Lindenauschüler im Berufsinformationszentrum Hanau

Lindenauschüler im Berufsinformationszentrum Hanau

Am Montag, dem 04. Dezember, besuchten Schülerinnen und Schüler der Jahrgangsstufe 8 der Lindenauschule im Rahmen des Arbeitslehre-Unterrichts das Berufsinformationszentrum (BIZ) Hanau in unmittelbarer Nähe des Hauptbahnhofs.

Zum Einstieg sahen die Schülerinnen und Schüler einen kurzen Film mit zentralen Informationen über das BIZ. Diese Einrichtung der Agentur für Arbeit steht seinen Besucherinnen und Besuchern seit April 2013 mit einer neu konzipierten Medienpräsenz zur Verfügung. Das Informationsangebot ist in vier sogenannte Themeninseln (Arbeit und Beruf / Ausbildung und Beruf / Bewerbung / Ausland) eingeteilt, die mit Internet-Arbeitsplätzen und themenbezogenen Printmedien ausgestattet sind. Den Service des BIZ kann man kostenlos und ohne Voranmeldung nutzen.

Nachdem die Schülerinnen und Schüler viel über die Erstellung von Bewerbungsmappen erfahren hatten, recherchierten sie schließlich eigenständig im Internet über einen Ausbildungsberuf, der ihnen zuvor zufällig durch Los zugeteilt wurde. Zurzeit gibt es in Deutschland über 360 Ausbildungsberufe und Berufsbilder. Ihre Rechercheergebnisse werden die Schülerinnen und Schüler im Unterricht der Klasse präsentieren.

Abschließend bereiteten sich alle Schülerinnen und Schüler anhand einiger konkreter Beispiele auf einen Einstellungstest bzw. ein Vorstellungsgespräch vor, ehe sie sich dann mit einer Fülle neuer Erkenntnisse auf den Heimweg begaben.

Der kurzweilige Vormittag zeigte, dass der Besuch im Hanauer BIZ gerade für Schülerinnen und Schüler der Jahrgangsstufe 8 sehr hilfreich ist, da diese im neuen Jahr ihr erstes Betriebspraktikum absolvieren werden und sich je nach angestrebtem Schulabschluss nun mit den eigenen Berufswünschen befassen müssen.

 

Julia Völker

Bundesweiter Vorlesewettbewerb

Bundesweiter Vorlesewettbewerb

Im Oktober dieses Jahres startete der 59. Vorlesewettbewerb des Deutschen Buchhandels, der unter der Schirmherrschaft des Bundespräsidenten steht und zu den größten bundesweiten Schülerwettbewerben zählt. Rund 600.000 Schülerinnen und Schüler beteiligen sich jedes Jahr daran – auch die sechsten Klassen der Lindenauschule in Hanau-Großauheim nehmen seit Jahren teil.

Nachdem die verschiedenen Klassen in den letzten Wochen im Rahmen des Deutschunterrichts ihren jeweiligen Klassensieger im Vorlesen ermittelt hatten, versammelten sich diese am Mittwoch, dem 29. November 2017, schließlich in der Bibliothek der Integrierten Gesamtschule, um ihre Lieblingsbücher vorzustellen und eine kurze Passage daraus vorzulesen.

Nicole Braun, die Organisatorin des schulinternen Vorlesewettbewerbs, begrüßte alle Anwesenden, erklärte kurz den Ablauf und wünschte den sechs Klassensiegern viel Erfolg. Der zehnköpfigen Jury wünschte sie viel Freude beim Hören der Geschichten. Dieses Jahr bestand die Jury u.a. aus Frau Buschbeck, Diplom-Bibliothekarin und Leiterin der Kinder- und Jugendbibliothek in Hanau, Tanja Engelhard, Fachbereichsleiterin des Aufgabenfelds I, Kim Bodtke, Fachsprecher der Fachschaft Deutsch, der Elternbeiratsvorsitzenden Bojana Percic Mrkonjic, Frau Neumann als Vertreterin des Freundes- und Förderkreises der Lindenauschule, Deutschlehrkräften sowie Schülerinnen und Schülern.

Nach diesem Auftakt startete die erste Runde, in der die sechs Schülerinnen und Schüler etwa drei Minuten eine eigens gewählte Textstelle aus ihren jeweiligen Lieblingsbüchern vorlasen. Die Mitglieder der Jury lauschten aufmerksam. In der sich anschließenden zweiten Runde lasen sie dann alle eine Textstelle aus Cornelia Funkes 2003 erschienenem Fantasyroman „Tintenherz“ vor.

Die Jury hatte anschließend keine leichte Aufgabe zu bewältigen. Es mussten die Punkte für die Bewertungskriterien Lesetechnik, Interpretation des vorgelesenen Textausschnittes sowie Textauswahl an die Teilnehmer verteilt werden. Aber schließlich konnte es nur einen Schulsieger geben, auch wenn es der Jury freigestellt war, auch einen Zweit- und Drittplatzierten zu ehren.

Folgende Schülerinnen und Schüler konnten die Jury mit ihren Vorlesekünsten besonders begeistern:

  1. Platz: Stefan Stanojevic (Klasse 6d)
  2. Platz: Jacqueline Semel (Klasse 6e)
  3. Platz: Selina Borisov (Klasse 6b)

Nicole Braun bedankte sich im Namen der Schule bei allen Teilnehmerinnen und Teilnehmern und überreichte ihnen eine Urkunde. Außerdem durften sich alle aus einer Sammlung an neuen Büchern ein Buch ihrer Wahl aussuchen. Die Buchpräsente wurden vom Freundes und Förderkreis der Schule wie in den Vorjahren auch finanziert.

Nun gilt es, die Daumen zu drücken, dass der schulinterne Sieger Stefan Stanojevic auch in der nächsten Runde des Wettbewerbs, an dem die Schulsieger aller Hanauer Schulen teilnehmen, überzeugen kann.

Julia Völker

Fünft- und Sechstklässler der Lindenauschule besuchen das Schauspielhaus Frankfurt

Fünft- und Sechstklässler der Lindenauschule besuchen das Schauspielhaus Frankfurt

Am Donnerstag, dem 30. November 2017, fand der mittlerweile schon zur Tradition gewordene Ausflug der fünften und sechsten Klassen ins Schauspielhaus Frankfurt statt.

Los ging die Reise gegen 08:30 Uhr vom Hanauer Hauptbahnhof. Aufgrund des schönen, wenn auch frostigen Wetters unternahmen die Klassen zunächst einen kleinen Spaziergang durch Frankfurt und genossen bei strahlendem Sonnenschein das Mainufer und den Blick auf die Skyline der Stadt.

Im Schauspielhaus angekommen, sahen sich die Kinder das Stück „Tintenherz“ nach dem gleichnamigen Fantasyroman von Cornelia Funke an – ein Werk, das vom Erzählen selbst handelt, von der Macht der Worte, die Personen und Situationen erschaffen kann. Die Darsteller hielten das junge Publikum mit allerlei Tricks bei Laune, mit Taschenspielereien, aber auch durch heftig-hektisches Agieren, ausgeprägte Mimik, körperbetonte Auftritte sowie waghalsiges Klettern auf Büchermöbeln. Hinzu kamen außerdem eine Menge Situationskomik und Momente der Kommunikation mit dem begeisterten Publikum. Die zwei Stunden im Großen Haus des Frankfurter Schauspiels vergingen wie im Flug.

Wie geplant ging es dann gegen 13:00 Uhr zurück nach Hanau, wo die Schülerinnen und Schüler von ihren Eltern am Bahnhof in Empfang genommen wurden. Schon dort zeigte sich, dass diese viel zu berichten hatten. Schließlich sind der Roman und das Stück auch eine Feier des Mediums Buch an sich.  Offenbar kann ein gutes Buch doch mehr vermitteln als nur eine Geschichte – eine Botschaft, die im Theaterstück so locker und lässig daherkommt, dass sie womöglich tatsächlich wirken könnte.

 

Julia Völker

Alle Jahre wieder

Alle Jahre wieder

Am 01. Dezember wurde an der Lindenauschule in Hanau-Großauheim das erste „Türchen“ des Adventskalenders geöffnet, der traditionell die Pausenhalle der Schule, das sogenannte offene Info, schmückt. Ins Leben gerufen wurde er 2009 von der Lehrerin Malina Mihailovski, die ihn auch in diesem Jahr im Rahmen ihres Kunstunterrichts gestalten ließ.

Diesmal besteht der großflächige Kalender aus einer kunstvollen Lichtinstallation. Die Schülerinnen und Schüler der Klasse 9d fertigten Scherenschnitte an, die mit einem Overheadprojektor an die Wand projiziert werden. Der Adventskalender umrahmt eine liebevoll arrangierte Weihnachtskrippe und zeigt bis zu den Weihnachtsferien täglich ein anderes Bild aus Licht und Schatten. Trotz der in der Schule gerade recht arbeitsintensiven Zeit werden so Wärme, Licht und festliche Stimmung verbreitet.

Wie üblich feiern Schülerinnen, Schüler und Lehrkräfte der Integrierten Gesamtschule am letzten Schultag im Jahr 2017, dem 22. Dezember, wieder den schon traditionellen Gottesdienst vor den Weihnachtsferien. Das Motiv des diesjährigen Adventskalenders, Licht und Schatten, wird selbstverständlich im Gottesdienst aufgegriffen.

 

Julia Völker

Kino-Besuch zum Internationalen Tag gegen Gewalt an Frauen

Kino-Besuch zum Internationalen Tag gegen Gewalt an Frauen

Am Freitag, dem 24. November 2017, unternahmen die Schülerinnen und Schüler der Religions- und Ethikkurse des 10. Jahrgangs der Lindenauschule in Hanau-Großauheim einen Ausflug nach Gelnhausen. Anlass hierfür war der am 25. November jährlich stattfindende Gedenk- und Aktionstag zur Bekämpfung von Diskriminierung und Gewalt gegenüber Frauen und Mädchen. Seit 1981 führen verschiedene Menschenrechtsorganisationen an diesem Tag Veranstaltungen durch, bei denen die Einhaltung der Menschenrechte gegenüber Frauen und Mädchen thematisiert wird. Klares Ziel der Aktionen ist es, die Frauenrechte zu stärken.

Das Gelnhäuser Kino Pali zeigte das deutsche Filmdrama „Die Ungehorsame“, das im Rahmen eines Thementages zu häuslicher Gewalt im Jahr 2015 erstmals ausgestrahlt wurde und in diesem Jahr den 3sat-Zuschauerpreis gewann.

„Die Ungehorsame“ (Regie: Holger Haase, Drehbuch: Michael Helfrich) ist die Geschichte einer langjährigen Misshandlung einer Ehefrau, kühl komponiert und retrospektiv erzählt. Den Rahmen des Films bildet die Gerichtsverhandlung, bei der darüber entschieden wird, ob der Mord des Ehemanns Totschlag oder Notwehr war. Der Zuschauer sieht die zentralen Szenen in der Beziehung: die unglaubliche Nähe und Verliebtheit zu Beginn, die Momente der Verstörung in der Mitte, schließlich die immer wieder jäh ausbrechende Gewalt am Ende. Trotz Aussparungen ist der Zuschauer stets mittendrin in diesem fatalen Liebesdrama. Der Film schließt mit einem Verweis auf das Hilfetelefon für Frauen und der Information, dass jede vierte Frau Gewalt in der Partnerschaft erlebt.

In den Hauptrollen überzeugen Felicitas Woll als Ehefrau Leonie Keller, Marcus Mittermeier als Ehemann Alexander Keller und Alina Levshin als Pflichtverteidigerin Anna Gottwald.

Im Anschluss an den Film hatten die zahlreich erschienenen Schülerinnen und Schüler sowie anderen Gäste die Möglichkeit, ihre Fragen rund um das Thema zu stellen und miteinander ins Gespräch zu kommen. Als Experten standen Beauftragte der Frauenhäuser in Hanau, Gelnhausen und Wächtersbach, ein Polizeihauptkommissar der Polizeidienststelle Gelnhausen, Vertreter des Jugendamtes des Main-Kinzig-Kreises sowie des Zentrums für Kinder-, Jugend- und Familienhilfe zur Verfügung. Die zahlreichen Fragen des Publikums verdeutlichten die Brisanz des Themas. Immer wieder betonten die Experten, wie wichtig es ist, dass sich betroffene Frauen sofort Hilfe holen, um nicht weiter in die Gewaltspirale zu gelangen. Dies gelte – auch wenn es besonders in Partnerschaften schwerfällt – für alle Formen der erfahrenen Gewalt, nicht nur für körperliche. Wie auch im Film thematisiert, verfügten die jeweiligen Täter schließlich immer auch über andere Persönlichkeitsmerkmale, die deren Partnerin liebt oder geliebt hat. Dementsprechend wurden die Anwesenden zur Achtsamkeit im Alltag aufgerufen. Man solle aufmerksam sein und im Fall der Fälle Zivilcourage zeigen. Dafür müsse man sich nicht selbst in Gefahr bringen, sondern könne auch damit helfen, andere Umstehende zur Hilfe zu holen oder auch die Polizei zu rufen. Ebenfalls sei es von zentraler Bedeutung, das Selbstbewusstsein von Frauen stärken. In diesem Zusammenhang wurde auf spezielle Trainingskurse für Frauen und Mädchen verwiesen, die auch an verschiedenen Schulen angeboten werden.

In einer kurzen Schlussrunde betonten die Experten noch einmal, dass die Beratungs- und Hilfsangebote für betroffene Frauen kostenfrei sind und auch anonym in Anspruch genommen werden können. Des Weiteren wiesen sie darauf hin, dass es für vergewaltigte Frauen eine Soforthilfe in den Kliniken in Hanau und Gelnhausen gibt.

Die starke Resonanz zeigte, dass der Kinofilm und die anschließende Diskussionsrunde bei den Schülerinnen und Schülern eine große Betroffenheit ausgelöst hat. Während die Jugendlichen in ihrer Freizeit normalerweise Kinofilme zur Unterhaltung anschauen, hinterließ der Film „Die Ungehorsame“ bei jedem einzelnen neue Einsichten und Erkenntnisse zum Thema „Gewalt gegen Frauen“.

 

Julia Völker

Tag der offenen Tür an der Lindenauschule

Tag der offenen Tür an der Lindenauschule

Am Samstag, dem 18. November 2017, fand an der Lindenauschule in Hanau-Großauheim der traditionelle „Tag der offenen Tür“ statt.

Foto: privat.

Nach einem Musikstück der Bläserklasse 6b eröffnete Schulleitern Ingrid Koch um 09:30 Uhr mit ihrer Ansprache an die zahlreich erschienenen Gäste die Veranstaltung. Sie skizzierte das Konzept der Integrierten Gesamtschule und betonte, dass die Lindenauschule damit eine Verlängerung des gemeinsamen Lernens sowie die Entwicklung individueller Talente ermöglicht, ohne dass ein Schulwechsel nötig ist. Des Weiteren stellte sie das umfangreiche Programm vor und wünschte allen Besuchern einen interessanten, kurzweiligen Vormittag.

Viele interessierte Schülerinnen und Schüler der vierten Grundschulklassen sowie zukünftige Oberstufenschülerinnen und -schüler nutzten mit ihren Eltern die Gelegenheit, die Integrierte Gesamtschule mit ihrer gymnasialen Oberstufe kennenzulernen. So gab es regelmäßig stattfindende Schulführungen für die Eltern und sogar Schülerlotsen für die Kinder,  die ihnen bei der Orientierung halfen. Auf diese Weise konnten sich die zahlreichen Besucher nicht nur ein Bild von den Räumlichkeiten der Schule machen, sondern auch einen Einblick in das breite inhaltliche und pädagogische Spektrum des Schulangebots bekommen. Darüber hinaus standen die Lehrerinnen und Lehrer für Fragen und Diskussionen zur Verfügung.

Oberstufenleiter Ingo Wintermeyer stellte im Rahmen einer kurzweiligen Präsentation das Konzept der gymnasialen Oberstufe vor, die im Jahre 1995 an die Schule angegliedert worden war. Er hob hervor, dass die sogenannte Einführungsphase (d. h. der Jahrgang 11) im Unterschied zu Oberstufen anderer Schulen auf Leistungsvorkurse verzichtet und den Unterricht in allen Fächern im Klassenverband erteilt, sodass mit zusätzlichen Unterrichtsstunden in den Hauptfächern eine solide Basis für die Qualifikationsphase (Jahrgänge 12/13) geschaffen werden kann.

Foto: privat.

Vorgestellt wurden insbesondere die Projektklassen der Lindenauschule (Bläserklasse, Sportklasse, Naturwissenschaftliche („Nawi“)-Klasse sowie die „AG-Klassen“ (z.B. Englisch, Theater, Kunst) des fünften Jahrgangs. Auch von der Schulseelsorge, der Berufswegeplanung und der Jugendwerkstatt konnten sich die Gäste ein Bild machen. Darbietungen des Improvisationstheaters (Jahrgänge 9 und 11) und Tanzvorführungen der Klasse 7d rundeten das kulturelle Angebot ab. Auch die Fachschaften der Schule präsentierten sich, wobei sich die Kolleginnen und Kollegen den vielfältigen Fragen der Besucher stellten. Neben der Theorie konnten die kleinen Gäste die Lindenauschule und ihr schulisches Angebot aber auch praktisch erleben: so gab es die Möglichkeit, selbst Tischtennisschläger zu bauen, Roboter zu programmieren, an verschiedenen naturwissenschaftlichen Experimenten teilzunehmen oder am „Wheel-Up“-Skate-Truck auf dem Schulhof Longboard oder Inliner zu fahren.

Ihrem Schwerpunkt Musik entsprechend begeisterte die Lindenauschule ihre Gäste natürlich auch mit zahlreichen musikalische Darbietungen der Schülerschaft, insbesondere der Bläserklassen der Jahrgänge 5 und 6 sowie der Schulband.

Im Foyer gab es an verschiedenen Ständen Informationen zur Pädagogischen Ganztags-betreuung, zum Essensangebot in der Mensa, zum Förderverein der Schule und zum Schulsanitätsdienst. Weiterhin konnten die Besucher selbst gebastelte Adventskränze sowie verschiedene Basteleien der Schülerinnen und Schüler käuflich erwerben. Engagierte Eltern sorgten in Zusammenarbeit mit dem Schulelternbeirat für das leibliche Wohl der Gäste in der Mensa.

Insgesamt stieß der Tag der offenen Tür auf große Resonanz. Die zahlreichen Besucher, die an diesem Samstagvormittag den Weg nach Großauheim gefunden hatten, ließen das Ganze zu einem vollen Erfolg werden. Es zeigte sich wieder, dass diese Veranstaltung eine wichtige Aufgabe erfüllt, wenn es darum geht, zukünftige Schülerinnen und Schüler sowie deren Eltern über das Angebot der Lindenauschule zu informieren.

Julia Völker

Hanauer Fabulierwettbewerb

Hanauer Fabulierwettbewerb

Der Startschuss für den 32. Fabulierwettbewerb an den Hanauer Schulen ist gefallen: Die Stadtverordnetenvorsteherin Beate Funck hat das Thema dieses alljährlich stattfindenden schulischen Wettbewerbs bekanntgegeben. Es weist wie immer einen lokalen Bezug auf und lautet in diesem Jahr: „Spannend, lustig oder erstaunlich: Ferien in Hanau“.

Auch die Schülerinnen und Schüler der 8. Jahrgangsstufe der Lindenauschule in Hanau-Großauheim nehmen wieder teil. In den letzten Wochen haben sie sich gut vorbereitet. Sowohl im Unterricht wie auch daheim haben sie sich als Autoren versucht und ihrer Fantasie beim Schreiben freien Lauf gelassen.

Am Morgen des 6. November 2017 kamen dann die Schülerinnen und Schüler der Jahrgangsstufe 8 mit ihren Deutschlehrkräften im Forum der Schule zusammen, um den Geschichten zu lauschen und eine Vorauswahl der drei originellsten Schülerarbeiten zu treffen. Diese werden dann für die Integrierte Gesamtschule ins Rennen gehen.

Tanja Engelhard, Fachbereichsleiterin des Aufgabenfelds I, begrüßte alle Anwesenden, erklärte kurz den Ablauf des Treffens, und wünschte den zahlreichen Zuhörerinnen und Zuhörern viel Freude beim Hören der Geschichten. Anschließend bedankte sich die Schulleiterin Ingrid Koch bei allen beteiligten Deutschlehrkräften sowie bei Susanne Sauerwein und Tanja Engelhard für die Organisation. Dabei betonte sie, dass es wunderbar ist, etwas vorgelesen zu bekommen, und verwies in diesem Zusammenhang auf die allseits bekannten Märchen der Brüder Grimm.

Nach diesem Auftakt lasen zehn Schülerinnen und Schüler ihre mit Herzblut verfassten Geschichten vor und das Publikum lauschte aufmerksam. Die Zuhörerinnen und Zuhörer durften eine Vielzahl von Erzählformen genießen und sich in eine andere Welt entführen lassen. Das Publikum belohnte die Vorlesenden stets mit lautem, anerkennendem Applaus.

Anschließend kam der Jury, bestehend aus Deutschlehrkräften sowie Schülerinnen und Schülern der 8. Jahrgangsstufe, die schwierige Aufgabe zu, die gehörten Arbeiten zu beurteilen. Kriterien für die Bewertung waren u. a. die Umsetzung des Themas, die Originalität der Handlung, der Erzählstil und das sprachliche Ausdrucksvermögen. Folgende Schülerinnen konnten die Jury mit ihren Geschichten besonders begeistern:

  1. Platz: Emily van Zoggel (8b)
  2. Platz: Arina Verner (8b)
  3. Platz: Ihssane El Hamdaoui (8a)

Tanja Engelhard bedankte sich im Namen der Schule bei allen Teilnehmerinnen und Teilnehmern, die ihre Geschichten präsentiert haben und überreichte ihnen eine kleine Anerkennung.

Nun gilt es, die Daumen zu drücken, damit eine der drei ausgewählten Geschichten auch weiterhin beim Fabulierwettbewerb, an dem alle Hanauer Schulen teilnehmen,  überzeugen kann.

Zu der im Kulturforum Hanau stattfindenden Preisverleihung des Wettbewerbs am Samstag, dem 17. März 2018, sind alle Interessierten schon heute eingeladen.

Julia Völker

Auszeichnung als Umweltschule erhalten

Auszeichnung als Umweltschule erhalten

Am 26.10.2017 wurde die Lindenauschule wieder für zwei eingereichte Projekte als Umweltschule ausgezeichnet. Damit ist sie im Kreis der Umweltschulen seit 8 Jahren ununterbrochen vertreten. Die Auszeichnung nahm die Schulleiterin Fr. Koch im Beisein von Kollegen während der Auszeichnungsfeier im Haus am Dom in Frankfurt von Staatssekretärin Dr. Beatrix Tappeser entgegen.

Eines der beiden Projekte, die zur Begutachtung eingereicht worden sind, war der in diesem Jahr zum fünften Mal stattfindende Umwelttag. Hier wurden im Sinne einer Öffnung der Schule die Partner der Schulgemeinde motiviert, sich mit einem Projekt an diesem Umwelttag zu beteiligen.
Kerngedanke des schulweiten Umwelttages ist aber auch die Einbindung außerschulischer Partner. Die Lindenauschule konnte u.a. folgende Institutionen für Aktionen an dem Umwelttag gewinnen, die die Klassenprojekte unterstützen: Verbraucherschutz Hessen (Workshop Klimaschutz schmeckt), EB Abfallwirtschaft (Müllsammelaktion, Führung durch den Betriebshof), Umweltzentrum Kinzigaue (Führung zu den Przewalski-Pferden, Keltern, Wasserkreislauf), Feuerwehr Hanau (Umweltschutz bei der Feuerwehr), Stadtwerke Hanau (Sauberes Trinkwasser), Kläranlage Hanau (Betriebsführung) u.v.m. Als weitere Projekte wurde die Einrichtung von Hochbeeten im Schulgarten und die Woche der Nachhaltigkeit eingereicht, bei der im Rahmen der an der Lindenauschule gastierenden Bionikausstellung Schülerinnen und Schüler der umliegenden Grundschulen von Schülerinnen und Schülern der NaWi-Klasse empfangen und bei den Stationen betreut worden sind.

Umwelttag an der Lindenauschule

Umwelttag an der Lindenauschule

Am Mittwoch, dem 27. September 2017, fand an der Lindenauschule in Hanau-Großauheim bereits zum fünften Mal der schulweite Umwelttag statt. Beteiligt waren Schülerinnen und Schüler der Jahrgänge 6 bis 9 sowie deren Lehrkräfte. Im Rahmen des Umwelttages wurden unterschiedliche Projekte zum Thema Umweltschutz und Nachhaltigkeit bearbeitet.

Um den schulinternen Umwelttag möglichst facettenreich gestalten zu können, wurden auch dieses Jahr wieder außerschulische Institutionen und Lernorte eingebunden. Durch die Unterstützung verschiedener außerschulischer Partner konnten die folgenden Projekte angeboten werden:

In der vom Forstamt Hanau unterstützten Waldolympiade konnten die Schülerinnen und Schüler an neun Stationen (z. B. einem sogenannten Fühlparcour) alles Wichtige über Bäume, Tiere und Wasser lernen.

Beim Keltern in Zusammenarbeit mit dem Umweltzentrum Kinzigaue erlernten die Schülerinnen und Schüler die Herstellung von Apfelsaft. Zunächst wurden die zuvor zerkleinerten Äpfel gehäckselt und anschließend in einer mechanischen Saftpresse zu Saft verarbeitet.

Die Ausstellung „Klimaschutz schmeckt“ (Verbraucherschutzzentrale Hessen) zeigte, wie Ernährung und Klimaschutz zusammenhängen und wie jeder Einzelne durch sein Kauf- und Essverhalten zur Verringerung des Ausstoßes von Treibhausgasen beitragen kann.

Bei einem Besuch der Kläranlage Hanau konnten die Schülerinnen und Schüler sehen und riechen, wohin das Wasser geht, wenn es durch die Kanalisation das Haus verlässt und wie es danach wieder aufbereitet wird.

Umweltseminar der Jahrgangsstufe 11

Umweltseminar der Jahrgangsstufe 11

Der Jahrgang 11 ist in der vergangenen Woche am Montag mit 72 Schülerinnen und Schülern und 5 betreuenden Lehrkräften zu der alljährlich stattfindenden Seminarfahrt mit ökologischem Schwerpunkt zu Beginn der Einführungsphase aufgebrochen. Erstmals ging die Fahrt nach Ilmenau, das ein reichhaltiges Angebot an themengeleiteten Unternehmungen bereithielt.

Schon kurz nach ihrer Ankunft brachen die Teilnehmerinnen und Teilnehmer der Studienfahrt nach Schmiedefeld am Rennsteig auf. Dort konnte man in der interaktiven Ausstellung im Informationszentrum selbständig alles Wissenswerte über das Biospährenreservat im Vessertal erfahren und hatte auch einen Einblick auf einige der über die ganze Welt verteilten UNESCO Biosphärenreservate. Im Anschluss daran hatte die Schülergruppe noch die Möglichkeit, sich bei einer einstündigen Wanderung von zwei Rangern die Besonderheiten des Biosphärenreservates im Vessertal erklären zu lassen.

Am nächsten Tag besuchten die Schülerinnen und Schüler die TU Ilmenau. Am Vormittag wurden sie mit einem Einführungsvortrag begrüßt, auf den im Anschluss ein wissenschaftlicher Vortrag des Fachbereiches Regenerative Energietechnik mit dem Schwerpunkt auf Photovoltaik folgte. Nach dem Mittagessen konnte die Jahrgangsstufe 11 in vier Führungen zu der Leitwarte, dem Hochspannungslabor, einem Photovoltaikfeld und dem Labor für Mikro- und Nanotechnologie Einblicke in aktuelle Forschungsfelder nehmen. Den Rest des Nachmittages beschäftigten sich die Schülerinnen und Schüler mit der Vorbereitung ihrer Präsentationen rund um die Themen Nachhaltigkeit.

Am Mittwochvormittag stand ein Besuch bei ENERCON in Gotha auf dem Programm. Dort wurde die Schülergruppe durch das Gelände des Schulungszentrums geführt und bekam auf der Schulungsbaustelle einen Eindruck von der Technik sowie den Dimensionen von Windenergieanlagen. Am Nachmittag besuchten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer der Seminarfahrt das örtliche Biomasseheizkraftwerk, das für viele ein Highlight darstellte. Mit einer gekonnten und eindrucksvollen Führung begeisterten die Mitarbeiter des Kraftwerks die Gruppe mit Einblicken in die Gewinnung regnerativer Energie aus Biomasse.

In den Abendstunden endete das anspruchsvolle Programm für die Schülerinnen und Schüler aber noch nicht. Mit dem preisgekrönten Dokumentarfilm „Tomorrow – Die Welt ist voller Lösungen“ gelang am ersten Abend ein emotioneller Einstieg in die Thematik. Bei Gesellschaftsspielen konnten die Mitglieder des Jahrgangs sich am zweiten Abend ein wenig erholen und auch besser kennenlerenen. Die Fahrt endete mit einem gemeinsamen Bowlingspiel am letzen Abend, bevor die Schülerinnen und Schüler und die begleitenden Lehrkräfte mit einem Strauß an Eindrücken am Donnerstagvormittag schon wieder die Heimreise antreten mussten. Die Ergebnisse der Arbeit an den Präsentationen wurden dann am Freitagvormittag im Klassenverband vorgestellt.

Die Klassenlehrer der Jahrgangsstufe 11