Wünsche der Schulsselsorge zum Jahreswechsel

Wünsche der Schulsselsorge zum Jahreswechsel

Liebe Schülerinnen und Schüler, liebe Kolleginnen und Kollegen und alle Mitarbeitenden in allen Bereichen!

Mit diesen Worten wollen wir von der Schulseelsorge allen eine gesegnete Zeit wünschen bis wir uns wiedersehen im neuen Jahr, also das tun, was wir sonst im Schulgottesdienst machen. Dieses Jahr ist vieles anders und besonders, und wir sind gezwungen uns danach zu richten. Corona ist uns aufgezwungen und viel Trauer durch die Terror Ereignisse im Februar in Hanau und im Herbst an unserer Partnerschule in Conflans. Das hat das Jahr phasenweise sehr düster gemacht. Und wo Dunkelheit ist, da braucht es auch Licht.

Und das gibt es auch. Es gibt auch Anderes und Besonderes, z.B. einen selbstgemalten Adventskalender im Forum unserer Schule. Gemalt haben ihn die Schülerinnen und Schüler der Jahrgangsstufe 10 im katholischen Religionsunterricht. Ich habe mich sehr gefreut zu sehen, wie viele mit lebendigen Augen dort gestanden und die Bilder betrachtet haben. Und eine große Freude war es mir selber die Bilder zu sehen und die Texte zu lesen. Da habe ich gelacht, geschmunzelt und gestaunt und ausnahmslos vor allen Bildern mit Bewunderung davor gestanden. Gedacht habe ich zweierlei: erstens, die, die da gemalt haben, haben das sehr, sehr gut gemacht und zweitens habe ich gedacht: das ist ja wie Glückswichteln. Glückswichteln ist federleicht, weil es nichts mit Sachen zu tun hat. Glückswichteln ist, anderen einen Moment zu ermöglichen, in dem es so wie es ist, einfach gut ist. Vor ein paar Tagen habe ich erlebt, wie ein Schüler dafür gesorgt hat, dass die Würde einer Mitschülerin nicht verletzt wird und dafür brauchte er nur ein paar Worte – das war grandios. Wie gesagt, das ist federleicht, aber manchmal auch ganz schön schwer. Das ist allerdings kein Grund, nicht mit zu machen.

Auf jeden Fall hat es viel mit Weihnachten zu tun. Weihnachten ist so eine Art Glückswichteln Gottes. Die alten Geschichten vom Kind in der Krippe, dem Stern, den Hirten, den Tieren, den Eltern und Königen, die Kerzen, die Geschenke, all das steht für eine einzige Botschaft, nämlich das Gott will, dass es immer wieder hell wird in unserem Leben und das er für uns da ist, uns hilft, tröstet und anlächelt, wenn wir es denn zulassen. Ansonsten ist alles nur Deko, aber das ist es eben nicht.

Es ist Gottes Segen zu unserem Lebensweg – und der mag für alle in den nächsten drei Wochen und im neuen Jahr ein guter werden.

Das wünschen wir der ganzen Schulgemeinschaft von Herzen – viele Momente, in denen das Glück bei Euch und Ihnen vorbeischaut. Gottes Segen und Friede sei mit Euch.

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