Bönick, Sofie Bönick, Charlotte Dahlkamp, Leon Deißenberger, Boran Düzgün, Iman El Hamdaoui, Felipe Ferreira Fernandes, Anna-Lea Gehl, Sophie Grabau, Jonas Günther, Lennart Häring, Julia Hartmann, Philipp Janke, Nitesh Katyal, Elena Klajic, Nelli Margaryan, Florian Migge, Luka Oremus, Tabea Rachor, Yannik Remsberger, Sophie Richter, Hannah Roth, Adrian Sándor, Lore Schmid, Benedikt Schneeweiß, Jonas Schwab, Marius Seidel, Leonie Stadtmüller, Delenn Steude, Aaliyah Sucu, Paula Toperi, Ronja Wesemann, Lovis Wolff

Gegen das Vergessen

Gegen das Vergessen

Im März dieses Jahres startete in Hanau die Veranstaltungsreihe „Erinnern braucht Zukunft“. Im Rahmen dieser Aktion werden zur Erinnerung an die Opfer des grausamen Attentats im Februar 2020 an den Hanauer Schulen Apfelbäume als Symbol für eine lebendige und friedliche Gesellschaft gepflanzt. Damit soll die Erinnerung an die Opfer des rassistischen Anschlages wachgehalten und für Schüler*innen, Lehrer*innen sowie Besucher*innen zukünftig ein Ort der Begegnung geschaffen werden.

Nach der Hohen Landesschule war nun die Lindenauschule an der Reihe. Die Integrierte Gesamtschule im Hanauer Stadtteil Großauheim gehört bereits seit 11 Jahren zu dem bundesweiten Netzwerk „Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage“ und engagiert sich in vielfältiger Weise gegen jede Form von Extremismus, Ausgrenzung und Fremdenfeindlichkeit.

Am 07. Juni 2021 wurde inmitten des Lindenauer Schulhofs ein Apfelbaum der alten Sorte „Lohrer Rambur“ gepflanzt, um ein Zeichen gegen den Rassismus zu setzen. Schulleiter Dr. Hermann Alig begrüßte die zahlreichen Gäste, darunter den Hanauer Oberbürgermeister Claus Kaminsky, den stellvertretenden Stadtverordnetenvorsteher Wolfgang Schaffert sowie den Großauheimer Ortsvorsteher Reiner Dunkel. Stellvertretend für die Opfer des schrecklichen Attentats waren Serpil Temiz Unvar, die Mutter des getöteten Ferhat, und dessen Jugendfreund Ali Yildirim anwesend. Außerdem nahmen die Klasse 7c, der Schulsprecher Boran Düzgün sowie einige Kolleg*innen der Integrierten Gesamtschule an der Veranstaltung teil.

Dr. Alig überreichte Frau Unvar ein Kondolenzbuch, das die Schüler*innen der Lindenauschule erstellt haben, um den Angehörigen der Opfer ihre aufrichtige Anteilnahme auszudrücken. Der Hanauer Oberbürgermeister würdigte das Engagement von Frau Unvar, die im November vergangenen Jahres eine Bildungsinitiative gegründet hat. Es sei vorbildlich, wie Frau Unvar versuche, diesem sinnlosen Anschlag noch einen Sinn zu geben. Der 19. Februar sei für die Stadt Hanau der bisher schlimmste Tag in Friedenszeiten gewesen. Umso mehr freue er sich, dass nach der Hohen Landesschule nun auch die Lindenauschule ein wichtiges Zeichen setzt und einen Apfelbaum zum Gedenken an das schreckliche Attentat pflanzt. Kaminsky schloss seine Ansprache mit der Aufforderung an jeden, dazu beizutragen, die Welt ein bisschen besser zu machen. „Nächstenliebe soll uns zusammenhalten lassen, denn Stärke erwächst aus einem Miteinander, nicht aus einem Gegeneinander“, so der Oberbürgermeister.

Frau Unvar bedankte sich für das erhaltene Kondolenzbuch und rief dazu auf, mehr zu tun als zu erinnern. „Wir brauchen Veränderungen, um eine Wiederholung solch eines Anschlages ausschließen zu können“, so die Vertreterin der Opfer. Sie habe noch einen jüngeren Sohn, der letztes Jahr an der Lindenauschule das Abitur absolviert habe. Bildung sei der beste Weg, um den Rassismus zu bekämpfen. Dafür bedürfe es der Unterstützung von Schulen und Lehrkräften. Ihr getöteter Sohn Ferhat habe viele fremdenfeindliche Erfahrungen erleben müssen, für ihn kämpfe sie weiter. An ihrer Seite steht Ali Yildirim, Ferhats Freund seit Kindestagen. Auch er hat im Jahr 2013 an der Integrierten Gesamtschule die Abiturprüfung abgelegt. „Ich freue mich auf eine langfristige Zusammenarbeit und darauf, unser Projekt an der Lindenauschule vorstellen zu dürfen“, sagt Yildirim.

Auch Schulsprecher Boran Düzgün ging in seiner Rede auf die Bedeutung der Aktion für die Zukunft der Schüler*innen ein: „Wie wir damit umgehen, entscheidet, wie wir uns weiterentwickeln.“

Die Veranstaltungsreihe wird in Zukunft fortgesetzt. So steht die nächste Pflanz-Aktion schon fest: Schulleiter Alig reichte den Spaten an Angela Kirchhoff, Leiterin der Otto-Hahn-Schule, weiter – dort soll der nächste Apfelbaum gepflanzt werden.

Lindenauschule nimmt am Aktionstag für Inklusion und Vielfalt teil

Lindenauschule nimmt am Aktionstag  für Inklusion und Vielfalt teil

Im Rahmen des katholischen Religionsunterrichts der Jahrgangsstufe 10 haben sich Schülerinnen und Schüler der Lindenauschule in Hanau-Großauheim an der VdK Aktion „Inklusion und Vielfalt – Juniorenaktion für selbstbestimmte Teilhabe“  beteiligt. Der VdK ist der „Verband der Kriegsbeschädigten, Kriegshinterbliebenen und Sozialrentner Deutschlands“ und einer der größten Sozialverbände des Landes.

Mit Fotos, gemalten Bildern und Collagen beteiligten sich die Schülerinnen und Schüler der Integrierten Gesamtschule an der Aktion. In ihren Bildern wiesen sie auf Benachteiligungen von Menschen mit Behinderung hin, darüber hinaus wurde  in den Exponaten auch zu Vielfalt und Toleranz aufgerufen. Die im Homeschooling entstandenen Bilder wurden im Vorfeld zu einer Gesamtcollage zusammengestellt und dem Bezirks-Junioren-Vertreter des VdK Hessen-Thüringen, Jürgen Kremser, zugesendet. Am Aktionstag, der am Mittwoch, dem 05. Mai 2021 stattfand, wurden diese Bilder mit in die Gesamtaktion eingebaut.

Da die Lindenauschule den Titel „Schule ohne Rassismus“ trägt, spielt die Thematik der Behinderung bei Menschen im Religions- und Ethik-Unterricht eine große Rolle. Seit dem letzten Schuljahr 2020 ist der VdK Hessen-Thüringen ein Kooperationspartner der Lindenauschule. Jürgen Kremser führte aus, dass in Zukunft Aktionen zusammen mit dem VdK geplant sind, zum Beispiel soll ein „Handicap-Parcour“ in der Lindenauschule stattfinden. Weiterhin ist zusammen mit der VdK-Ortsgruppe Großauheim  (Leitung Frau Monika Rauch-Weigand) geplant, in naher Zukunft einen Smartphone- und Internetkurs für Seniorinnen und Senioren durchzuführen, der von den Schülerinnen und Schülern der Lindenauschule geleitet werden soll. Aufgrund der Pandemielage müssen jedoch alle geplanten gemeinsamen Veranstaltungen auf das nächste Schuljahr verschoben werden.

 

Ostercamp in der Lindenauschule

Ostercamp in der Lindenauschule

Vom 6. bis 16. April dieses Jahres waren in Hessen Osterferien. Eine Zeit der Erholung und des Entspannens sollte man meinen – aber nicht so für etwa hundert Schülerinnen und Schüler der Jahrgangsstufen 5 bis 10 an der Großauheimer Lindenauschule.

An der Integrierten Gesamtschule mit Gymnasialer Oberstufe fand vom 6. bis 9. April ein kostenloses Lerncamp statt. An diesen vier Tagen lernten die Schülerinnen und Schüler jeweils von 8:30 bis 12:30 Uhr fleißig vor allem in den Fächern Deutsch, Mathematik und Englisch – dabei nutzten sie Fördermaterialien, die das Hessische Kultusministerium zur Verfügung gestellt hatte.

Selbstverständlich achteten alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer auf die Einhaltung der bekannten AHA-Regel (Abstand, Hygiene, Alltagsmaske). Zusätzlich führten die Schülerinnen und Schüler sowie die Lehrkräfte Corona-Selbsttests durch, um das Risiko einer Ansteckung so gering wie möglich zu halten.

Maximal 15 Personen einer Jahrgangsstufe kamen in einem Klassenraum zusammen, um konzentriert zu lernen und die aufgrund der Corona-Pandemie entstandenen potentiellen Lernlücken zu schließen. Die betreuende Lehrkraft legte gemeinsam mit den Schülerinnen und Schülern den Tagesablauf fest. Auch über die Pausenzeiten konnte die jeweilige Gruppe individuell entscheiden.

Das Ostercamp stieß bereits im Vorfeld auf große Resonanz. Es gab sehr viele Schülerinnen und Schüler, die teilnehmen wollten. Das konzentrierte Arbeiten in kleinen Lerngruppen und eine individuelle Rhythmisierung ermöglichten es den Schülerinnen und Schülern mit ihren Lehrkräften, individuellen Förderbedarf festzustellen und etwas dagegen zu tun. Und so war das Ostercamp ein voller Erfolg für alle Beteiligten.

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