Lindenauschule erhält Auszeichnung
Umweltschule 2009 - Lernen und Handeln

Das Engagement der Lindenauschule in Sachen Umwelt und Umweltbildung ist sehr vielschichtig und wurde jüngst durch die Verleihung des Prädikates "Umweltschule 2009" durch die Kultusministerin, Frau Dorothea Henzler, honoriert.
Durch die Veränderung der Lindenauschule hin zu einer Schule mit pädagogischer Mittagsbetreuung werden insbesondere für die Pausenzeiten neue Anforderungen an die Schule gestellt. Das Schulgelände ist für die Schüler Erholungsraum, in dem sie sich aktiv miteinander bewegen, eine Stelle der Kommunikation und ein sozialer Lernort. Das bedarf allerdings einer Umgestaltung , so dass sich durch den Zusammenschluss von Elternvertretern und Lehrern eine Projektgruppe entwickelte, die sich mit dem wagemutigen Projekt der Schulhofneugestaltung auseinandersetzt und in der ersten Projektphase eine Erhebung der Interessen der Lehrer und Schüler durchgeführt hat. Daneben gibt es schon viele kleine Projekte zur Veränderung des Schulgeländes. So wurde einerseits von der NaWi-Klasse die gesamte versiegelte Fläche im Verhältnis der unversiegelten Fläche erfasst und Flächen identifiziert, die einen Gestaltungsspielraum haben. Im Rahmen der SchuB-Klasse wurden unmittelbar zwei Projekte durchgeführt, die zur Umgestaltung des Schulraumes geführt haben. Generell wurden die Projekte der SchuB-Klasse fächerübergreifend durchgeführt. Der lebensnahe Charakter der Gestaltung von Naturräumen ist ein idealer Ausgangspunkt für fächerübergreifende Projekte. Da die SchuB-Maßnahme im nächsten Jahr weitergeführt und eine neue Klasse installiert wird, sind weitere derartige Gestaltungsprojekte in der Planung.
Neben der direkten Gestaltung des Schulgeländes wurde auch ein Projekt im Vogelschutzbereich des nahen Großauheimer Waldes durchgeführt. Ein zentrales Element der Umweltbildung der Lindenauschule ist der Besuch der Jugendbildungsstätte Wasserkuppe in der Jahrgangsstufe 11, um am Beispiel des Biosphärenreservats in der Rhön regenerative Energieerzeugung und nachhaltige Land- und Energiewirtschaft kennen zu lernen. Neben einem Methodentraining findet dort mit Referenten und Experten vor Ort eine Auseinandersetzung mit umweltpolitischen Inhalten statt, die durch die sachgerechte Aufarbeitung und Darstellung der Themen in der Schulgemeinde aufgegriffen werden.
Ebenfalls in diesem Jahr wurde auf dem Schuldach eine Bürgersolaranlage installiert, die das Photovoltaikengagement der Schule weiter unterstützt, das bereits durch verschiedene Unternehmungen insbesondere der Installation einer eigenen Photovoltaikanlage mit einer Leistung von ca. 1 kW langfristig angelegt war. Durch Sichttafeln und digitale Einspeisungsanzeigen wird dieser Beitrag zum Umweltschutz demonstriert.
Neben den bereits genannten Projekten haben sich weitere Projekte entfaltet, die die Schüler zu umweltbewusstem Handeln anregen sollen. Ausgehend von der Fortbildung zum Thema Schokolade, die vom Umweltzentrum Kinzigaue angeboten wurde, entstand eine Arbeitsgemeinschaft, die sich mit diesem Thema befasste und zur Auszeichnungsveranstaltung am 30.10.2009 und auf der Umweltmesse am 01. und 02.11. vorgestellt wurde.
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Aktuelles
Projekt Schulhofgestaltung kommt in die zweite Phase

Nachdem sich die Initiativen und Projekte, wie z.B. Umweltschule, Schule und Gesundheit, Schulgarten mit Teichprojekt, Errichtung eines Volleyballfelds und Aufbau einer Streuobstwiese der SchuB-Klasse 8g, in eine Arbeitsgemeinschaft Schulhofgestaltung unter Leitung von Fr. Pfeiffer-Jung mit Mitgliedern des Kollegiums und der Elternschaft, sowie den beiden Objektbetreuern zusammen geschlossen hat, ist man in die zweite Etappe eingestiegen.
Umweltschule 2009 - Lernen und Handeln

Das Engagement der Lindenauschule in Sachen Umwelt und Umweltbildung ist sehr vielschichtig und wurde jüngst durch die Verleihung des Prädikates "Umweltschule 2009" durch die Kultusministerin, Frau Dorothea Henzler, honoriert.
Archiv 2009/2010
Das 1000 Schulen-Klimaschutz-Förderprogramm
In diesem Jahr startete das Aktionsprogramm "Klimaschutz in Schulen und Bildungseinrichtungen" des Bundesministeriums für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit, mit dem Maßnahmen zur Steigerung der Energieeffizienz und der verstärkten Nutzung erneuerbarer Energien vorangetrieben werden sollen. Das Ministerium möchte Lehrkräfte und Schüler/innen dabei unterstützen, für den Klimaschutz aktiv zu werden und so zu Minderung des CO2-Ausstoßes beizutragen.
