Vorbereitungen an der Lindenauschule laufen auf Hochtouren

Vorbereitungen an der Lindenauschule laufen auf Hochtouren

Am kommenden Montag, dem 27. April 2020, beginnt nach langer Durststrecke wieder der Unterricht an der Lindenauschule in Hanau-Großauheim – wenn auch nur für einen Teil der Schülerinnen und Schüler. Nach der Lockerung der Beschränkungen anlässlich Covid-19 soll nun ein Hauch von Schulalltag in die Lindenau einziehen. Zunächst werden die Schülerinnen und Schüler der 9. und 10. Klassen beschult; jedoch nur diejenigen, die Ende Mai 2020 ihre Abschlussprüfungen ablegen werden. Auch für die Oberstufenschülerinnen und -schüler der Jahrgangsstufe 12 beginnt der Unterricht wieder. Alle übrigen Schülerinnen und Schüler müssen ihre Unterrichtszeit weiterhin in den eigenen vier Wänden verbringen. 

Zunächst werden nur die abschlussbezogenen Hauptfächer unterrichtet, d. h. in den Jahrgangsstufen 9 und 10 die Fächer Deutsch, Mathematik und Englisch, im Jahrgang 12 ebenfalls die Fächer Deutsch, Mathematik sowie die jeweiligen Leistungskurse.

Die Vorbereitungen an der Integrierten Gesamtschule laufen daher auf Hochtouren. Um die Hygienestandards gewährleisten zu können, werden in jedem Klassenraum nur maximal 15 Lernende sein, die in einem Abstand von mindestens 1,5 m zueinander sitzen werden. Selbst die Pausenräume werden zugewiesen, damit die Abstandsregelungen eingehalten werden können. Alle Klassenräume und Toiletten werden mit Seifen und Papierhandtüchern, teilweise auch mit Desinfektionsmitteln ausgestattet. Der Aufwand sei enorm, konstatierte Schulleiter Dr. Hermann Alig. „In den Jahrgangsstufen 9 und 10 müssen pro Lerngruppe zwei Lehrkräfte eingesetzt werden, um im Hinblick auf die Haupt- und Realschulprüfungen eine optimale Beschulung garantieren zu können. Zudem müssen die  Stunden- und Raumpläne so verändert werden, dass der Unterricht organisiert werden kann.“, erklärte Alig weiter.

„Die Notbetreuung für die übrigen Jahrgänge der Lindenauschule, die Nachschreibeklausuren für das schriftliche Abitur sowie die mündlichen Abiturprüfungen müssen zudem vorbereitet und durchgeführt werden“, erklärt der Fachbereichsleiter und kommissarische Leiter der Oberstufe, Jörn Schachtner, „in normalen Zeiten ist das kein Problem, aber wir haben auch viele Kolleginnen und Kollegen, die in Risikogruppen fallen und somit keinen Schülerkontakt haben dürfen, was die Organisation umso schwerer macht.“

Trotz der widrigen Umstände sehen Alig und Schachtner ihre Schule gut vorbereitet auf den Unterrichtsbeginn am Montag. „Alle im Kollegium und im nicht pädagogischen Personal ziehen an einem Strang – das ist wichtig in solchen Zeiten“, so Alig. Es kann also wieder losgehen!

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